Montag, 15. Juli 2013
Donnerstag, 11. Juli 2013
Streikhöhepunkt im bayerischen Einzelhandel
Massive Streiks vor nächster Tarifverhandlung
Im harten Tarifkonflikt um existenzsichernde Tarifverträge im bayerischen Einzelhandel kommt es am Freitag zu einem neuen Streikhöhepunkt. Beschäftigte aus weit über hundert Betrieben werden zum Streik aufgerufen. ver.di rechnet mit knapp 2.000 Streikenden vorwiegend aus München. Hinzu kommen Streikende aus Nürnberg, Niederbayern, Oberbayern Schwaben und Unterfranken. Vom Streikaufruf betroffen sind ausgewählte Betriebe von Edeka, Esprit, H&M, Hugendubel, Ikea, Kaufhof, Kaufland, Karstadt, Marktkauf, Media Markt, Möbel Mahler, netto, Penny, Pimkie, real,-, Tengelmann, XXXLutz und Zara. Ihren Streik fortsetzen werden die Beschäftigten von Kaufland, Kaufhof, H&M in Ingolstadt, H&M Memmingen, Edeka in Vohburg und Eichstätt, netto Beilngries und H&M Zentrallager in Großostheim.
„Die Handelskonzerne machen trotz stagnierender Umsätze hervorragende Gewinne. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass fünf der zehn Reichsten in Deutschland aus dem Handel kommen. Auf der anderen Seite können viele Beschäftigte nicht von ihrer Arbeit leben müssen und staatliche Leistungen beanspruchen. Das ist an und für sich schon ein Skandal. Dass aber die Konzerne ohne dramatische Einkommenskürzungen gar nicht über berechtigte Entgelterhöhungen verhandeln wollen, schlägt dem Fass den Boden aus“, argumentiert Hubert Thiermeyer, ver.di Verhandlungsführer.
„Der Mut und die Ausdauer der Beschäftigten, die tagtäglich gute Arbeit leisten und solidarisch für gute Arbeit und gutes Geld kämpfen, verdient einfach nur Bewunderung“, so Orhan Akman, ver.di Streikleiter in München.
„Leistungsverdichtung bei den Beschäftigten, so dass sie in den Spitzenzeiten auf dem Zahnfleisch aus der Arbeit kommen. Gleichzeitig immer weniger in der Tasche zu haben muss ein Ende haben. Die Angriffe der Konzerne sind ein Angriff auf die Substanz der Beschäftigten “, sagte Monika Linsmeier, ver.di Streikleiterin in Niederbayern.
„Wenn die Handelskonzerne weiterhin Tarifpolitik mit der Brechstange machen, wird der Zorn und die Wut der Beschäftigten noch mehr zunehmen“, droht Manfred Wages, ver.di Streikleiter in Nürnberg.
„Was die Konzerne „Modernisierung“ nennen ist schlicht und ergreifend Gier nach immer mehr Profit, finanziert durch die eigenen Beschäftigten“, so Peter König, ver.di Streikleiter in Unterfranken.
„Die Beschäftigten haben Anerkennung und Wertschätzung durch existenzsichernde Tarifverträge verdient“ sagte Victoria Sklomeit, ver.di Streikleiterin in Rosenheim.
„Die Arbeitgeber müssen begreifen, dass es solange keine Ruhe gibt, solange es nicht wieder Schutz durch existenzsichernde Tarifverträge gibt“, argumentiert Reinhardt Semmler, Streikleiter in Ingolstadt.
„Wenn sich an den Tarifverhandlungen am Montag nichts bewegt, geht der Kampf weiter. Wir dürfen der Gier der Konzerne nicht nachgeben“, so Thomas Gürlebeck, ver.di Streikleiter in Schwaben.
Die Streikenden aus München und Umgebung sammeln sich um 11.00 Uhr vor dem DGB Haus in der Schwanthalerstr. 64 zu einer Auftaktkundgebung. Dort spricht Luise Klemens, ver.di Landesleiterin. In einem Demonstrationszug geht es dann zur Streikkundgebung am Stachus mit dem DGB Vorsitzenden Bayern, Mathias Jena und dem ver.di Verhandlungsführer Hubert Thiermeyer. Unterstützung kommt durch Streikende aus Nürnberg, Augsburg und Rosenheim.
Im harten Tarifkonflikt um existenzsichernde Tarifverträge im bayerischen Einzelhandel kommt es am Freitag zu einem neuen Streikhöhepunkt. Beschäftigte aus weit über hundert Betrieben werden zum Streik aufgerufen. ver.di rechnet mit knapp 2.000 Streikenden vorwiegend aus München. Hinzu kommen Streikende aus Nürnberg, Niederbayern, Oberbayern Schwaben und Unterfranken. Vom Streikaufruf betroffen sind ausgewählte Betriebe von Edeka, Esprit, H&M, Hugendubel, Ikea, Kaufhof, Kaufland, Karstadt, Marktkauf, Media Markt, Möbel Mahler, netto, Penny, Pimkie, real,-, Tengelmann, XXXLutz und Zara. Ihren Streik fortsetzen werden die Beschäftigten von Kaufland, Kaufhof, H&M in Ingolstadt, H&M Memmingen, Edeka in Vohburg und Eichstätt, netto Beilngries und H&M Zentrallager in Großostheim.
