Dienstag, 3. Juni 2014

Wann werden die Abfindungen ausgezahlt?


In letzter Zeit erreichen uns viele Fragen, wann die Abfindungen nach dem Tarifvertrag fällig werden. Hierzu folgende Informationen:

Der Tarifvertrag sieht vor, dass die Abfindungen erst dann fällig werden, wenn der Fortbestand des Unternehmens gesichert ist. Dies muss durch einen rechtskräftigen Vorvertrag oder Vertrag abgesichert sein. Wenn einer dieser beiden Verträge bereits zum 1.06.2014 unterzeichnet worden wäre, dann wären die ersten 50 % des Abfindungsanspruchs bereits am 01.06.2014 fällig geworden.

Dies ist derzeit leider noch nicht der Fall, denn die Firma Paragon hat bisher nur eine unverbindliche Erklärung dahingehend abgegeben, dass sie grundsätzlich an einem Erwerb interessiert ist. Wann der erforderliche Grad der Verbindlichkeit erreicht sein wird, ist derzeit für uns noch nicht absehbar.

Insolvenzverwalter, Betriebsrat und ver.di arbeiten aber an einer Lösung noch im Juli. Danach wird ein neuer Zeitpunkt zur Auszahlung bestimmt.

Mit der Klausel soll sichergestellt sein, dass für den (mittlerweile sehr unwahrscheinlichen) Fall einer Komplettschließung noch Mittel für die Beschäftigten vorhanden sind, die nicht bereits in die Transfergesellschaft gewechselt sind.

Kommentare:

  1. ... soll das jetzt ein Witz sein? Wer hat den diesen Artikel geschrieben (Dies ist derzeit leider noch nicht Fall,)?
    Ich glaube langsam hier werden alle an der Nase herumgeführt. Vor ein paar Tagen habt Ihr noch von einem unterschriebenen Vorvertrag berichtet... http://weltbild-verdi.blogspot.de/2014/05/weltbild-gerettet-investor-paragon.html. Ich glaube ich muss aus dieser Gewerkschaft austreten...

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    1. Liebe Kolleginnen und Kollegen,

      wir verstehen eure Verunsicherung und euren Ärger. Aber es ist echt nervig, dass einige von euch meinen, das Beschimpfen von ver.di und Betriebsrat bringe uns auch nur einen Schritt weiter.

      Seit Beginn des Insolvenzverfahrens setzen wir all unsere Kraft ein, um das Bestmögliche für die ArbeitnehmerInnen zu erreichen. Es ist leider "normal", dass es in diesem schwierigen Verfahren immer wieder Verzögerungen, Fort- und Rückschritte gibt.

      Unser Ziel ist es, so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten und dabei vernünftige Arbeitsbedingungen zu bewahren. Die Kolleginnen, die uns leider verlassen mussten, sollen so gut wie möglich für den Verlust ihres Arbeitsplatzes entschädigt werden. Gleichzeitig brauchen wir einen "Fallschirm" für alle, die derzeit versuchen, WELTBILD am Laufen zu halten. Deshalb ist im Tarifvertrag festgelegt, dass die Abfindungen erst fließen, wenn die Übernahme durch einen Investor vertraglich sauber geregelt ist. Das ist leider noch nicht geschehen.

      Wir hätten das alles auch gern anders, besser, schneller und unkomplizierter. Aber bitte macht euch klar, dass die Insolvenz der Größte Anzunehmende Unfall einer Firma ist. Eine Insolvenz ist keine Wünsch-dir-was-Veranstaltung. Eine Insolvenz macht Angst, läuft zäh, ist komplex.

      In diesem schwierigen Prozess vertreten wir ausschließlich eure Interessen. Sich dafür hier immer wieder beschimpfen lassen zu müssen, macht es nicht eben leichter, seine Energie auf dieses wichtige Ziel zu konzentrieren.

      Weder die ver.di noch der BR tragen irgendeine Schuld an der Insolvenz. Wir sind bloß die, die jetzt versuchen, den Karren aus dem Dreck zu ziehen.

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    2. Lieber Kollege Bossmann,

      wenn Sie selbst die leiseste Kritik Ihrer KollegInnen aver.di oder dem BR als "Beschimpfung" und "nervig" bezeichnen, dann verfügen Sie, ganz einfach ausgedrückt, nicht über das erforderliche Profil für eine solche Aufgabe.

      Und bitte hören Sie auf immer wieder zu betonen, dass Sie "für die ArbeitnehmerInnen das Bestmögliche erreichen" wollen und "ausschließlich deren Interessen" vertreten - oder haben Sie vergessen, dass Sie nicht zuletzt auch für sich selbst und den Rest des BR's das Bestmögliche erreicht haben?

      Die KollegInnen, "die uns verlassen mussten", mussten dies, weil sowohl ver.di als auch der BR seine Zustimmung zu jeder Einzelmaßnahme gab - natürlich unter Durchsetzung der eigenen, nicht unbedingt uneigennützigen, Interessen!

      Sie sollten also nicht noch unnötig auf die Tränendrüsen der ohnehin schon genug gebeutelten KollegInnen drücken indem Sie sich, den BR und ver.di als Märtyrer hinstellen, denn weder Sie noch der BR noch ver.di muss "den Karren aus dem Dreck ziehen" sondern das müssen einzig und allein die noch im Unternehmen verbliebenen KollegInnen!

      Da kritische Beiträge offenbar der ver.di-Zensur unterliegen, wird dieser Beitrag sicherlich nicht veröffentlicht, aber das ist sekundär - wichtig war mir Ihren Beitrag nicht einfach unkommentiert zur Kenntnis zu nehmen.

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    3. ... was soll ich dazu sagen.... dass Insolvenz Angst macht haben wir doch erfahren müssen. Also das kannst du dir sparen. Glaub nicht dass es allen gut geht nur weil wir in der Transfer sind, im Gegenteil auch hier wurde gelabert, dass wir erst einmal aufatmen können und Schulungen bekommen... Und was ist der Fall, bis heute noch keine Schulung in Sicht; sogar wenn man selbst bereit wäre die Kurse zu bezahlen erhalten wir eine Absage weil wir dann
      nicht vermittelbar sind.. es wird Druck gemacht dass wir uns bewerben.. was soll man sagen, ich tausche liebend gerne, geh zurück und habe einen
      Arbeitsplatz als das was ca. 600 andere Kollegen durchmachen müssen . Und dann die Rede Wir sind nicht auf einer Wünsch-dir-.was-Veranstaltung- ach nö--- unglaublich echt schade, habe über 15 Jahre euren Rücken gestärkt und jetzt.. auch ich werde von Verdi austreten.Entschäuschung und Demütigung

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    4. Sehr geehrter Herr Boßmann: Niemand schreibt hier dass irgendwer Schuld an der Insolvenz trägt. Fakt ist aber dass wir gerade ALLE noch in dem Karren sitzen der im Dreck steckt, und haben doch somit das gleiche Recht Infos zu bekommen!!! Oder etwa nicht??? Es geht lediglich darum dass man immer alles erst im Radio hört oder in der Zeitung liest, und man - sei es egal von welcher Seite KEINERLEI INFORMATIONEN zu irgendetwas bekommt. Alles wird totgeschwiegen niemand vom BR oder von Verdi kommt mal vorbei um Klartext zu reden oder uns auf einen aktuellen Stand zu bringen (alle 3 Wochen soll eine Betriebsversammlung stattfinden hat es mal gehießen). In der Stellungsnahme ist von Gesprächen die Rede! Wieso werden Gespräche geführt? Worüber werden Gespräche geführt? Jezt auf einmal heißt es dass bisher nur eine unverbindliche Erklärung abgeben wurde. Wieso wurden wir für blöd verkauft und hat überall lauthals rausposaunt Weltbild sei gerettet, Investor hat Vorvertrag unterschrieben? Auch hier im Verdi-Blog war das irgendwann ganz groß die Überschrift wenn ich mich recht erinnere! Werten Sie das jetzt bitte nicht als persönlichen Angriff, aber dieses "warten auf neue Informationen" ist mindestens für uns Mitarbeiter genauso nervig, wie für Sie die Beschimpfungen. Uns auf heißen Kohlen sitzen zu lassen bringt uns nämlich ebenso keinen Schritt weiter! Ich denke da spreche ich für mehrere meiner Kollegen/-innen!!!

