Mittwoch, 1. Juni 2011

Betriebsversammlung: Glückwünsche der Geschäftsführung an alle, die zu Amazon wechseln!

Bei der heutigen Betriebsversammlung der Verlagsgruppe WELTBILD kamen viele Themen auf den Tisch: • Gesundheitsmanagement • Taschendurchsuchung • Kantinenessen • Leiharbeit und die • Ansiedlung von Amazon in der benachbarten Ortschaft Graben. Der Betriebsrat hatte eine informative und unterhaltsame Veranstaltung mit zahlreichen Einlagen und mehreren Gastrednern vorbereitet. Bei der Belegschaft kam die kurzweilige Versammlung sehr gut an. Verwundert reagierten die rund 800 MitarbeiterInnen auf eine Aussage des obersten Geschäftsführers Carel Halff zum Thema Amazon. Der konkurrierende Versandhändler sucht mit Hochdruck Personal für sein Logistikzentrum, das in der Nähe von Augsburg gebaut wird. Die Geschäftsführung sieht die neue Konkurrenzsituation offenbar mit allergrößter Gelassenheit.



Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
Als Fortsetzung des GRAziL-Projekts installieren Betriebsrat und Geschäftsführung derzeit gemeinsam ein ehrgeiziges Programm mit dem etwas sperrigen Namen »Betriebliches Gesundheitsmanagement«. Die BetriebsrätInnen Johannes Ihmenkamp, Tanja Sedlmeier und Angelika Jahnke stellten Inhalt und Ziele des Gesundheitsprogramms vor. Der Leiter der Unternehmensentwicklung, Matthias Haack, erläuterte die Organisation des Projekts. Geschäftsführung und Betriebsrat treiben die Arbeit mit großem Engagement gemeinsam voran und entscheiden gleichberechtigt über die zu ergreifenden Maßnahmen. Das BGM wird mit großem personellen Aufwand vorangetrieben – keine Selbstverständlichkeit in Zeiten knapper Mittel, wie Haack betonte. Im Unterschied zu GRAziL umfasst das BGM nicht nur die Bereiche Lager & Versand, sondern soll auch für zahlreiche Verbesserungen im Angestellten-Bereich sorgen.





»Meine Tasche gehört mir!«
Unter diesem Titel führten die Betriebsräte Peter Hellriegel und Raimund Wegemer einen pointierten Sketch auf. Die Einlage zeigte anschaulich, wie die Ausgangskontrollen ablaufen könnten, wenn es nach dem Willen der Geschäftsführung geht. Betriebsrat Timm Boßmann moderierte den Programmteil und machte deutlich, dass der BR ein weitreichendes Mitspracherecht bei der Gestaltung der geplanten Taschendurchsuchungen hat. Die zahlreichen kritischen Reaktionen der KollegInnen zeigten, dass vieles an den Plänen noch unausgegoren ist. Hier werden Betriebsrat und Geschäftsführung intensiv um eine Betriebsvereinbarung ringen müssen, die den Interessen des Unternehmens und dem der MitarbeiterInnen gleichermaßen gerecht wird.

»Uns schmeckt's nicht.«
Mit roten, gelben und grünen Kärtchen benoteten die MitarbeiterInnen das derzeitige Angebot des Kantinenbetreibers Eurest. Leider gab es überwiegend mittelmäßige und negative Noten für die Qualität des Mittagessens. Betriebsratsvorsitzender Peter Fitz sprach für den Kantinenausschuss: Offenbar muss man den Anbieter immer wieder unter Druck setzen, um zumindest eine kurzfristige Verbesserung der Qualität zu erreichen. Im Ausschuss will man jetzt gemeinsam mit Eurest nach Möglichkeiten für eine dauerhafte Verbesserung suchen.





Prekäre Beschäftigung bei WELTBILD
Obwohl die Kirchen eine klare Position zum Thema »Leiharbeit« vertreten, beschäftigt auch der katholische Arbeitgeber WELTBILD dauerhaft zwischen 300 und 1.600 LeiharbeitnehmerInnen. Dolores Sailer und Michael Haugg vom Betriebsrat stellten die unwürdigen Arbeitsbedingungen in einem kleinen Frage-und-Antwortspiel vor. Die LeiharbeiterInnen verdienen bei gleicher Arbeit deutlich schlechter als die Stammbelegschaft. Viele von ihnen sind trotz Vollzeitarbeit auf Hartz-IV-Zuschüsse angewiesen. Außerdem haben diese KollegInnen keinerlei Sicherheit für sich und ihre Familien, da sie permanent von kurzfristiger Kündigung bedroht sind.