„Die Handelskonzerne machen trotz stagnierender Umsätze hervorragende Gewinne. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass fünf der zehn Reichsten in Deutschland aus dem Handel kommen. Auf der anderen Seite können viele Beschäftigte nicht von ihrer Arbeit leben müssen und staatliche Leistungen beanspruchen. Das ist an und für sich schon ein Skandal. Dass aber die Konzerne ohne dramatische Einkommenskürzungen gar nicht über berechtigte Entgelterhöhungen verhandeln wollen, schlägt dem Fass den Boden aus“, argumentiert Hubert Thiermeyer, ver.di Verhandlungsführer.
„Der Mut und die Ausdauer der Beschäftigten, die tagtäglich gute Arbeit leisten und solidarisch für gute Arbeit und gutes Geld kämpfen, verdient einfach nur Bewunderung“, so Orhan Akman, ver.di Streikleiter in München.
„Leistungsverdichtung bei den Beschäftigten, so dass sie in den Spitzenzeiten auf dem Zahnfleisch aus der Arbeit kommen. Gleichzeitig immer weniger in der Tasche zu haben muss ein Ende haben. Die Angriffe der Konzerne sind ein Angriff auf die Substanz der Beschäftigten “, sagte Monika Linsmeier, ver.di Streikleiterin in Niederbayern.
„Wenn die Handelskonzerne weiterhin Tarifpolitik mit der Brechstange machen, wird der Zorn und die Wut der Beschäftigten noch mehr zunehmen“, droht Manfred Wages, ver.di Streikleiter in Nürnberg.
„Was die Konzerne „Modernisierung“ nennen ist schlicht und ergreifend Gier nach immer mehr Profit, finanziert durch die eigenen Beschäftigten“, so Peter König, ver.di Streikleiter in Unterfranken.
„Die Beschäftigten haben Anerkennung und Wertschätzung durch existenzsichernde Tarifverträge verdient“ sagte Victoria Sklomeit, ver.di Streikleiterin in Rosenheim.
„Die Arbeitgeber müssen begreifen, dass es solange keine Ruhe gibt, solange es nicht wieder Schutz durch existenzsichernde Tarifverträge gibt“, argumentiert Reinhardt Semmler, Streikleiter in Ingolstadt.
„Wenn sich an den Tarifverhandlungen am Montag nichts bewegt, geht der Kampf weiter. Wir dürfen der Gier der Konzerne nicht nachgeben“, so Thomas Gürlebeck, ver.di Streikleiter in Schwaben.
Die Streikenden aus München und Umgebung sammeln sich um 11.00 Uhr vor dem DGB Haus in der Schwanthalerstr. 64 zu einer Auftaktkundgebung. Dort spricht Luise Klemens, ver.di Landesleiterin. In einem Demonstrationszug geht es dann zur Streikkundgebung am Stachus mit dem DGB Vorsitzenden Bayern, Mathias Jena und dem ver.di Verhandlungsführer Hubert Thiermeyer. Unterstützung kommt durch Streikende aus Nürnberg, Augsburg und Rosenheim.
Montag, 8. Juli 2013
Rückblick auf die Betriebsversammlung
Wie steht es um das Unternehmen? Was passiert mit dem Katalog?
Auf der letzten Betriebsversammlung am 02.07.2013 wurden einige Themen angesprochen, die viele Kolleginnen und Kollegen brennend interessieren.
Eröffnet wurde die Betriebsversammlung zunächst von einer verdi-Aktion, die alle Beschäftigten auf den Sommer und die anstehende Urlaubszeit einstimmen sollte: Jeder bekam von den Vertrauensleuten im Unternehmen ein leckeres Eis als Begrüßungsgeschenk überreicht. Eine Aktion, die verdi-Sekretär Thomas Gürlebeck nicht ohne Grund tatkräftig unterstützt hat. Sein Redebeitrag am Ende der Versammlung griff das Thema Urlaub wieder auf... Dazu später mehr.
Der Betriebsratsvorsitzende Peter Fitz eröffnete die Veranstaltung und sprach sogleich an, was bei vielen Beschäftigten in letzter Zeit für Unruhe gesorgt hatte: die Verlegung des Bereiches VTM.
Hierauf gab Logistik-Chef Herr Strünning eine Stellungnahme ab, der zu entnehmen war, dass durch die räumliche Veränderung und die Zusammenlegung der Bereiche keine Arbeitsplätze wegfallen sollen, sondern sich lediglich eine schnellere Auslieferung der Produkte angestrebt wird.