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    5. ... bei allem respekt Herr Boßmann, wer hat VERDI, Sie oder den Betriebsrat beschimpft? Wir wollen nur die Wahrheit hinter Ihrer Story erfahren, da sogar auf der weltbild.com Seite ein "Vorvertrag" präsentiert wurde. Herr Hacker, Sprachroh des Insolvenzverwalters, hat diese Pressemittelung verfasst. Ich glaube nicht, dass er sich eine "Unterschrift" aus den Fingern gezogen hat. Also, wo hackt jetzt die ganze Sache? Ist da doch was im Busch, für alle Mittarbeiter und ex-Mittarbiter von Welbild?

      Noch was in eigener Sache:

      Ihr eigenes Schulterklopfen und die Dünnhäutigkeit, die Sie hiermit gezeigt haben, lasst mich an Ihrer Kompetenz zweifeln....

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    6. Anonym3. Juni 2014 16:08
      BINGO! Dieselben Erfahrungen musst ich zuletzt auch machen. Die Arge bezahlt keine Kurse solange man bei GeDis ist. Und GeDis will nicht zahlen, da angeblich nicht genug Geld zur Verfügung steht. Jahrzehntelang bei WB geschuftet, nun mit ü50 natürlich nicht fit für die aktuellen Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt. Eigentlich verpflichtet (lt. Arge) sich eine Transferges. die übernommenen Mitarbeiter fit für den Arbeitsmarkt zumachen und nicht nur zu verwalten. Dazu gehören eben auch Kurse und Schulungen, die Gedis aber bisher nicht genehmigt.

      Was die von Dir angesprochene Bemerkung von Timm Boßman bzgl. "Insolvenz ist keine Wünsch-Dir-was-Veranstaltung" betrifft: Die ist unter aller Sau, zynisch und respektlos gegenüber seinen Ex-Kollegen und Kolleginnen, zeigt sein wahres Gesicht und dass ihm die entlassenen Mitarbeiter eigentlich ziemlich egal sind.

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    7. Das stimmt so nicht ganz, lieber Kollege bzw. Kollegin!

      1. Die GeDis hat genug Geld für Fortbildungen. Allerdings muss jede Maßnahme zunächst vom Beirat der Transfergesellschaft und danach noch von der Arbeits-Agentur genehmigt werden.

      2. Heute haben wir im Beirat der GeDis Qualifizierungsmaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von über 100.000 Euro freigegeben. Die Genehmigung durch die Agentur für Arbeit ist der nächste Schritt.

      3. Die Wendung "keine Wünsch-dir-was-Veranstaltung" war nicht zynisch gemeint, sondern sollte ausdrücken, dass es im Fall einer Firmenpleite extrem wenig Spielräume gibt. Sie bezog sich im übrigen auch gar nicht auf die Abfindungen direkt, sondern auf den Prozess des Insolvenzverfahrens im Allgemeinen.

      4. Der Anwurf, mir seien die entlassenen KollegInnen egal, ist gemein und verletzend. Ich bin mindestens einmal die Woche in den Räumen der GeDis und spreche dort mit den KollegInnen.

      Außerdem sitze ich zusammen mit der Kollegin Dolores Sailer nicht zufällig im Beirat der Transfergesellschaft, sondern weil uns die entlassenen KollegInnen sehr wichtig sind. Wir wollen aktiv dazu beitragen, dass sie die bestmöglichen Bedingungen haben.

      Darüber hinaus pflege ich den Kontakt mit dem Wirtschaftsreferat der Stadt, mit der IHK, der Handwerkskammer und der Arbeitsagentur in Augsburg. Das Ziel: möglichst viele Job-Angebote für die sehr unterschiedlich qualifizierten Betroffenen zu schaffen.

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  2. Das wurde hier auf diesem Blog auch schon anders mitgeteilt, da hieß es, Paragon hätte den Vorvertrag bereits unterzeichnet, jetzt wurde auf einmal nur eine 'unverbindliche Erklärung' seitens Paragon abgegeben, so langsam kommt man sich verschaukelt vor. Ich kann nur sagen, ich bin mittlerweile froh, dass ich in der Transfergesellschaft bin und mir dieses ganze Drama nicht mehr antun muss

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  3. Mitarbeiter in der Auffanggesellschaft3. Juni 2014 um 09:03

    Dann frag ich mich, wieso Weltbild und Paragon jeweils in einer Pressemeldung von einem Vorvertrag sprechen? Das ist doch eine Hinhaltetaktik für die Mitarbeiter,um diese mit angeblichen positiven Aussichten zu motivieren, und die Kollegen in der Auffanggesellschaft, um denen jetzt nichts zahlen zu müssen. Schade, dass so mit den Menschen umgegangen wird, und zwar von Seiten Geiwitz wie auch Betriebsrat und Verdi, schämt euch.
    Klar wird auch dieser Kommentar wieder nicht veröffentlicht, aber lesen werden Sie ihn ja trotzdem.

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  4. In der Presseerklärung der VGWB und hier im Blog war die Rede vom Abschluss bzw. von der Unterzeichnung eines Vorvertrages, der somit rechtskräftig sein dürfte. Wem und was darf man nun glauben?

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  5. Wir werden doch nur noch verarscht , überall steht vorvertrag ist abgeschlossen u. Jetzt auf einmal doch nicht . Was soll das alles . Ich habe Br angerufen da wurde auch gesagt das der Vorvertag abgeschlossen sei. Warum stimmt nie was überein was ich von euch gibt .

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  6. Immer heißt es wir arbeiten daran wenn man aber nachfragt weis keiner etwas , und was nach Arbebeit raus kommt ist meist immer das was Monate zuvor in der Presse steht.

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    1. Ergebnisse dieser viel geschmähten Arbeit bisher:

      - Schließung/Abwicklung verhindert (war im Januar geplant)
      - Millionen Euro von der Kirche erstritten (ging nur über die massive Öffentlichkeitsarbeit von ver.di und BR))
      - Transfergesellschaft über ein volles Jahr für alle Entlassenen (normal gibt's bei Pleiten max. 3 Monate)
      - Vertragliche Sicherung von zusätzlichen Abfindungen (gibt's bei Insolvenzen normal gar nicht)
      - Mit-Entwicklung eines zukunftsfähigen Konzepts aus Sicht der ArbeitnehmerInnen (eben keine Zerschlagung, wie viele andere es wollten)
      - Sicherung der Mitbestimmung im laufenden Betrieb (alle Betriebsvereinbarungen sind weiter gültig und werden eingehalten)

      Keine ganz schlechte Bilanz, finde ich.

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    2. Sehr schlechte Bilanz, finde ich: Okay, Sie haben recht: Es gibt nicht immer Abfindungen bei Insolvenzen. Aber: Es steht im Tarifvertrag, daß wir eine bekommen, basta! Und wieso bekommen wir jetzt keine? Nur weil ihr uns mit falschen Infos (Vorvertrag unterzeichnet) abspeist?! Ihr veralbert ja noch dazu die gebliebenen Mitarbeiter, weil die denken, Weltbild wäre gerettet. Und dabei ist nicht mal ein Vorvertrag unterzeichnet. Die Presse wird sich sicherlich freuen.....

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    3. Dann finde mal genaue Antworten auf die fragen !!

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    4. Herr Boßmann Sie haben vieles geschriben was habtsächlich der Insolvensverwalter vereinbart hat und nicht der Br.

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    5. Herr Boßmann jetzt versuchen Sie bitte nicht hier wieder alles schön zu reden was hier in der Vergangenheit passiert ist. Klar kann man froh sein dass das alles erreicht wurde und dafür auch ein Danke! Aber warum muss man deswegen die Mitarbeiter anlügen und auch hier im VERDI-Blog einen Bericht schreiben in dem in der Überschrift ganz groß drin steht Weltbild gerettet (Siehe Post vom 12.Mai)

      Darum sind die Mitarbeiter sauer, weil man auf der Betriebsversammlung und hier im Blog angelogen wird, und Seitens des BRS oder VERDI NULL INFO!!!!!! kommt außer ein paar Flyerchen in dem alles dementiert wird, obwohl schon die Zeitungen davon berichten! Und bisher hat immer gestimmt was in der Zeitung stand!!!