Halff: »Gewerkschaften müssen bessere Tarife durchsetzen!«
Zum Thema Leiharbeit hatte der Betriebsrat die katholischen Betriebsseelsorger Erwin Helmer und Hans Gilg eingeladen. Die beiden Kirchenmänner verurteilten die Bedingungen der Leiharbeit aufs Schärfste und forderten WELTBILD als kirchliches Unternehmen auf, nach christlichen Grundsätzen zu handeln. Geschäftsführer Carel Halff misshagte die deutliche Kritik ganz offensichtlich. Er sieht die Verantwortung in der Politik und bei den DGB-Gewerkschaften, die entsprechende Tarifverträge zugelassen haben. Die Gewerkschaften müssten eben »ihren Job machen«, meinte Halff.

Außerdem verwies er darauf, dass WELTBILD im Januar 50 LeiharbeitnehmerInnen in feste Beschäftigungsverhältnisse übernommen habe, und kündigte für den Sommer die Übernahme von 50 weiteren KollegInnen an. Betriebsratsvorsitzender Peter Fitz begrüßte diese Planung, machte aber auch deutlich, dass der BR keine Einzelmaßnahmen zum Ziel hat, sondern die Bedingungen der Leiharbeit bei WELTBILD in einer Betriebsvereinbarung grundsätzlich regeln will.



»Angst vor Amazon, Herr Halff?«
Unter dieser Überschrift hatte der BR den Geschäftsbericht angekündigt. Er wollte wissen, was WELTBILD in der direkten Konkurrenzsituation tun wird, um wertvolle MitarbeiterInnen im Unternehmen zu halten. Angst ist dem WELTBILD-Geschäftsführer offensichtlich fremd. Konkurrenz belebe nicht nur das Geschäft, sondern sei auch positiv für MitarbeiterInnen und Kundschaft. »Wenn Sie bei Amazon einen besseren Job mit einem höheren Gehalt angeboten kriegen, bewerben Sie sich noch heute. Ich werde persönlich jeden beglückwünschen, der bei Amazon eine Stelle bekommt.« Diese Demonstration arbeitgeberischen Selbstbewusstseins wurde von der Belegschaft mit pikiertem Schweigen aufgenommen. Die nahe Zukunft wird zeigen, wieviele Ex-Mitarbeiter-Hände der Geschäftsführer demnächst schütteln muss. Nach Informationen des Betriebsrats haben sich bereits mehrere Dutzend KollegInnen beworben. Erste Verträge sollen schon unterschrieben sein.

Kommentare:

  1. Was den Vorwurf an den DGB betrifft , muss dazu erklärt werden das der DGB gezwungen war solch niedrige Abschlüsse zu unterschreiben weil sonst andere dubiose Gewerkschaften noch niedrigere Abschlüsse durchgeführt hätten. Auch liegt das Problem vor das Leiharbeiter nur sehr selten Gewerkschaftsmitglieder sind und nur sehr wenige streikbereit sind.Viele haben Angst dann sofort entlassen zu werden . Wie also hätte der DGB höhere Abschlüsse erreichen sollen???
    Das Problem des Leiharbeitmissbrauches, also des Einsatzes eben nicht nur zu Spitzenzeiten sondern des Dauereinsatzes kann nur politisch durch Reglementierung gelöst werden. Wie es eben früher war . Wer einen Leiharbeiter / eine Leiharbeiterin länger als ein Jahr ununterbrochen braucht der muss sie oder ihn einstellen.