Unmittelbar vor der Umsetzung steht das neue Arbeitszeit-Modell im Lager-/Versandbereich. Wie Peter Fitz darlegte, sei das neue Modell ausgehandelt und die Beschäftigten nun dabei, sich für eines der 3 Flexi-Modelle zu entscheiden. So wird dem Bestreben des Unternehmens nach Flexibilität und zugleich dem Bedürfnis der Mitarbeiter nach Planungssicherheit Rechnung getragen.
Apropos Planung:
Das Personalplanungs-Tool "PEP" hingegen hat der Betriebsrat erfolgreich verhindern können. Johannes Ihmenkamp erklärte in seinem Redebeitrag, "PEP" sei vom Betriebsrat genau unter die Lupe genommen worden. Im Ergebnis sei es nicht flexibel genug, für eine Zeitplanung, die auch den Interessen der Beschäftigten entgegen kommt. Deshalb wird demnächst von Betriebsratsseite eine alternative Software geprüft.
Herr Dr. Beer äußerte sich vor den Beschäftigten zur aktuellen Situation bei Weltbild. Er sagte, das Unternehmen befinde sich weiterhin unter Druck! Insbesondere durch die starke Konkurrenz im Internet und durch die schwierige Situation im Filialgeschäft. Man sei aber durch das erfolgreiche Kooperations-Projekt "Tolino" auf einem guten Weg und habe mit den hohen Verkaufszahlen des Gerätes die eigenen optimistischen Erwartungen übertroffen. Auch durch die Investitionen in SAP und den steten Ausbau des Internet-Bereiches sei das Unternehmen weiterhin zukunftsfähig aufgestellt.
Im Anschluss gab Marketing-Chef Herr Wellmann einen Einblick in die Veränderungen im Katalog-Geschäft. Die Weltbild-Kataloge werden nun in etwas abgespeckter Form in kürzeren Abständen erscheinen, um aktuelle Trends besser aufgreifen zu können. Den klassischen Monatskatalog wird es, wie es derzeit scheint, nicht mehr geben. Außerdem soll der Buchbereich im Katalog wieder mehr Gewicht bekommen.
Ganz konkrete Antworten für die Zukunft erwarteten die Auszubildenden bei Weltbild. Sie forderten vom Podium aus eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung. Hierzu schenkten die Jugendauszubildenden-Vertreterinnen beherzt ein selbst gestaltetes T-Shirt "als kleine Erinnerungshilfe" an Herrn Seher von der Personalabteilung. Fast alle Kolleginnen und Kollegen im Saal standen von ihren Stühlen auf und applaudierten, um die Forderung nach Übernahme mit einem deutlichen Zeichen zu unterstützen.
Thomas Gürlebeck von verdi hatte einen Filmbeitrag im Gepäck, der viele Mitarbeiter erstaunte: Einen Film über den Rechtsanspruch auf Urlaub! Er machte deutlich, wie lange die Gewerkschaften für den 30-tägigen Urlaubsanspruch kämpfen mussten und wie wichtig es ist, solche Errungenschaften zu bewahren. Erst in den 70er-Jahren konnte dieser Anspruch durchgesetzt werden. Das ist noch gar nicht so lange her! Und es ist keine Selbstverständlichkeit, die einfach so vom Himmel fällt! Genau so wenig wie die Fortzahlung des Lohnes im Urlaub!!
Jeder, der in den nächsten Wochen in Urlaub fährt und sich ein leckeres Eis in der Sonne schmecken lässt, sollte wissen, wie wichtig solche und andere Bestandteile des Tarifvertrages für jeden Arbeitnehmer sind. Daher: Tarifverträge schützen! Schließlich wollen wir auch nächstes Jahr noch unseren wohlverdienten Urlaub nehmen können...
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Azubis,
Betriebsversammlung,
Gewerkschaft,
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Lager/Versand,
Vertrauensleute
Mittwoch, 3. Juli 2013
Ich stemple und ich fühle mich gut dabei!
Viele KollegInnen haben die Stempelkarte angefordert. Folgende Gründe wurden im Gespräch mit der Blog-Redaktion genannt:
· Bemerkungen und Blicke vom Chef, wenn man nach 7 1/2 Stunden Arbeit Feierabend macht.
· Freie Tage auf Stunden gab es nicht, da es ja keinen Nachweis über Überstunden gab.
· Überstunden wurden als „normal“ angesehen.
· Die Diskussionen immer, wenn man mal früher gehen wollte.
· Die Arbeit wurde immer mehr, weil keiner sah wie viele Stunden man schon gearbeitet hatte.
· Und vieles mehr
Die Blog-Redaktion hat einige KollegInnen befragt, wie es denen jetzt mit einer Stempelkarte geht. Hier ein paar Auszüge:
Dass ich die Karte ohne Probleme bekam, hatte ich nicht gedacht. Weil auf einer Betriebsversammlung kann man ja viel sagen. Mein Chef hat zwar ein bisschen gemosert, aber nach dem Hinweis auf die Betriebsversammlung war das auch vorbei.