      Wir/ich sind dankbar dafür dass ihr kämpft, aber deswegen haben wir trotzdem alle ein Recht auf Infos weil wir wohl alle und nicht nur BR in der Insolvenz stecken!

      Sorry für die harten Worte, aber die Mitarbeiter oder Ex-Mitarbeiter würden es ja nicht schreiben wenn es nicht auch so wäre!!!

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    6. Dass Sie, Verdi und der Betriebsrat, "Millionen Euro von der Kirche erstritten" haben, ist bestenfalls eine Mutmaßung, denn Sie wissen nicht, ob die Kirche nicht ohnehin bereit war Verantwortung zu tragen. Immenser Druck wurde vor allem durch die verschiedenen Medien ausgeübt, aber das wäre auch ohne Verdi geschehen.

      Im Übrigen muss man konstatieren, dass alles, was Sie als Verdienst Ihres Einsatzes aufzählen, nicht möglich gewesen wäre ohne die Mittel, die die Kirche zur Verfügung stellte, denn dann hätten Sie absolut nichts zu verteilen gehabt!

      Also, bevor Sie sich mit fremden Federn schmücken, sollten Sie sich an die Fakten halten. Aber wäre nicht das erste Mal, dass sich Leute wie Sie positive Ergebnisse, für die sie nichts können, zu eigen machen, um damit möglicherweise etwas naivere Zeitgenossen zu blenden.

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    7. Warum wurden meine texte nicht veröffentlicht ??? Ihr seit doch ware schmarotzer !!!!

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    8. Hallo Herr Boßmann,

      die gezogene Bilanz ist wirklich nicht schlecht, aber sollte man nicht aus dem was bisher Geschehen ist, auch an Erfahrung reicher sein? Klar ist vieles noch ungewiß und noch nicht fertig abgeklärt, aber wie soll ich als Mitarbeiter wie viele andere "richtig" nach vorne schauen?

      Was ich damit sagen will, laßt uns bitte nicht immer bis zum Ende zappeln. Sagt uns doch bitte was Stand der Dinge ist, dass rechtzeitig. Nicht erst, wenn sich Gerüchte durch Zeitung oder Flurfunk breit machen. Ihr könnt so viel Gutes bezwecken und alle Kollegen psychisch Stärken, aber irgendwie hatte ich in den knapp sechs Monaten das Gefühl, wir bräuchten Nerven aus Stahl. Die hat nicht jeder... ist es in dieser Situation so schwer die Wahrheit zu sagen?

      Wenn ich anfange meine Bilanz zu ziehen

      - in den letzten Monaten 13kg an Gewicht verloren (was zum einen ja nicht schlecht ist)
      - keine Möglichkeit Nachts richtig ruhig und Gedankenfrei durch zu schlafen
      - ich mache mir viel mehr Gedanken über meine Arbeit, stehe ich als nächster auf der Liste?
      - zum ersten mal in meinem Leben wurde mir ein Kreditantrag bei der Bank abgelehnt, trotz über 20 Jahre Beschäftigung bei Weltbild
      - die Motivation in meiner Abteilung einschließlich mir ist leider sehr sprunghaft geworden und danach auszurichten wie gerade die aktuellen Infos von Euch, Zeitung, Gerüchte etc. sind
      - ich/wir können keinen Urlaub (in dem Sinne wegfliegen und abschalten) machen, solange die Situation bei Weltbild nicht wirklich klar ist.
      - meine Ex-Kollegen haben während der Transfergesellschaft glücklicherweise Arbeit finden können, ich freue mich sehr für diese, hoffe natürlich für uns das es auch lange weiter geht

      Redet doch bitte mit uns, seit uns auch nicht böse, wenn wir ständig ins Büro stürmen und fragen, was denn nun der Stand der Dinge ist. Man kann sich das Leben miteinander wirklich einfacher machen, warum fangen wir nicht damit endlich an?

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  7. So langsam merken es doch auch die Gutgläubigsten, dass dem BR nicht zu vertrauen ist (ich habe dies schon vor Monaten gepostet). Dass man dem BR nicht glauben kann, zeigt Euch doch schon, dass dieser sich selbst widerspricht: Heute spricht er lediglich von einer "Absichtserklärung" während er am 12.Mai noch von einem "Vorvertrag" mit Paragon berichtete.
    Zitat @Timm Boßmann 9:59 Uhr: "Eine Insolvenz ist keine Wünsch-dir-was-Veranstaltung. Eine Insolvenz macht Angst, läuft zäh, ist komplex."

    Das ist richtig und den meisten (Ex-)WB-mitarbeitern, mit Verlaub, besser bekannt als Dir und Deinen KollegInnen.
    Den Unmut, Ärger und Misstrauen gegenüber den BR hat dieser aber, aufgrund seiner widersprüchlichen Aussagen und seiner unzureichenden Informationspolitik und Verschleierung, selbst zu verantworten.



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  8. Hendrik de Rijke3. Juni 2014 um 11:11

    Hallo zusammen,
    hier nun ein kurzer Kommentar von mir, der ich auch in der Transfergesellschaft bin und es nicht nötig habe, ANONYM über den Betriebsrat zu schimpfen.

    Vielen Dank für Eure bisherige Arbeit, die wirklich sehr viel für uns alle erreicht hat, das weiß ich zu schätzen und das sollte jeder hier tun!!

    ABER:

    Ich gebe jedem meiner Vorkommentatoren bei der TATSACHE recht: Es wurde hier auf dieser Seite und in der Presse vielfach von einem unterzeichneten VORVERTRAG berichtet. Nun ist urplötzlich nur noch von einer UNVERBINDLICHEN ERKLÄRUNG die Rede. Das, und nur das, sorgt für Unsicherheit, Enttäuschung und dem Gefühl, dass wir nicht immer die Wahrheit gesagt bekommen.

    Ich denke, diese Kritik ist berechtigt und darf niemandem nur als nervig vorkommen.

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    1. ...und nur genau DARUM geht es - und nicht darum, dass der BR oder ver.di keine gute bis sehr gute Arbeit getan hätten. Jedermann ist daran zu messen, ob er bei der Wahrheit bleibt - Frauen eingeschlossen. ;-)

      Wenn Schimpfe verdient und angemessen ist, dann dafür, dass von Seiten des Betriebsrats und der Gewerkschaft der unterschriebene und damit rechtsgültige Sozialtarifvertrag in seiner eindeutigen Formulierung jetzt seeeehr großzügig ausgelegt wird.

      Auch Herr Generalvikar Prof. Dr. Dr. Peter Beer als Geldgeber und Vorsitzender des Vergabeausschusses hat sich an diesen rechtsverbindlichen und klar formulierten Vertrag zu halten: „Sollte zum 01.06.2014 kein rechtskräftiger Vertrag oder Vorvertrag mit einem Investor geschlossen sein, wird der Fälligkeitszeitpunkt…auf ein neues Datum festgesetzt.“

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  9. Dem kann ich mich nur anschließen siehe Euren selbst verfassten Beitrag vom 12.5.14 also ich lese hier auch ganz klar VORVERTRAG. Danke natürlich was Ihr bisher getan habt aber hier müsst Ihr dann auch die Unsicherheit und Verärgerung verstehen!

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  10. Auch ich bin in der Transfergesellschaft und würde mich über die Abfindung freuen. Auch ich wundere mich über die nun geänderte Formulierung, vom "Vorvertrag" zu einer "unverbindlichen Erklärung". Aber Leute, bitte, glaubt Ihr nicht, dass Ihr mal etwas den Ball flach halten solltet, solange Eure ehemaligen Kollegen noch nicht sicher sind? Wie auch immer das unterzeichnete Papier heißt, selbst ein Vorvertrag hätte von Paragon jederzeit gekündigt werden können. Das müsste Euch doch klar sein. Mit der Abfindung hätte von Anfang an sowieso keiner von uns rechnen sollen, denn auch wenn der BR die Stärke von Weltbild immer schön geredet hat, faktisch war und ist der Laden runter. Überhaupt einen Investor für das Unternehmen zu finden schien fast unmöglich.