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  2. Angefressener Bücherwurm2. Juni 2011 um 23:03

    Zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zu diesem sehr informativen und locker (Bilder sind immer gut) aufbereiteten Bericht.
    Für einen Weltbild Mitarbeiter in einer der Weltbild Filialen liest sich dieser Artikel teilweise bitter. Taschenkontrollen sollen bei uns schon lange stattfinden. Der Filialleiter soll die Mitarbeiter kontrollieren und ungefragt in deren Taschen rumwühlen, ohne irgendeinen konkreten Verdacht.
    Der Filialleiter wird vom BL kontrolliert. Das war eine Anweisung von ganz oben.
    Gesundheitsmanagement?
    In den Filialen ein Fremdwort. Schwangere müssen sich ihre Liegen selbst organisieren. Im Winter herrschen eisige Temperaturen in einigen Filialen, weil die Eingangstüren immer offen bleiben sollen. Erkältungen und Grippe sind die Folge. Hauptsache, der Rubel rollt.
    Prekäre Beschäftigung in den Weltbild Filialen?
    Ja, sehr sehr viel. Darüber könnte man mal einen extra Bericht schreiben. Bei schätzungsweise nur noch einer max. zweier Vollzeitbeschäftigter pro Filiale, die allerdings nach den neuen Verträgen sehr wenig verdienen und der Rest sind nur noch Teilzeitstellen und 380,- Euro Kräfte, da ist die Frage nach prekärer Beschäftigung schnell beantwortet.
    Könnten die katholischen Betriebsseelsorger nicht mal durch die Filialen tingeln? Da gäbe es bestimmt vieles, was sie auch aufs Schärfste verurteilen könnten.
    Beim Lesen des Kommentars von Herrn Halff bezüglich des Wechsels einiger Mitarbeiter hinüber zu Amazon konnte ich nur den Kopf schütteln. Soviel also zu dem Thema "Wertschätzung der Mitarbeiter". Herrn Halff scheinen seine Mitarbeiter komplett am ... vorbeizugehen.
    Ich wäre mal sehr an einem Rededuell zwischen Götz Werner (Chef von DM) und Carel Halff interessiert.
    Unternehmerisch mag das noch alles halbwegs legitim sein, was bei Weltbild getrieben wird, moralisch ist es aber höchst fragwürdig und scheinheilig obendrein. Zumal dann, wenn man, wie Weltbild, seine christlichen Prinzipien und Werte wie eine Fahne vor sich herträgt, inwendig doch aber eher mit dem Teufel im Bunde zu sein scheint.

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  3. kurzweilig? kam bei der belegschaft gut an? naja, da hab ich anderes gehört. anstatt sketche und gastredner einzuplanen, sollte man die versammlungen informativ und prägnant gestalten. bei der taschenkontrolle hätte es zb gereicht, wenn man gesagt hätte, was die security darf und was nicht. beispielsweise ist eine taschenkontrolle nicht rechtens - wenn also alle einfach durchlaufen, dann hat sichs bald mit dieser schikane.
    dann dauert das ganze mehr als 1,5h obwohl 1h angegeben ist - auch wenns als arbeitszeit gilt: ich muss hinterher trotzdem mein tagesgeschäft erledigen. deswegen bitte keine show veranstalten, sondern einfach informieren!

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  4. Mitarbeiter sind zum Ausquetschen da3. Juni 2011 um 12:27

    Gut erkannt !
    Ich kann mich dem Angefressenen Bücherwurm nur anschließen !
    Mitarbeiter sind auswechselbare Verbrauchsware und nach Nutzung wegzuwerfen !
    Und jedes andere Unternehmen, in dem ich bisher war, war christlicher als ausgerechnet Weltbild, so daß mir der Vergleich mit dem Teufel auch schon kam.
    Der Fisch stinkt vom Kopf her !

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  5. Ja, das wäre doch jetzt für die Allgemeinheit von besonderem Interesse, ob und warum die Taschenkontrollen nicht rechtens sind !!!
    Bitte genauer erläutern !!!
    Übrigens kann man das auch boykottieren, wenn man sich nicht untersuchen läßt und die Polizei kommen muß.
    Das kann Weltbild 1-2 mal bringen, dann bekommen die gewaltig eins auf den Deckel, wenn nichts gefunden wird.