Ich kann jetzt auch mal einen Tag auf Überstunden frei nehmen, ohne mich rechtfertigen zu müssen.
Meine Chefin sagte letztens, dass ihr nicht bewusst war, dass so viele Überstunden geleistet werden. Jetzt sieht sie es und hätte eventuell ein Argument mehr für eine weitere Stelle.
Kein großer Kampf mehr, wenn ich früher gehen will.
Es war schon eine Umstellung, daran zu denken zu stempeln. Aber jetzt sehe ich erst wie viele Stunden ich früher verschenkt habe. Demnächst habe ich eine Woche auf Gleitzeit, darauf freue ich mich.
Die andauernden Diskussionen und das Rechtfertigen über „Überstunde ja/nein“ fallen jetzt weg. Das hat mich etliche Nerven und Zeit gekostet.
Es gibt gewiss noch mehr Argumente dafür, sich eine Stempelkarte zu holen. Dies ist jederzeit möglich, auch wenn man außertariflich bezahlt wird. Einfach ein E-Mail an die Personalabteilung mit Kopie an Betriebsrat und Vorgesetzten.
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Arbeitsbedingungen,
Arbeitszeit
Freitag, 28. Juni 2013
Tariferhöhung für Alle? - Nicht ganz
Im Dezember 2012 wurde durch Streik zusammen mit der Gewerkschaft ver.di eine Tariferhöhung erkämpft. Unter den Kolleginnen und Kollegen, die beim Streik dabei waren, waren auch etliche WerkstudentInnen. Danke dafür!
Für uns ist dies wieder einmal ein Beweis dafür, dass nur durch möglichst breite Solidarität unter allen Arbeitnehmergruppen Verbesserungen durchsetzbar sind.
Der Betriebsrat der Verlagsgruppe Weltbild hat festgestellt, dass diese tarifliche Lohnerhöhung nicht an WerkstudentInnen weitergegeben wurde. Der Betriebsrat hat erreicht, dass alle WerkstudentInnen rückwirkend zum 01.01.2013 diese Tariferhöhung nachbezahlt bekommen.
Weiterhin hat der Betriebsrat erreicht, dass die WerkstudentInnen in Bereich Logistik ab 15.06.2013 eine monatliche Einsatzplanung erhalten. Die Anfragen per SMS entfallen hiermit.
Falls es immer noch Probleme mit dem Einsatzplanung gibt, wenden Sie sich an den Betriebsrat oder nutzen Sie den Kommentarfunktion hier im Blog.
Für uns ist dies wieder einmal ein Beweis dafür, dass nur durch möglichst breite Solidarität unter allen Arbeitnehmergruppen Verbesserungen durchsetzbar sind.
Der Betriebsrat der Verlagsgruppe Weltbild hat festgestellt, dass diese tarifliche Lohnerhöhung nicht an WerkstudentInnen weitergegeben wurde. Der Betriebsrat hat erreicht, dass alle WerkstudentInnen rückwirkend zum 01.01.2013 diese Tariferhöhung nachbezahlt bekommen.
Weiterhin hat der Betriebsrat erreicht, dass die WerkstudentInnen in Bereich Logistik ab 15.06.2013 eine monatliche Einsatzplanung erhalten. Die Anfragen per SMS entfallen hiermit.
Falls es immer noch Probleme mit dem Einsatzplanung gibt, wenden Sie sich an den Betriebsrat oder nutzen Sie den Kommentarfunktion hier im Blog.
Schlagworte:
Löhne und Gehälter,
Tarif,
WerkstudentInnen
Samstag, 22. Juni 2013
Durch die Hintertür: Weltbild ändert AT-Arbeitsverträge
Wenn die GewerkschafterInnen bei Weltbild einen neuen Gehaltstarif erstreikt haben, kriegen auch die AT-MitarbeiterInnen ihren Anteil vom Arbeitgeber. Alljährlich im Juni kommen der oder die ChefIn mit einer "Ergänzung zum Anstellungsvertrag" daher, in der ein neues, höheres Gehalt festgeschrieben wird. In diesem Jahr sind es rund 2%, um welche die übertariflichen Gehälter angehoben werden. So eine Vertragsänderung unterschreibt mensch doch gerne oder?!
Vorsicht Falle: Neue Klausel in der Vertragsergänzung
Heuer hat unser Arbeitgeber allerdings eine kleine Überraschung auf der zweiten Seite dieser "Ergänzung zum Anstellungsvertrag" versteckt. Dort wird die Auszahlung der sogenannten "variablen Entgeltbestandteile" neu geregelt. Hinter dem sperrigen Begriff verbergen sich Prämien, welche die AT-MitarbeiterInnen am Geschäftsjahresende erhalten, wenn sie bestimmte Ziel-Vorgaben erfüllt haben. Wie die ver.di-Blog-Redaktion erfahren hat, heißt es in diesem Absatz sinngemäß: Wer in dem zurückliegenden Geschäftsjahr länger als sechs Wochen krank war, kann seine Prämie (oder Teile davon) verlieren. Nach sechs Wochen endet nämlich die gesetzliche Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber, und man erhält ein leicht verringertes Einkommen von der Krankenkasse. Diese Krankheitstage sollen jetzt anteilig auch von der Zielerreichungs-Prämie abgezogen werden.