    Wenn es zur Abfindung kommt: schön. Wenn nicht: shit happens. In anderen Insolvenzen erhalten die Mitarbeiter nicht einmal die 85 bzw. 90%, sondern müssen mit 60% klar kommen. Auch wenn es schwer fällt, freut Euch mal etwas über das, was Ihr habt. Denn das ist schon mehr, als Euch unter "normalen" Umständen zustünde.

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    1. Alles gut und schön, Ball flach halten und so weiter. Wichtig wäre nur für alle Beteiligten eine rechtzeitige und angemessene Info, die ja gar nicht viel sein muss aber die Sachlage klarstellt. Der Ansturm hier kommt ja nicht von ungefähr und - es sind ja auch nicht alle "auf der Brennsuppn dahergschwumma", wie man auch lesen kann! ;-)

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  11. "Unverbindliche Erklärung darüber, daß man grundsätzlich an einer Übernahme interessiert sei"??? Das ist ja gar nichts! Und hier stand, daß ein Vorvertrag unterschrieben sei..... Das ist doch nur noch Verar....! Sorry, das sollte niemanden beleidigen. Aber man wird hier ständig nur angelogen.....

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  12. Lieber Herr Boßmann,
    Aufrichtigkeit ist etwas anderes. Erklären Sie doch bitte, wieso auch auf der Homepage von Paragon immer noch von einem geschlossenen Vorvertrag die Rede ist. Was ist von einem Investor zu halten, der mit wesentlichen Begriflichkeiten offensichtlich nicht umgehen kann? Wie ist das ewige Schweigen des Betriebsrates nach dem Artikel im Manager Magazin zu erklären? Sonnte man sich anfangs in der eigenen Machtfülle, wird nun bewußt, daß Geiwitz, Roland Berger und Paragon den Betriebsrat instrumentalisiert haben.Der Schmusekurs hat nichts gebracht - die dritte Entlassungswelle wird anstehen.
    Noch eine Anmerkung zum Eigenlob des Betriebsrates : Es gibt durch aus Transfergesellschaften, die sogar eine Laufzeit von zwei Jahren aufweisen (Nokia Siemens). Abschließend eine süffisante Frage : Was ist dran an dem Kommentar auf boersenblatt.net (Kommentar zum Artikel vom 11.5, geschrieben am 2.6.), daß Jaclyn Schnau - verheiratet mit einem Paragon Manager -für KIDOH eingestellt wurde? Ein Skandal ?

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  13. Hallo Zusammen,
    auch von mir herzlichen Dank für die hervorragende Arbeit die Betriebsrat und Verdi geleistet haben. Nach so viel Ungewissheit in den letzten Monaten spielen die Gefühle schon mal verrückt. Auch ich habe mit zwei Betriebsratsmitgliedern gesprochen und die Auskunft erhalten, dass ein VORVERTRAG UNTERSCHRIEBEN ist. Wie vorher schon erwähnt, habt ihr diese Tatsache selber im Verdi-blog veröffentlicht und es wurde in der Presse offiziell darüber berichtet OHNE DEMENTI von Parragon oder Weltbild - bis heute!?! Könntet ihr also bitte klar und direkt zu diesem Effekt Stellung nehmen? Danke!

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  14. Ich schließe mich den vorherigen Kommentaren an.Das BR hat (das muss man zugeben) zwar sehr viel erreicht, aber das ändert nichts an der Tatsache,dass Infos über den angeblich unterschriebenen Vorvertrag uns alle irritiert haben.Sollte die Übernahme durch Paragon daran scheitern,dass BR sich gegen zusätzlichen Personalentlassungen quer stellt,wäre es nicht besonders klug.Denn natürlich tut uns leid wenn noch 100 Mitarbeiter ihre Jobs verlieren aber noch schlimmer wäre wenn durch geplatzten Deal mit Paragon die ganze Firma untergeht und keiner die Abfindungen bekommt.

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  15. Hallo!Ich schließe mich den vorherigen Kommentaren an.Das BR hat zwar (muss man zugeben) viel erreicht, das ändert nichts an der Tatsache,daß wir alle durch die falsche Informationen über angeblich unterschriebenen Vorvertrag irritiert wurden.Und noch etwas:sollte die geplante Übernahme durch Paragon daran scheitern,dass BR sich gegen zusätzliche Stellenabbau als Voraussetzung für die Übernahme quer stellt, wäre es meiner Meinung nach ganz schlecht für alle.Die 100 Mitarbeiter die Ihre Jobs verlieren würden tun uns schon leid,aber wenn die ganze Firma durch geplatzten Deal mit Paragon untergeht wäre es noch viel schlimmer.Dann hat keiner Abfindung und keiner hat den Job...

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    1. Paragon möchte offenbar einsteigen ohne auch nur ein Fitzelchen Risiko zu tragen. Personal zu entlassen (und womöglich noch eine Vielzahl von Filialen zu schließen?!) würde das ganze Konzept von Weltbild 2.0. gefährden... Und schlussendlich gehen dann mittelfristig alle heim. Und dann ist da keine Kirche mehr, die sich kümmert sondern nur noch eine Heuschrecke... Zahlt die eure Abfindungen und schickt euch in die Transfergesellschaft??? Wohl kaum.

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  16. Pressemitteilung www.weltbild.com

    http://www.weltbild.com/presse/pressemitteilung/Vorvertrag-mit-Investor-geschlossen---Weltbild-wird-als-Ganzes-fortgefuehrt/590/

    Augsburg, 12. Mai 2014
    Vorvertrag mit Investor geschlossen - Weltbild wird als Ganzes fortgeführt

    Weltbild kann als Ganzes erhalten bleiben. Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz und der Münchner Finanzinvestor Paragon Partners GmbH haben einen entsprechenden Vorvertrag unterzeichnet. Danach werden sämtliche Betriebsteile, also auch das Filialgeschäft sowie die Auslandsgesellschaften in Österreich und der Schweiz, in eine neue Gesellschaft überführt. Paragon wird in diese im Rahmen einer Kapitalerhöhung investieren und als Mehrheitsgesellschafter Weltbild maßgeblich führen und aufbauen. Dies soll voraussichtlich noch im Laufe dieses Monats erfolgen. Der Insolvenzverwalter bleibt, stellvertretend für die Gläubiger der Verlagsgruppe, als Minderheitsgesellschafter beteiligt.

    Gemeinsam wollen Paragon und Geiwitz die Sanierung des Konzerns so voranbringen und Weltbild wieder auf einen stabilen Kurs zurückführen. „Wenn ein Unternehmen einen gesunden Kern hat, muss der Erhalt und die Sanierung oberste Priorität haben.“ sagt Arndt Geiwitz. Bei Weltbild sei dies gegeben. „Ich freue mich deshalb vor allem für die Weltbild-Mitarbeiter.“

    Die zukünftigen Gesellschafter sind von den Erfolgsaussichten für Weltbild überzeugt. Allerdings betonen sie auch, dass die Sanierung kein leichter Weg, sondern eine sehr anspruchsvolle Aufgabe für alle Beteiligten wird. Ein starkes Unternehmen Weltbild tut der Wettbewerbssituation in Deutschland gut. Die konstante Nachfrage loyaler Kunden in den letzten Monaten wird vom Unternehmen als positives Signal für eine erfolgreiche Fortführung gewertet. Um diesen guten Kern herum wird Weltbild neu ausgerichtet, um insbesondere Wachstumschancen im Onlinegeschäft zu nutzen.

    Paragon Partners ist eine private, inhabergeführte Beteiligungsgesellschaft, die sich bei mittelständischen Unternehmen im deutschsprachigen Raum engagiert. Zu den Investments von Paragon gehören unter anderem mehrere Handelsunternehmen.
    Die Weltbild-Mitarbeiter wurden heute Mittag bereits über die erfolgreiche Investorenlösung informiert. Zuvor hatte der Gläubigerausschuss der übertragenden Sanierung zugestimmt. Details des Betriebsübergangs und des Fortführungskonzepts werden derzeit noch ausgearbeitet. Hierzu wird zu gegebener Zeit separat informiert.