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  6. Davon abgesehen, dass es extrem demotivierend ist, als Mitarbeiter pauschal kriminalisiert zu werden, bezweifle ich, dass es legal ist, ohne begründeten Verdacht, Personen zu durchsuchen (und zwar egal wie zufällig diese ausgewählt werden). Gilt bei Weltbild die Unschuldsvermutung etwa nicht? Zudem dachte ich bisher, die Geschäftsleitung würde mich als loyales Mitglied des Unternehmens betrachten und nicht als potenziellen »Schädling«. Ich bin kein Dieb, wünsche nicht als solcher behandelt zu werden und habe nicht die Pflicht, dem Unternehmen das zu beweisen. Zumindest nicht nach den Grundsätzen der Rechtsstaatlichkeit.

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  7. An Anonym 03.06.11 12:26

    Deine Aussage über die Qualität der Betriebsversammlung wäre wertvoller, wenn du dabei gewesen wärest und nicht bloß nach Hörensagen rummotzen würdest.

    Dann wüsstest du auch, dass Taschenkontrollen eben nicht grundsätzlich illegal sind, sondern durch eine entsprechende Betriebsvereinbarung (die der Arbeitgeber auch juristisch erzwingen kann) legitimiert werden können. Dieses und mehr ist auf der Versammlung ausführlich dargestellt worden.

    Weil das eben alles nicht so einfach ist, wie du dir das vielleicht vorstellst, dauert eine Betriebsversammlung auch ihre Zeit. Woher kommt übrigens deine Information, die Versammlung dauere nur eine Stunde? Davon ist meines Wissens nie die Rede gewesen.

    Eine Betriebsversammlung dauert so lange, wie es braucht, dass sich Belegschaft und Betriebsrat (also die gewählte Belegschaftsvertretung) austauschen können.

    Am besten, du nimmst an der nächsten Betriebsversammlung teil, und redest selber offen mit, anstelle hinterher anonym im Blog zu quengeln. Würde mich freuen!

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  8. Zuchthauszustände7. Juni 2011 um 08:36

    Liebe(r) Verdi Augsburg,
    ich bin nicht der Angesprochene, aber ich war (auch) bei der BV, habe nicht geschlafen und bin auch nicht auf der Brennsuppn dahergeschwommen.
    Ich habe aber zu meinem großen Bedauern nichts davon mitbekommen, daß die rechtlichen Umstände erläutert worden wären.
    Das hätte mich schon sehr interessiert.
    Falls da überhaupt was dazu gesagt wurde, dann war das zu kurz,von ausführlich kann gar keine Rede sein, sonst wüßte ich das ja und würde mich nicht seit der BV fragen, was zulässig ist und was nicht.
    Aber dann würde ich doch vorschlagen, der BR läßt die Geschäftsführung das juristisch erzwingen, das dauert sicher länger, und ruft dann zum Boykott auf.
    Man kann sich das doch nicht gefallen lassen, daß die komplette Belegschaft kriminalisiert wird, wir sind doch hier nicht im Zuchthaus.
    Da ist meiner Ansicht nach kein Platz für einen Kompromiss, da braucht Ihr gar nicht erst zu verhandeln.
    Um sich vor Diebstahl zu schützen, muß sich die Geschäftsführung eben was anderes ausdenken, als die Mitarbeiter zu filzen.
    Es ist ohnehin lächerlich, weil im Lager die Taschen durchsichtig sind und im Angestelltenbereich höchstens ein Bleistift geklaut werden könnte.
    Da fragt man sich schon, was da wirklich dahinter steckt.
    Leider vermute ich dahinter nur Mangel an geistigen und moralischen Fähigkeiten und keinen Masterplan.

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  9. Lieber Verdi Augsburg!
    Danke für die Unterstellung, ich sei nicht dabei gewesen und würde unqualifiziert im Blog rumnörgeln. Fakt ist: Ich war da - bis zum bitteren Ende, in vorderster Reihe und habe mich auch an der Diskussion um die Taschenkontrolle beteiligt. Soviel also zur Unschuldsvermutung bei WB - da ist der BR wohl nicht anders gepolt als die GL!
    Was die Betriebsvereinbarung zur Taschenkontrolle angeht, kann ich mich nur meinem Vorredner anschliessen: warum sowas überhaupt aushandeln?
    Was die rechtliche Sache der Kontrolle angeht: Es wurde glaub in einem Nebensatz vor dem Sketch oder während der Diskussion gesagt, dass der Security-Mensch bei unwilligen Taschenprüfern die Polizei rufen darf/muss. Also, einfach durchgehen und nach 3x sagt die Polizei, sie kommt nicht mehr, weil sie nichts findet - die können auch nicht ständig 2 Männer nur für Weltbild abstellen!
    Was die Dauer der Veranstaltung angeht: ich meine auf der Einladung/in der Mail gelesen zu haben, dass das von 13.30 bis 14.30 im Kuppelsaal stattfindet. Wenn dem nicht so war, lass ich mich gern eines Besseren belehren.
    Ein aufmerksamer Teilnehmer der Betriebsversammlung!