Das Gleiche gilt laut Vertragsergänzung auch für die Dauer von Elternzeit und unbezahltem Urlaub!
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| Krank? Futsch! |
Der Arbeitgeber hat sich nach unseren Informationen folgende Argumentation zurecht gelegt: Wer länger krank war, kann seine festgelegten Ziele nur unvollständig oder womöglich gar nicht erreichen. Für nicht erfüllte Zielvorgaben will Weltbild kein Geld ausgeben. Das klingt erstmal logisch, aber ist das auch richtig?
Zum einen ist es durchaus vorstellbar, dass der oder die MitarbeiterIn seine/ihre Ziele trotz Fehlzeiten erreicht. Gibt es dann das ganze Geld? Das ist in der Vertragsergänzung nicht geregelt!
Zum zweiten hat es nach der Einführung der variablen Vergütung 2005 viele Jahre lang Entgelt-Erhöhungen nur auf den Prämienanteil des Gehalts gegeben. Daher haben die meisten AT-MitarbeiterInnen einen hohen variablen Gehaltsanteil zwischen 11% und 14%. Bis zu einem Viertel dieser Prämie ist nicht von der Erreichung der persönlichen Ziele abhängig, sondern hängt am bilanzierten Geschäftserfolg des Unternehmens – also einer Größe, die der normale AT-ler in der Regel gar nicht beeinflussen kann. Ein Rechenbeispiel um die Sachlage zu verdeutlichen:
Jahresgehalt = 70.000 Euro
Monatslohn = 5.016 Euro
plus 14% Jahres-Prämie = 9.800 Euro
davon für erreichte Ziele: 7.350 Euro
Unternehmensprämie: 2.450 Euro
Da die Unternehmensprämie bei der aktuellen Geschäftsentwicklung ohnehin nicht ausgeschüttet wird, kann ein AT-Mitarbeiter nach der neuen Regelung im Krankheitsfall den Gegenwert eines Kleinwagens verlieren. Umgerechnet auf den Monatslohn sind das über 800 Euro weniger – jeden Monat. Ist das gerecht? Auf jeden Fall wären damit die Lohnerhöhungen von fünf, sechs Jahren faktisch futsch!
Was tun? Finger weg vom Stift!
Ihre Unterschrift ist wertvoll, die Rechtslage unklar: Wer an der falschen Stelle unterschreibt kann viel Geld verlieren. Wenn Sie Ihren Namen unter die Gehaltserhöhung setzen, wird auch die neue Klausel Bestandteil Ihres Arbeitsvertrages. Deshalb raten wir allen AT-MitarbeiterInnen: Machen Sie sich schlau, bevor Sie unterschreiben. Gewerkschafts-Mitglieder können eine kostenlose Rechtsauskunft über die ver.di-Rechtsberatung einholen, alle anderen sollten mit ihrem Anwalt sprechen!
Was unternimmt der Betriebsrat?
Arbeitsverträge unterliegen dem Individualrecht. Hier hat der Betriebsrat laut Betriebsverfassungsgesetz keine oder nur sehr geringe Einflussmöglichkeiten. Möglicherweise deshalb hat es der Arbeitgeber wieder einmal versäumt, den BR von der geplanten Änderung rechtzeitig zu informieren. Unsere Mitarbeitervertretung erfuhr erstmals durch die Nachfrage der ver.di-Blog-Redaktion von dem Thema. Trotzdem hat der BR Gespräche mit der Geschäftsleitung aufgenommen und wird versuchen, im Sinne der MitarbeiterInnen Einfluss zu nehmen. Wenn und was dabei herauskommt, werden wir hier berichten.
Was halten Sie von der Sache? Nutzen Sie den Link zum Kommentar-Formular unten. Sehr gerne dürfen Sie diesen Artikel auch anderen betroffenen KollegInnen weiterempfehlen. Dazu klicken Sie auf den kleinen Briefumschlag. Kommentieren oder Empfehlen: beides funktioniert auch völlig anonym.
Schlagworte:
Arbeitsrecht,
Lohn und Gehalt
Freitag, 21. Juni 2013
Unsere Umfrage: Wie sieht es aus mit Fortbildungen bei Weltbild?
Hier kommt das Ergebnis unserer Umfrage im Blog
Im Mai haben wir hier eine Umfrage gestartet, die das Thema Fortbildungen im Unternehmen angeht. Ganz herzlichen Dank an alle Kolleginnen und Kollegen, die sich daran beteiligt haben! Jede einzelne Rückmeldung ist wichtig gewesen und gibt uns einen besseren Einblick in die Situation.