    Pressekontakt:
    Patrick Hacker komm.passion GmbH
    Tel.: 0211 / 600 46-161
    Mobil: 0172 / 518 71 24
    E-Mail: patrick.hacker@komm-passion.de

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  17. In der Tarifvereinbarung stand doch explizit drin, wenn ein Vertrag oder Vorvertrag abgeschlossen wurde. Ja wenn dies jeder hinausprädigt das dies so ist, ja warum ist es dann zum Stichtag nicht so? Was ist da schief gelaufen? Warum sagt man intern und extern es gibt einen Vorvertrag und jetzt heißt es eine unverbindliche Erklärung?

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  18. Leider haben meine Vorredner alle Recht und ich finde es beschämend sich für "Gute Arbeit" zu rühmen. Was hättet Ihr denn erreicht, wenn wir nicht der Kirche gehört hätten. Welche Erfolge könntet Ihr dann vorweisen?

    Ich bin ebenfalls sehr froh nicht mehr zu diesem Unternehmen zu gehören. Die Kollegen die noch dort beschäftigt sind können einem nur noch leid tun. Weiterhin erfahren sie alles wesentliche aus der Presse. Da wird erst dementiert, dann beschwichtigt und dann ... richtig, es ist doch so wie die Presse berichtet hat. Da nützen all die schönen Worte hier nichts. Glaubt Ihr wirklich, dass Euch noch geglaubt wird?

    Ich mache dem BR keinen Vorwurf und gehe davon aus, dass Ihr wirklich glaubt einen guten Job zu machen. Aber das was bei den Mitarbeitern und uns Ehemaligen hängen bleibt, sind nur die schönen Worte, denen keine schönen Taten folgten. Macht Euch das einfach mal klar.

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  19. Und da hat der Hendrik de Rijke absolut recht!

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  20. Ja, es ist völlig unberechtigt, den Betriebsrat zu beschimpfen. Er hat viel für uns erreicht und sollte unser aller Vertrauen haben. An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an euch. Lasst euch nicht durch Beschimpfungen von Hohlbirnen kirre machen. Was die Abfindungen angeht: Es ist gut, dass sie noch nicht ausgezahlt sind - am Ende werden sie nämlich noch für viele Hundert Leute gebraucht, die auch noch in die Transfergesellschaft wechseln müssen. Denn das werdet auch ihr bei all eurem Einsatz nicht verhindern können.

    Was wirklich gnadenlos mies ist: Die Kommunikation von Geiwitz und Paragon. Hat irgendjemand noch Lust auf deren Lügen und Pressepolitik, über die Augsburger und andere Zeitungen Druck auf die Gewerkschaft auszuüben? Und dass sich diese miesen Blätter auch noch vereinnahmen und missbrauchen lassen, zeigt, wo das Geld regiert, jenes Geld, dass nur wieder am größten Profit ohne irgendwelche soziale Schranken interessiert ist. Je länger diese Hängepartie geht, desto weniger hat hier noch irgendjemand Lust, bei diesen Leuten zu arbeiten. Und ich kann verstehen, dass jeden Tag Leute kündigen, vor allem die Jungen und Flexiblen, an deren Ausbeutung man doch am meisten Interesse haben müsste, glauben sie doch noch das ganze Manager-Blabla, das man Ihnen als Mohrrübchen vor die Nase hält.

    Liebe Gewerkschafter, wenn ihr etwas Gutes für uns alle tun wollt, bleibt standhaft und führt uns alle in die Transfergesellschaft. Das mit Paragon wird nichts mehr.

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  21. Hallo zusammen - ich bin nicht in der Transfer - und ich möchte jetzt nicht hören die glückliche. Wir wissen weiterhin nicht wie es mit uns weitergeht - nach der Übernahme haben wir nur ein Jahr Kündigung Schutz und dann? Wir kriegen dann keine riesen Abfindungen mehr und keine Transfer unter diesen Bedingungen, wir haben weiterhin Angst - da kommt noch viel -also lieber Betriebsrat denkt weiter und verprasst nicht das ganze Geld jetzt - auch uns steht für die Zukunft noch was zu!!!! Und es wird kommen - ach ja, dass ihr nicht mit Schuld an der Lage seid ist mal so dahin gestellt. Ihr müsst Einstellungen ja auch zustimmen und wenn der hunderste Assistent vom Assistenten eingestellt wird muss man such mal nein sagen oder täusch ich mich da? Und bei dem Wahl Ergebniss solltet ihr euch gedanken machen - ach ja, danke für die Info, wer freigestellt ist, wer jetzt drin ist usw. Mehr als die ersten zwei hat man nie erfahren.

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  22. Das jetzt viele so irritiert sind wegen der Abfindung versteh ich nicht - der Herr Geiwitz hat ganz klar gesagt, es gibt einen Vorvertrag aber der ist NICHT Rechtsbindend - und so lang es nicht so ist, gibt es keine Abfindung und das so ein Vertrag dauert ist auch klar (falls er zustande kommt) - also was soll die Aufregung?

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    1. Die Aufregung kann ich klar verstehen! im Tarifvertrag steht klip und klar drin, wenn eine Vertrag oder Vorvertrag unterschrieben wurde. Das ist doch passiert oder nicht? Wenn es jetzt heißt, dieser sei unverbindlich gewesen, who cares? Fakt ist, das dieser Bestand wie er im Tarifvertrag steht, erfüllt wurde. Ob dies nun als rechtsverbindlich dargestellt wird oder nicht, steht nicht in der Tarifvereinbarung!

      Es wurde in den Medien und der Politik großartig aufgebauscht, Weltbild ist gerettet. Aber anscheinend ist dies doch nicht der Fall...?

      Ich werde mich mit meinem Rechtsbeistand in Verbindung setzen. Nur weil einige nicht die Wahrheit aussprechen können, soll ich/wir dafür bezahlen, nein Danke!

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  23. Herr oder Frau Anonym vom 4. Juni 12:24 Uhr: Darum geht´s nicht! Sondern darum dass Herr Geiwitz gesagt hatte dass ein Vorvertrag unterschrieben wurde und das in aller Munde steht und viele schon als "Rettung" gesehen haben! Und man keine Info bekommt wieso warum und weshalb? Dass jetzt doch alles nur was einem gesagt wurde heiße Luft war, weil´s anscheinend noch überhaupt keine Unterschrift seitens Paragon gegeben wurde, so wie ich das jetzt verstehe!!!

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  24. Filial-Mitarbeiter4. Juni 2014 um 13:18

    Ich lese mit Erschrecken und Fremdscham hier die Beschimpfungen gegen den Augsburger BR und die Gewerkschaften. Wir alle sind doch davon ausgegangen, dass ein Vorvertrag unterschrieben wurde, so wie es in der Presse kommuniziert wurde... Dass wir alle getäuscht wurden oder sich jemand offensichtlich falsch ausgedrückt hat, ändert doch nichts an der Tatsache, dass nach wie vor kein Geld geflossen ist und wir einer Rettung nun leider doch meilenweit entfernt sind. Weder BR noch Gewerkschaft haben eine Glaskugel in der steht, wie genau es detailliert weitergeht. Zudem können sich ja vermutlich auch die Naivesten unter uns vorstellen wie die "Bedingungen" für eine endgültige Unterschrift aussehen könnten... Also lieber Geduld als jetzt ein Rundumschlag gegenüber denjenigen, ohne die es bei Weitem nicht ganz so glimpflich ausgegangen wäre... Hauptsache es geht überhaupt weiter... Sonst ist wirklich kein Geld für die Abfindungen da...

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  25. Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    abschließend von meiner Seite: Kritik angekommen und aufgenommen. Mag sein, dass ich in den letzten Monaten tatsächlich ein bisschen "dünnhäutig" geworden bin. Ich bitte, das zu entschuldigen.

    Was unsere Informationspolitik betrifft: Wir kommunizieren dann, wenn wir glauben, dass wir belastbare Informationen haben. Dabei passieren auch Fehler. Die Verwirrung um den Begriff "Vorvertrag", und wie er juristisch zu interpretieren ist, ist das beste Beispiel dafür.