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  10. Hallo,
    ich meine mich auch erinnern zu können, dass von einer Stunde die Rede war. Ich glaube es stand in der Mail kurz vor Beginn der zweiten Versammlung in der auch die Sketche angekündigt wurde. Dennoch bin ich der Meinung, dass die Kollegen, die leider nicht so viel Zeit haben ja auch die Möglichkeit hatten früher den Saal zu verlassen.
    Ich finde, die Versammlung sollte so lange dauern, bis die Themen eben besprochen sind.

    Leider ist meiner Meinung nach das Kantinen-Thema ein wenig zu kurz gekommen. Ich fand es gut, dass wir unserer Meinung anhand der Stimmkärtchen kundgeben konnten, allerdings ist eben dieses Thema gerade ein Punkt der uns aus dem Angestelltenbereich schon sehr, sehr interessiert. Andere Themen wie Leiharbeit oder Grazil sind dazu im Verhältnis mir persönlich zu ausführlich gewesen.
    Ich denke es ist sinnvoll die Länge der Themen in den beiden Versammlungen (vormittags bzw. nachmittags) ein wenig zu variieren, d.h. die "Versand"-Themen vormittags ausführlicher und nachmittags kurz und knackig und mit den "Angestellten"-Themen eben anders herum. Das war auch der Grund weshalb ich und viele meiner Kollegen die letzten Male nie dabei waren. Letzte Woche hingegen waren zwei spannende "Angestellten"-Themen dabei (Kantine + Taschenkontrollen) und wir sind erschienen.

    Zum Thema Taschenkontrollen wollte ich sagen: Weltbild erfindet das Rad nicht neu. In sehr vielen Unternehmen dieser Größe wird es genau so gehandhabt. Ich denke, wir sollten erst einmal sehen, was auf uns zukommt und dann meckern, falls es uns nicht passt. Viele von uns geben so viele Dinge von sich auf Facebook und Co. preis, aber in die Handtasche soll keiner kucken...

    Ein bisschen verwundert war ich außerdem, dass sich doch ein paar Führungskräfte eingefunden haben, obwohl diese doch meines Wissens gar nicht eingeladen sind (abgesehen von Herrn Halff und der restlichen GF).

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  11. na, das war fast zu erwarten, dass keine entschuldigung bzw. irgendeine antwort kommt - man wird einfach angenölt, dass man nicht da war und nächstesmal kommen soll. punktum. das ich tatsächlich da war, interessiert ja nicht.
    übrigens: mit "da habe ich etwas anderes gehört" war die meinung anderer kollegen zur Betriebsversammlung gemeint - und die waren (wie ich) der meinung, dass das nicht so gut ankam...

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  12. Lieber Anonymus,

    du hast Recht, das gehört sich nicht. In der Tat war es der Satz "ich habe anderes gehört", der mich zu der nicht ganz fern liegenden Schlussfolgerung brachte, du seist nicht da gewesen. Wenn das anders war: Sorry.
    Andererseits bitte ich um Verständnis für den etwas harschen Tonfall: Da bereitet man verschiedene, teils ziemlich komplexe Themen tagelang vor und versucht ein Maximum an Info gut verständlich und anschaulich rüberzubringen – und was kommt als Feedback: "War zu lang."
    Das kann einen manchmal auch ganz schön nerven…

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  13. naja, nur "zu lang" hab ich ja auch nicht grad gesagt. nur, dass man mehr auf die fakten gehen sollte, als auf hypothetische theaterstückchen. quasi weniger ist mehr.
    und danke für die entschuldigung.

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