Und um es gleich allen Kritikern vorweg zu sagen: Diese Umfrage ist natürlich nicht repräsentativ, wir wissen weder, ob jeder ehrlich antwortet, noch ob jemand das Dokument doppelt oder dreifach ausgefüllt hat. Wir können nur mit dem Material arbeiten, dass uns vorliegt und hoffen, dass unsere Blog-LeserInnen eine solche Umfrage mit der nötigen Ernsthaftigkeit behandeln.
So gesehen hat auch nur ein kleiner Teil der Belegschaft sich an der Umfrage beteiligt. Aber immerhin: Fast 100 Kolleginnen und Kollegen haben sich die Zeit dafür genommen und das empfinden wir als eine sehr positive Resonanz.
Hinweis: Die Grafiken erscheinen evt. etwas klein. Zum Vergrößern einfach das Bild anklicken!!!
Das Ergebnis ist durchaus aufschlussreich:
1.) Nur 18% sind zufrieden mit der derzeitigen Fortbildungs-Situation im Unternehmen.
2.) 45% hatten keine einzige Fortbildung innerhalb der letzten 5 Jahre.
Ein kleiner Teil von 6% erhielt hingegen enorm viele Fortbildungen: nämlich 10 in der letzten 5 Jahren. Über den Grund können wir nur spekulieren. Eventuell hat dieser Personenkreis die Fortbildungen im Zuge von Systemumstellungen erhalten (SAP/KPS etc.). Wir wären froh über Hinweise in den Kommentaren, in welchen Bereichen erheblich fortgebildet wurde.
3.) Dass besonders motivierte Mitarbeiter eine Fortbildung bekommen, glauben nur 18%.
Ein Drittel meint, dass Führungskräfte eher ihre Lieblinge fördern.
Und 40% können überhaupt kein Prinzip dahinter erkennen.
4.) 20% halten die Idee für gut, dass eine Person aus der Abteilung eine Fortbildung erhält und das Gelernte dann an die übrigen weiter gibt. Der Rest steht zu dieser Strategie eher skeptisch bis ablehnend.
5.) Bei Fortbildungen schätzt man sich als Schulungsleiter eindeutig einen Referenten/Experten und kein unpersönliches e-learning Programm.
Referent von außerhalb werden eindeutig bevorzugt (sehr gut + gut: 80%).
Auch Experten aus dem eigenen Unternehmen bekommen bei der Hälfte der Befragten Zuspruch (sehr gut + gut: 47%).
Das e-learning mittels Computer-Lehrprogrammen wird am Schlechtesten bewertet (sehr gut + gut: 35%).
6.) Zirka 50% sind über die Fortbildungs-Angebote entweder schlecht informiert oder fragen sich, ob es überhaupt welche gibt. Die Frage: "Kennen Sie die aktuellen Fortbildungs-Angebote bei Weltbild?" beantworten lediglich 20% mit einem klaren "Ja".
Fazit:
Etwa die Hälfte der Befragten erhielt in den letzten 5 Jahren keine einzige Fortbildung und auch nur ein kleiner Teil der Belegschaft ist über die Angebote ausreichend informiert. Außerdem wollen die Mitarbeiter nicht mit unpersönlichen e-learning Programmen abgefertigt werden.
Hier besteht offensichtlich großer Nachholbedarf: Mehr Möglichkeiten anbieten und intern besser darüber informieren. Was nützen die besten Fortbildungs-Möglichkeiten, wenn Kolleginnen und Kollegen gar nichts davon wissen! Wie wird das Thema z.B. innerhalb des Unternehmens kommuniziert? Wie transparent ist die Fortbildungs-Politik im Haus? Die Umfrage wirft hierzu erhebliche Fragen auf.
Schlagworte:
Arbeitsbedingungen,
Umfrage,
Vermischtes
Donnerstag, 20. Juni 2013
Weltbild sortiert schwule Literatur aus
Weltbild hat es mal wieder geschafft, negative Schlagzeilen zu produzieren.
Innerhalb kürzester Zeit konnte man in allen Medien, von Spiegel über Stern bis Süddeutsche und Augsburger Allgemeine usw. lesen, dass Weltbild schwule Liebesgeschichten aussortiert hat.
Diese haben offensichtlich keinerlei Bezug zu Pornos, sondern sind anscheinend einfach nur Liebesgeschichten.
Es heißt sogar, dass Weltbild alle Bücher des betreffenden Verlages aus dem Programm nehmen würde.
Dass solche Negativ-Schlagzeilen geschäftsschädigend sind, steht wohl außer Frage.
Wir haben es uns jetzt schon mit den strengen Katholiken verdorben, weil wir angeblich "Pornos" verkaufen.