    Der ganze Prozess ist hochdynamisch: Es gibt Fortschritte, und wir haben vieles erreicht, was die meisten im Januar noch für unmöglich gehalten haben. Dass WELTBILD jetzt eine extrem gute Chance auf Fortführung hat, ist für sich genommen schon eine kleine Sensation. Auch die Absicherung derer, die Weltbild verlassen mussten, ist aus meiner Sicht gut gelungen. Aber der Weg ist noch nicht zu Ende. Das haben wir auch auf der Betriebsversammlung offen gesagt.

    Es tauchen immer wieder neue Fragen auf, und es ergeben sich neue Perspektiven. Vor allem aber gibt es eine Unmenge von Gerüchten. Einige davon werden sicher auch gezielt gestreut, weil derzeit ziemlich viele Leute ziemlich unterschiedliche Interessen verfolgen. Wir können unmöglich zu jedem einzelnen Gerücht Stellung nehmen.

    Und wir können auch nicht jede Diskussion öffentlich führen. Vertraulichkeit ist die Grundlage ernsthafter Gespräche. Zusammen mit der Insolvenzverwaltung arbeiten wir hart an Lösungen für eine Vielzahl von Fragen, die auch nach dem Bekenntnis von Paragon als Investor bei WELTBILD offen sind. Auch darauf haben wir bei der Betriebsversammlung und hier im Blog mehrfach hingewiesen.

    Wir sind auf einem Weg, der ein klares Ziel und ein absehbares Ende hat. Wir geben uns alle Mühe, euch auf diesem Weg mitzunehmen und informieren euch, wenn wir wieder einen Schritt weiter sind. Jeden einzelnen Stolperstein, der möglicherweise noch auf diesem Weg liegt, öffentlich zu diskutieren, macht keinen Sinn. Wenn wirklich dicke Brocken dabei sind, werdet ihr das erfahren. Dann aber zunächst auf einer Betriebsversammlung oder über einen internen Aushang. Bis dahin konzentrieren uns darauf, die Stolpersteine möglichst effektiv aus dem Weg zu räumen.

    Wenn ihr weitere Fragen habt, sprecht mich bitte persönlich an. Ihr wisst ja, wo ihr mich findet.

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    1. Was das wieder für ein gelaber mit brocken und Steine ?Wie sollen Exmitaebeiter das ganze erfahren sollen wir jeden Tag zu Weltbild und nach aushängen suchen ?

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    2. Alle betroffenen Mitarbeiter in der Transfer-Gesellschaft werden in Kürze mit einem Brief von der Insolvenzverwaltung über den Stand in Sachen Abfindungen informiert. Alle anderen wichtigen Informationen werden als erstes intern kommuniziert, sind dann später aber sicher auch hier nachzulesen.

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  26. Bitte stellen Sie mal auf diese Seite, wer vom BR jetzt freigestellt ist. Das ist nirgends zu finden.
    Danke.

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  27. Visnja Bernhard4. Juni 2014 um 14:58

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    seit Monaten geht es in dem Stil hier im Blog zu. Es fing ja schon an, als Insolvenz angemeldet wurde. Ich kann es zum Teil gut verstehen, daß man sich den nächstmöglichen sucht um seinen Frust loszuwerden. Langsam geht es mit jedoch wirklich ans Gemüt. Wenn man monatelang nur "beschimpft" wird (bis auf einige Ausnahemen. Danke dafür) und die eigene Arbeit ständig kritisiert wird.

    Ich spreche jetzt als die Kollegin Winni, die Betriebsrätin aus Überzeugung ist. Ich war bei allen Aktionen dabei als es darum ging der Kirche das Geld abzuringen. Die Beteiligung war mäßig bis gering. Dass hat mich auch enntäuscht! Schließlich bedarf so etwas Vorbereitung und viele Stunden in der Freizit, denn Aktionen sind ja keine Arbeitszeit und werden weder vergütet, noch mit Freizeit ausgeglichen. Ich musste in der Zeit ständig Termine verschieben und private Verabredungen absagen.

    Jetzt zu sagen was hättet ihr gemacht wenn es nicht die Kirche gewesen wäre? Als ob dies irgendetwas an dem Engagement geändert hätte. Ich hätte genauso gekämpft, was sonst. Jetzt dadurch die Energie die ich persönlich reingesteckt habe dadurch schmälern zu wollen ist kaum auszuhalten für mich.

    Ich will einfach mal klarmachen,daß BR nicht ein Institut ist sondern sich zusammensetzt aus euren Kolleginnen und Kollegen, die Menschen sind und genauso das Recht auf Würde und Anständigen Umgang verdienen.

    Die Situation ist für alle eine Zerreisprobe, aber ich glaube es gibt niemand, den ich schräg angesprochen habe, egal welche Frage mir gestellt wurde.

    Danke an alle Kolleginnen und Kollegen die unsere Arbeit respektieren.

    natürlich bin ich gerne persönlich zu einem Gespräch eine kostruktiver Diskussion oder Kritik bereit.

    Kollegiale Grüße
    Visnja Bernhard

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    1. Frau Bernhard: Vielleicht sollte mal zur Überlegung gebracht werden warum so eine geringe Beteiligung an den Aktionen war? Dies lag nicht daran dass die Mitarbeiter sich nicht an den Aktionen beteiligen wollten, sondern weil diese sehr kurzfristig angesetzt wurden, oder wir teilweise gar keine Infos bekommen haben dass diese gewissen Aktionen überhaupt stattfinden. Herr Boßmann spricht ebenso von Stolpersteinen und Gesprächen, aber was sind das noch für Stolpersteine? Warum und worüber werden Gespräche geführt? Was ist jetz wirklich dran an den Entlassungen von denen die Zeitungen berichten, und wenn was dran ist welche Bereiche wird es treffen? Es wird immer nur gesagt dass ihr versucht so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten. (Womöglich wahrscheinlich nur eure eigenen) Woran lag es dass Paragon doch noch keinen Vorvertrag unterschrieben hat, obwohl überall davon die Rede ist? Glaubt ihr echt dass wir uns mit solchen leeren Floskeln von Herren Boßmann noch abspeißen lassen? Wenn das kein Grund ist uns Mitarbeiter darüber mal AUSSAGEKRÄFTIGE INFOS zu geben, dann kann ich echt nur jedem Raten dieses Unternehmen schnellstmöglich zu verlassen, und in Frage stellen ob von manchen Leuten die Berufung als Betriebsrat nicht verfehlt wurde. Ich kann verstehen dass die Leute langsam sauer werden, denn nur so spärliche Informationen die ganze Zeit zu bekommen geht uns auch ganz schön ans Gemüt, ich kenne viele Kollegen die kaum noch Nachts schlafen können (so wie ich) und selbst wenn sie zu Hause sind sich nur noch über die Arbeit nachdenken müssen und gar nicht mehr richtig runterfahren können (ebenfalls so wie ich). Ich möchte aber auch betonen dass ich dankbar bin was der Betriebsrat bisher erreicht hat, aber der Informationsfluss sollte gerade in so einer schweren Zeit schon echt besser sein, und genau das - und nichts anderes - ist es was die Mitarbeiter so frustriert.

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  28. Sehr geehrter Herr Boßmann,
    allem voran, DANKE, was Sie für uns alle erreicht haben.

    Aber von "kleinen Stolpersteinen, die auf dem Weg liegen", kann bezüglich der Abfindungen für uns Betroffene keine Rede sein.

    Mit freundlichen Grüßen
    Gabi Glas
    (ehemals Assistenz GL-Weltbild Editionen)
    Ich würde mich sehr über ein persönliches Gespräch mit Ihnen freuen (mayer.glas@web.de)

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    1. Mit "Stolpersteinen" habe ich bestimmt NICHT die Abfindungen gemeint, sondern Hindernisse auf dem Weg zur Fortführung von Weltbild mit möglichst vielen sicheren und guten Arbeitsplätzen. Dass die Abfindungen von enormer Bedeutung für jeden einzelnen Betroffenen sind, ist mir absolut bewusst.

      Einen Terminvorschlag für ein Gespräch schicke ich Ihnen gleich an Ihre E-Mail-Adresse.