Wir haben es uns mit allen verdorben, die etwas gegen Buchzensur haben, da sollten wir Deutschen sehr empfindlich sein.
Wir haben es uns mit allen verdorben, die etwas gegen die katholische Kirche haben und dort nichts einkaufen wollen, denn vor dem sogenannten "Porno-Skandal" wussten sicherlich viele Kunden gar nicht, wem Weltbild gehört.
Jetzt haben wir auch noch alle Kunden verärgert, die es nicht mögen, wenn man die Menschen nach ihren sexuellen Vorlieben sortiert und kategorisiert.
Was kommt als nächstes ?
Wir könnten versuchen, die emanzipierten Frauen zu verärgern, da könnten wir auch noch eine Menge Kunden vergraulen.
Zurück zum Anfang: hat das wirklich Weltbild gemacht ?
Haben das die vielen fleißigen Mitarbeiter gemacht, die auch bei Widrigkeiten mit großen Einsatz die Firma voranbringen wollen ?
Nein, natürlich nicht.
Man weiß nicht, wer das genau bestimmt, was aussortiert wird.
Ob das die Schere im Kopf ist, die im vorauseilenden Gehorsam im Sinne des Herrn arbeitet.
Oder ob die Anweisung direkt von "oben" kommt, von den katholischen Besitzern von Weltbild.
Falls das so ist, sollte man auch Ross und Reiter nennen und klar stellen, dass nicht Weltbild aussortiert, sondern der Herr Bischof sowieso wünscht, dass das Buch XYZ von Weltbild nicht verkauft wird !
Was ist eigentlich mit der Stiftung los ?
Würden wir dann immer noch der Zensur unterliegen ?
Wie lange braucht man eigentlich, um ein paar Unterlagen zu gestalten ?
Da ist ja der Flughafen in Berlin noch schneller fertig.
Mir kommt das langsam wie eine Verzögerungstaktik zum St. Nimmerleins Tag vor, um entweder alles beim Alten zu lassen oder Weltbild doch noch zu verkaufen, wenn es ein passendes Angebot gibt, was ich für die wahrscheinlichere Variante halte.
Falls das das Ziel ist, sollte man mit dem Zensurtheater aufhören, denn mit jeder Negativschlagzeile sinkt der Kaufpreis !
Sonntag, 16. Juni 2013
ver.di: Handelskonzerne wollen Kahlschlagorgie mit der Brechstange
München, 14.06.02013. Die zweite Tarifverhandlung für die Beschäftigten des bayerischen Einzelhandels verlief aus der Sicht der ver.di-Tarifkommission absolut enttäuschend. Nachdem sich in den vergangen Wochen über 4.000 Beschäftigte aus über hundert Betrieben im bayerischen Handel an Streiks beteiligt haben, waren die Erwartungen auf ein Umdenken bei den Arbeitgebern groß. Diese halten aber an ihrer Kahlschlagorgie an den Tarifverträgen – und damit an der Existenzsicherung der Beschäftigten – fest.
"Fünf der zehn reichsten Menschen in Deutschland kommen aus dem Handel. Auf der anderen Seite ist der Handel die Branche mit den meisten Menschen, die eine Aufstockung vom Amt bekommen müssen. Das heißt, die Menschen bekommen bei Vollzeitarbeit von den Arbeitgebern so wenig bezahlt, dass die Gesellschaft zu- schießen muss. Das ist für sich schon ein Skandal, aber dass die Arbeitgeber diese Umverteilung von unten nach oben weiter beschleunigen und noch mehr Menschen zum Aufstocken zwingen wollen, ist Klassenkampf von oben", so Hubert Thiermey- er, ver.di Verhandlungsführer.
Die Arbeitgebervertreter verweigern weiterhin ein Angebot zur Entgelterhöhung und fordern stattdesen Eingriffe in die Schutzregelungen für die Beschäftigten. Dazu gehört die völlige Flexibilisierung der Arbeitszeit, was aus der Sicht von ver.di „Arbeit auf Abruf“ bedeutet. Weiter fordern die Arbeitgebervertreter Einschnitte bei der Bezahlung der Verkaufstätigkeiten, Kürzungen bei den Nacht- und Spätzuschlägen sowie Billiglöhne für die Beschäftigten der Warenverräumung.
„Die Mehrzahl der Beschäftigten im Handel arbeitet in Teilzeit - immer häufiger in erzwungener Teilzeit. Nun sollen die Teilzeitbeschäftigten – nach dem Willen der Arbeitgeber – für 20 Stunden bezahlt werden aber 70 Stunden auf Abruf zur Verfügung stehen. Und dann sollen den Beschäftigten auch noch die Zuschläge gestrichen und das Gehalt gekürzt werden“, so Thiermeyer weiter.
"Es ist für unsere Kolleginnen und Kollegen nicht nachvollziehbar, dass die Arbeitgeber in vielen anderen Branchen Entgelterhöhungen ohne Verschlechterungsorgien akzeptieren, während im Handel offensichtlich einige Arbeitgeber den Hals nicht voll genug bekommen. Wertschätzung und Anerkennung sieht anders aus", so Thiermeyer weiter. „Die Beschäftigten werden in den nächsten Wochen ihren Zorn und ihre Verärgerung in weiteren Streiks und Aktionen zum Ausdruck bringen, denn die Mehrzahl kann sich Verschlechterungen nicht leisten“ so der Gewerkschafter.
ver.di will nun die Streiks ausweiten und mit neuen und kreativen Aktionen den Druck in den Tarifverhandlungen erhöhen.
Der nächste Verhandlungstermin ist am 15. Juli 2013
Hintergrund:
Tarifsituation EinzelhandelNach Beschäftigtenbefragungen, an der sich über 2.000 Beschäftigte des bayerischen Einzelhandels beteiligt haben, hat die Große Tarifkommission am 12. März folgende Forderungen für den bayerischen Einzel- und Versandhandels beschlossen:
- die Erhöhung der Tabellen für die Löhne und Gehälter um 6,5 %, mindestens jedoch um 140 € im Monat,
- die Erhöhung der Tabellen für die Auszubildenden um 90 € im Monat,
- bei einer Laufzeit des neuen Tarifvertrages von 12 Monaten.
In der ersten Tarifverhandlung am 7. Mai lehnten die bayerischen Arbeitgebervertreter ein Angebot ab. Sie forderten stattdessen Eingriffe in die Schutzregelungen für die Beschäftigten bei der Arbeitszeit, Einschnitte bei der Bezahlung der Verkaufstätigkeiten, Kürzungen bei den Nacht- und Spätzuschlägen sowie Billiglöhne für die Beschäftigten der Warenverräumung. In der zweiten Tarifverhandlung a 14. Juni legten die Arbeitgeber ebenfalls kein Angebot vor, beharrten aber auf ihren Verschlechterungen.
Schlagworte:
Lohn und Gehalt,
Tarifverhandlungen,
ver.di
Montag, 10. Juni 2013
Gemeinsam stark: die Bundeskonferenz der ver.di-Vertrauensleute in Berlin
Was erwarten die Mitglieder von ihrer Gewerkschaft? Wie kann ver.di die Aktiven im Betrieb optimal unterstützen? Auf welchen Wegen setzen Vertrauensleute die Interessen der Beschäftigten durch? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt der 6. Bundeskonferenz der ver.di-Vertrauensleute am Wochenende in Berlin.
Offene Aussprache mit den Spitzen unserer Gewerkschaft: ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske, die Vorsitzende des Gewerkschaftsrats Monika Brandl, Bundesvorstandsmitglied Dina Bösch und Jugendvorsitzender Jörg Grünefeld stellten sich den Fragen und Forderungen der Aktiven in einer mehrstündigen Podiumsdiskussion.
Frank Bsirske nahm sich viel Zeit für die Basis. Der Vorsitzende von Deutschlands zweitgrößter Gewerkschaft erläuterte die wichtigsten Ziele der Organisation: Höhere Gehälter durchsetzen, flächendeckende und allgemeinverbindliche Tarifverträge schaffen, Mindestlohn festschreiben. Die Kraft dafür nimmt ver.di aus der überaus positiven Mitgliederentwicklung. Allein im ersten Halbjahr 2013 hat ver.di über 80.000 neue Mitglieder gewonnen.
So läuft erfolgreiche Gewerkschaftsarbeit im Betrieb. 160 Delegierte aus allen Bundesländern nahmen an unterschiedlichen Workshops teil: Gesprächstraining, Öffentlichkeitsarbeit und Organinsierungskampagnen helfen, die Interessen der ArbeitnehmerInnen noch effektiver zu vertreten.
Solidarität ist der Grundpfeiler unseres Handels. Die 160 Delegierten von ver.di unterstützen den Kampf der Opel-MitarbeiterInnen um ihre Arbeitsplätze und protestierten in einer gemeinsamen Erklärung gegen die Polizeigewalt während der Blockupy-Demonstration in Frankfurt.
Für den ver.di-Fachbereich Handel in Bayern ist unser Betriebsgruppensprecher Timm Boßmann als Delegierter des Landesvertrauensleute-Ausschusses nach Berlin gereist: "Ich nehme viele gute Anregungen mit nach Hause. Zahllose Beispiele zeigen, wie viel wir erreichen können, wenn wir gemeinsam handeln. Grundlage des Erfolgs sind unsere Mitglieder. Deshalb werden die Vertrauensleute in den nächsten Wochen die KollegInnen ansprechen und um weitere Eintritte bei Weltbild werben. Gerade in Zeiten der Krise bietet die Gewerkschaft den besten Schutz für die ArbeitnehmerInnen."
Alle Fotos von Ronny Keller. Danke, Ronny!
Schlagworte:
Solidarität,
ver.di,
Vertrauensleute
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