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  29. Seltsam, dass nun plötzllich aus einem Vorvertrag eine "Absichtserklärung" wurde. SO wird es neuerdings, von Geiwitz und auch BR kommuniziert -
    über 3 Wochen nachdem durch sämtliche große Medien ging, dass Paragon einen VORVERTRAG unterschrieben habe (selbst Paragon berichtete auf ihrer Webseite von einem VORVERTRAG). Jetzt - nach dem 1.Juni, als eigentlich der erste Teil der Abfindungen fällig wäre, wird das Ganze im Verdi-Blog als "unverbindliche Erklärung" dargestellt. Das stinkt doch zum Himmel!!! Meine (nicht unberechtigte) Befürchtung ist, dass wir um unsere (verdienten) Abfindungen gebracht werden sollen. Und das Schlimmste: Der BR spielt dabei auch noch mit, bzw. ist so unbedarft und lässt sich von Geiwitz und Co. instrumentalisieren.

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    1. Seltsam ist eher, dass in einer E-Mail von Frau Groskinski an alle auch die Rede vom unterschiebenen Vorvertrag war, so wie auch in der Rede von Geiwiz und an anderen Stellen, obwohl diese Stellen das Missverständnis hätten schnell aufklären können, hätten sie das auch gewollt.... Nur haben diese Stellen es so stehenlassen, bis der BR selber rausbekam, dass es nicht der korrekte Ausduck war, den Geiwiz und Co. gewählt hatten..! - Nach Kenntniserlangung dieses Fehlers hat de BR hier im Blog informiert. - Der BR hat also die nicht wahrgenommene Aufgabe des Insolvenzverwalters und Co. übernommen. Darüber sollten wir froh sein, denn ohne die Info des BR währen wir Mitarbeiter immer noch auf dem alten und verkehrten Info-Stand. - Also: --- DANKE, BR. ---

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  30. Lieber Kollege Bossmann, wie wäre es wenn Du dem Poster Anonym von heute, 9:47h dahingehend aufklären würdest wer von Euch ver.di-Betriebsräten nun wirklich freigestellt ist - und was darauf folgend noch so geplant ist?

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    1. Zu den Ergebnissen der konstituierenden Sitzungen erscheint hier in Kürze ein eigener Artikel.

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  31. Was hat eine Freistellung oder Nicht-Freistellung denn mit dieser ganzen Diskussion zu tun? Sollen die freigestellten BR dann an den Pranger gestellt und gesteinigt werden? Denkt ihr euer BR hat sich die Abfindungen auf die eigenen Konten überwiesen? Denkt ihr er kann jetzt ganz schnell Geld aus dem Hut zaubern und euch rückwirkend zum 1.06. überweisen? Denkt ihr Paragon unterschreibt jetzt auf Knopfdruck den Vertrag ohne vorher weitere "Stolpersteine" zu diskutieren? Was bringt denn jetzt diese ganze Schimpf-Tirade. Der BR muss seine Zeit jetzt mit diesen Diskussionen verschwenden, in der Zeit könnte er längst über die Auszahlung eurer Abfindungen verhandeln. Das Geld hat sich doch nicht in Luft aufgelöst. Aber so lange es keine verbindliche Aussage über die Fortführung gibt, kann man noch so lang schimpfen wie man will, es gibt noch nichts!!!! Das kann doch nicht so schwer zu verstehen sein.

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    1. @Realist: Jup, so siehts aus. - Verärgerung hin oder her. Ohne den Einsatz des BR gäbs keine verzögerte Auszahlung, sondern wegen der Insolvenz garkeine Abfindung. Schreibt Eure Verärgerung an Geiwiz und die Weltbild GFs. Der BR hat nichts davon, wenn Eure Abfindungsgelder noch länger Zinsen auf Weltbildkonten abwerfen, statt auf Euren!

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    2. ... würden sie sich an die unterschiebene Vereinbarung halten, könnte man sich das alles hier sparen

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    3. ...und dies ist ein ver.di-Forum zum Meinungsaustausch. Eigentlich ist doch der BR hier nur indirekt beteiligt, und der Sozialtarifvertrag mit ver.di geschlossen.

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    4. @Anonym5. Juni 2014 19:17;

      Welcher Sozialtarifvertrag denn?? Ich kenne viele Leute, die Einsicht in diesen nehmen wollten - kenne aber niemanden (nicht EINEn EINZIGEn), der/die diesen angeblichen Sozialtarifvertrag jemals zu sehen bekam!
      Was folgern wir daraus??? .................. :-(

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    5. Der Tarifvertrag war und ist immer noch im BR-Büro einsehbar. Einfach mal hingehen ;-)

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  32. @4.Juni 2014 12:24;
    Das was Du schreibst ist Quatsch!
    "Vorvertrag" nennt man einen Vertrag, in dem sich die Parteien verpflichten, später einen Hauptvertrag abzuschließen.
    Somit ist dieser sehr wohl rechtsbindend.

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  33. ich finde das ganze hier ist ein Witz, freigestellte BR Mitglieder od. nicht ist nicht die Frage.
    Die Frage muss Lauten wer hat beschlossen den Vorvertrag in eine Absichtserklärung umzuwandeln?, wobei überall zu Lesen ist das es ein Vorvertrag ist.
    Wer kann das beantworten und wann bekomme ich meine Abfindung.

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  34. Das ist schon harter Tobak! Jeder, der in der Transfer ist, kann das Abfindungs-Geld mehr als gebrauchen. Da kann einem schon die Hutschnur hochgehen. Absolut berechtigt.
    Aber der Ärger geht mir zu sehr Richtung Betriebsrat und verdi.
    Die haben immerhin ausgehandelt, dass überhaupt Abfindungen in Aussicht stehen.
    Zum "Vorvertrag" sollte sich auch mal der Geiwitz äußern. Von dem hört man nämlich gar nichts mehr. Auch als letzte Woche was über mögliche weitere Entlassungen in den Zeitungen stand, gabs keine Info an die Mitarbeiter. Nur der Betriebsrat hat am Mittwoch mit einer Rundmail reagiert. Und bekommt, na klar, den ganzen Ärger der Kollegen ab.
    Fast hat man den Eindruck Geiwitz hält sich vornehm im Hintergrund und benutzt den Betriebsrat als Blitzableiter für alle Probleme die in dem schwierigen Prozess gerade auftauchen.

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  35. Hier,
    http://www.br.de/nachrichten/schwaben/weltbild-pleite-augsburg-100.html
    ist einmal von Absichtserklärung ( ca. Min 1:30 ) die Rede, gegende Ende heißt es dann Vorvertrag.
    Hr. Geiwitz hat auf der BR Versammlung auch was von Absichtserklärung, neudeutsch "Memorandum of undestanding" gesprochen.
    Es wurde viel kommuniziert, die wenigsten haben allerdings verstanden, auch nicht der BR mit Bratern u.s.w., was wirklich unterschrieben wurde.

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    1. Naja, "memorandum of understanding" oder MOU kann auf deutsch beides heißen: "Vorvertrag" oder eben auch "Absichtserklärung", im Grunde ist auch beides das Gleiche. Insofern ist die reduzierende Darstellung, es handle sich ja doch nur um eine Absichtserklärung zwar richtig aber sicher nicht hilfreich sondern verzerrend und ausweichend.

      Fakt ist jedoch die entsprechend hier schon genannte Formulierung im Sozialtarifvertrag, nach der die Auszahlung von 50% der Abfindung fällig gewesen wäre. Eine rechtzeitige informative Darstellung zum Sachstand der Verhandlungen und damit der verzögerten Auszahlung hätte den Meisten wahrscheinlich gereicht. - Weiß man, dass und wie lange man warten muss, ist man in der Regel immer bereit es zu tun.

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  36. Guten Morgen, liebe Kolleginnen und Kollegen! Nachdem gestern der […] unsolidarische und dumme Mob sein Mütchen gekühlt hat, indem er die Falschen angriff, will ich euch heute zum einen für eure bisherige Arbeit im Betriebsrat und in Verdi danken und zum anderen für die vor euch liegende Arbeit Mut, Ideen und Kraft wünschen.

    Nicht ihr seid dafür verantwortlich, dass sowohl die in der Transfer als auch die im Haus verunsichert sind. Jederzeit könnte Paragon unterschreiben oder der Insolvenzverwalter den Zeitungsmeldungen, dass noch Hunderte Leute entlassen werden sollen, widersprechen. Dass weder Paragon unterschreibt noch Herr Geiwitz über seinen Propagandaminister Hacker den Zeitungsmeldungen entgegentritt, sagt alles. Nicht die Gewerkschaft oder Herr Bossmann, die sei allen unterdurchschnittlich geistig Begabten ins Stammbuch geschrieben, die gestern ihren Zorn, ihre Ungeduld und Unverfrorenheit über BR, Verdi und einzelne Mitarbeitervertreter auskübelten, nicht die Gewerkschaft oder Herr Bossmann weichen jetzt den Begriff "Vorvertrag" so auf, dass dahinter nur noch etwas wie ein allgemeines "Wir wollen mal sehen" auftaucht. Der BR und Verdi sind wohl die ersten, die den Begriff "Vorvertrag" als rechtlich bindend auslegen würden, wenn es nur auf sie ankäme.

    Aber da ist natürlich auch noch das scheue Reh Kapital, das Leuten gehört, die es mehren möchten. Dafür ist Grundvoraussetzung, dass sie Leute finden, die sich gerne ausbeuten lassen, zu Bedingungen arbeiten, die ihnen dieses Kapital diktiert. Und vor allem sollen es nicht so viele sein. Wenn man mit der Hälfte der Leute das Doppelte verdienen kann, fühlt sich Kapital in der Gesellschaftsordnung, die wir gewählt haben, am wohlsten. Und dass es sich die nächsten drei bis fünf Jahre bei Weltbild wohl fühlt, das versucht Paragon durchzusetzen - mit den Mitteln der Presse, des Druck- und Angstmachens. Und dass die Leute von Paragon ihr Handwerk verstehen, erkenne ich aus den gestrigen Wortmeldungen hier im Block. Es ist ihnen gelungen, die Angst, den Zorn und die Wut auf den Betriebsrat und Verdi zu richten, obwohl sich diese Gefühle gegen das Kapital bzw. Paragon wenden müsste. So funktioniert deren Geschäft und sie werden in dieser unsolidarischen gehirnamputierten Horde aus Transferierten und gebliebenen WB-Mitarbeitern all das durchsetzen können, was sie wollen.

    Man muss nicht geistige Kapazitäten wie Einstein abrufen können, um zu begreifen, dass allein der Betriebsrat und Verdi auf der Seite der Mitarbeiter stehen. Wenn es aus Gier und Eigennutz, Ungeduld und Dummheit dazu kommt, dass wir uns von der Divide-et-impera-Politik der Geldsäcke überrumpeln lassen, sehe ich schwarz für uns alle. Das heißt nicht, dass Leute wie Timm Bossmann oder andere keine Fehler machen oder nicht auch von Eigeninteresse geleitet werden. Nur ein gesundes Eigeninteresse führt dazu, dass sie die Anfeindungen und unberechtigten Vorwürfe aushalten und nicht hinwerfen. Ein Eigeninteresse übrigens, dass bei Leuten wie Geiwitz oder den Paragons übrigens nicht kritisiert werden, als käme es dort nicht vor.

    So, und jetzt lasst die Leute vom BR und von Verdi einfach mal arbeiten statt ihnen in den Rücken zu fallen. Wenn das Endergebnis feststeht, könnt ihr immer noch meckern und mosern. Hoffentlich werft ihr dann nicht wieder […] eure Steine auf die falschen Leute. Bei eurer Dummheit muss man aber fast damit rechnen.

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    1. In diesem Posting haben wir an zwei Stellen […] zensiert. Der Kommentar ist auch so noch grenzwertig. Bitte achtet auf eure Ausdrucksweise!

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    2. Das möchte ich aber auch meinen! :o Ich habe noch nicht zu Ende gelesen, und mir reißt fast die Hutschnur. Intelligent aber beleidigend geschrieben - und sorry, a weng einseitig zudem. Werde trotzdem weiterlesen...

      Es ist sicher richtig, dass einige unter den Schreiberlingen weder der rechten Schreibweise oder des korrekten Ausdrucks fähig sind - sie aber wegen ihrer Meinung (und wenn sie noch so "falsch" sein möge) als gehirnamputiert zu bezeichnen, ist IMHO mehr als grenzwertig.

      UND: Danke, dass man hier auf diese Weise mal "positive Zensur" mitbekommt!

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    3. dennoch Danke für's Veröffentlichen, denn ein bisschen Wahrheit steckt schon dahinter. die Ausdrucksweise ist nur leider der akutell im Blog vorherrschenden Art angepasst.

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  37. Ich würde mal hier hin schauen:
    http://www.bwb.gv.at/Zusammenschluesse/Zusammenschluesse_2014/Seiten/BWB_Z-2341.aspx

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    1. Geile Sache. Auffanggesellschaft mit wesentlichen Teilen von Weltbild??? Also nicht alles. Zerschlagung. Und warum in Österreich? Bessere Gesetze für das Großkapital? Darf ich das grenzwertige Wort KOTZ benutzen?

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    2. Das finde ich doch mal sehr interessant.

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    3. Danke für den Link.
      Ich kann dies nur noch so interpretieren. Paragon und Geiwitz haben wirklich einen (Vor)vertrag abgeschlossen. Nur damit das ganze wohl handfest wird, braucht man wohl noch bis zum 30.06. Zeit damit das rechtskräftig wird. So haben beide Seiten immer noch die Möglichkeit zu passen, wenn etwas sein sollte.

      Das der BR von diesem Schriftstück nichts gesehen haben soll, finde ich schade. Leider leben wir mittlerweile in einer Zeit, wo Geld wichtiger geworden ist als alles andere. Diese Vorgehensweise zeigt mir, was ich als Mensch Wert bin bzw. geschätzt werde.

      Eins kann ich solchen Profitgierigen Menschen mit absoluter Gewißheit mitteilen. Jeder bekommt am Ende das was er und sie verdient!

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    4. Auch interessant, dass man das gerade in Österreich findet ...

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    5. Ist doch ein Witz, was gestern in der AZ (4Juni) stand. Diese Meldung, noch möglichst klein in der Ecke, dass sie nicht auffällt. Waren wir es doch gewöhnt, dass Meldungen von Weldbild in's Auge fallen. "Bei Weltbild verzögert sich die Auszahlung" Br., was habt ihr noch auf Lager? Vetrauen zu euch, ist schon seid Jahren dahin.
      Naja, schaumermal, wie, wann, wo, es zu einer, wenigsten kleinen Entschädigung/Abfindung kommt.

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    6. Ich glaube, dass ist einfach die vorgeschriebene Anzeige der geplanten Mehrheitsbeteiligung von Paragon an der NewCo, wodurch die Tochtergesellschaft Weltbild Österreich auch an Paragon (zu 51%) fällt. Vermutlich muss das nach dem österreichischen Wettbewerbsrecht irgendwie öffentlich gemacht werden. Vielleicht eher nicht überbewerten?

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    7. zu Anonym5. Juni 2014 14:27
      also ganz ehrlich, jetzt ist aber langsam gut.
      Ist der BR jetzt schuld, dass die AZ den Artikel nur ganz klein unten im Eck abdruckt? Oder steckt gar die AZ mit der IV unter einer Decke? jetzt nicht paranoid werden. Dass Paragon nur einen Vorvertrag unterzeichnet hat, liegt doch nicht am BR! Ihr stellt euch das immer so einfach vor. Glaub mir, das ist ein wenig komplexer.

      zu Anonym5. Juni 2014 17:27
      Danke, genau so ist es nämlich. nur will das hier keinen wissen/wahrhaben. die suchen nämlich alle einen Sündenbock und haben sich auf den BR, verdi oder sonst wen eingeschossen und überhaupt und sowieso, das ist ja Österreich, oh gott, ganz schlimm, schimpf-schimpf.
      es heißt aber, dass paragon immer noch ernst gemeintes interesse hat.

      P.S. ich bin auch transfer und war auch nie wirklicher BR-Freund, aber das hier ist unfair und (teilweise) echt unberechtigt

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  38. Nach 78 Kommentaren dreht es sich doch ein wenig im Kreis… Deshalb schließen wir diesen Thread jetzt. Wenn es etwas neues gibt, berichten wir hier und es kann auch wieder kommentiert werden. Danke für die vielen Diskussionsbeiträge!

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