Montag, 13. Mai 2013

Interview: Unsere JAV in Berlin


Bundeskonferenz der JAV'en in Berlin – unsere Kolleginnen Jessica Uhl, Ramona Ratschker und Lisa Wiedenmann waren auch dabei.

Ihr wart als Jugend- und Auszubildenden Vertretung (JAV) kürzlich in Berlin. Warum?
Die Ver.di Jugend im Handel veranstaltete vom 16.04 – 18.04.2013 die 4. Bundesweite JAV-Konferenz im Handel. Zu dieser Konferenz wurden alle JAV’en aus dem Einzelhandel, Groß- und Außenhandel und aus dem Buch- und Versandhandel eingeladen. Insgesamt nahmen schließlich ca. 80 Jugendliche an der Konferenz teil.
Welche Themen wurden auf der Konferenz besprochen?
Während der Konferenz konnte man an verschiedenen Workshops teilnehmen. Für uns war vor allem das Thema Übernahme von Auszubildenden und JAV wichtig. Daher belegten wir die Workshops „Ziel: Übernahme“ und „Betriebliche Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Übernahme“. Nach den Workshopphasen präsentierten alle Gruppen die erarbeiteten Ergebnisse, so dass wir auch aus anderen Workshops verschiedene neue Vorschläge für unsere JAV-Arbeit bei Weltbild mitnehmen konnten.
Neben den Workshops erhielten wir auch verschiedene sehr interessante Vorträge wie „Gute Arbeit / Gute Ausbildung im Handel“, „Gute Arbeit – für Jung und Alt“ und „Perspektiven im Handel für junge Beschäftigte“.
Gab es in Berlin besondere Aktionen im Umfeld der Konferenz?
Ja. Am Mittwoch starteten wir in unserer Mittagspause eine große Aktion auf dem Alexanderplatz. Alle jugendlichen Teilnehmer, die Ver.di Jugend im Handel und noch weitere Gewerkschaftsmitglieder fuhren mit der S-Bahn vom Ostbahnhof zum Alexanderplatz. Dort demonstrierten wir für eine bessere Ausbildung und für eine größere Übernahmequote. Mit unserem Kampfschrei „Wir wollen Übernahme – Schalalalala!“ motivierten wir auf dem Platz sowie in der S-Bahn auf dem Rückweg viele Menschen mitzumachen. Zu der Aktion gibt es übrigens auch ein tolles Video:


Was ist aus eurer Sicht für die zukünftige Arbeit der JAV bei Weltbild besonders wichtig?
Für uns ist jetzt und auch in Zukunft vor allem wichtig, dass bei Weltbild eine gute und qualitativ hochwertige Ausbildung garantiert ist. Natürlich liegt uns auch die Übernahme von den Auszubildenden sehr am Herzen.
Noch dazu ist es uns wichtig, als Ansprechpartner in Bezug auf Auszubildenden und Jugendlichen da zu sein. Egal ob ein Azubi ein Problem hat oder sich zum Beispiel ein Ausbilder über etwas informieren möchte. Wir versuchen natürlich alle offenen Fragen bzw. auftretenden Problemen zu klären.
Welche Themen bearbeitet die JAV aktuell?
Momentan ist unser größtes Thema die Überarbeitung des aktuellen Beurteilungsbogens. Nachdem sowohl von den Abteilungen als auch von den Auszubildenden Kritik an diesem Bogen ausgeübt worden ist und dieser eh veraltet ist, haben wir uns dazu entschlossen einen Neuen zu entwerfen. Von unserer Seite aus ist dieser nun endlich fertig. Jetzt warten wir nur noch auf die Genehmigung der Ausbildungsleitung.
Noch dazu planen wir gerade wieder ein Mittagessen mit den zukünftigen Azubis, die im September bei uns im Unternehmen starten werden.
Auch die Übernahme von den Auszubildenden, die im November ihre Abschlussprüfungen haben werden, ist natürlich auch ein aktuelles Thema.

Freitag, 10. Mai 2013

Was ist los bei H&M?


Die KollegInnen der Modekette Hennes&Mauritz (H&M) haben uns folgendes Flugblatt übersendet, das wir gerne hier veröffentlichen. Wir bitten Sie: Unterstützen Sie das Anliegen der KollegInnen, indem Sie hier die Unterschriftenliste herunterladen. 
Einfach ausdrucken, Unterschriften sammeln und die Liste portofrei an das ver.di-Büro in Trier schicken. Bis Mitte Juni sollen so 5.000 Unterschriften gesammelt werden. Ein ehrgeiziges Ziel, das jede Unterstützung braucht!          
Wieder Kündigungsbegehren gegen einen Betriebsrat 
Die Modekette H & M hat erneut einen aktiven Betriebsrat im Visier. Diesmal ist es Damiano Quinto, Betriebsratsvorsitzender in Trier, gleichzeitig Mitglied im Gesamtbetriebsrat, im Wirtschaftsausschuss, im Gesamtbetriebsratsausschuss, im europäischen Betriebsrat, sowie Beisitzer in verschiedenen Einigungsstellen. Bereits in anderen Filialen von H&M und IKEA hat er mitgeholfen, als Vertreter auf Arbeitnehmerseite betriebliche Konflikte in so genannten Einigungsstellen erfolgreich beizulegen. 
Nun stehen Damiano Quintos Argumente der Unternehmensleitung im Weg! Direkt vor Weihnachten 2012 stellte der Arbeitgeber den ersten Antrag zur fristlosen Kündigung des Kollegen. Jetzt im April liegt dem Betriebsrat inzwischen der dritte Antrag zur fristlosen Kündigung vor. Im Wesentlichen ist H&M offenbar die Interessenvertretung in Einigungsstellen ein Dorn im Auge. Es heißt in der Kündigungsbegründung, der Betriebsrat Quinto habe als Beisitzer der Einigungsstelle „nicht die wirtschaftlichen Interessen der Firma H&M vertreten.“
Und dies weil er sich für ein Arbeitszeitmodell entsprechend den tariflichen Möglichkeiten einsetzt. Das Betriebsverfassungsgesetz sieht vor, dass ein Beisitzer auf Arbeitnehmerseite, auch wenn es sich um einen Beschäftigten handelt, immer weisungsfrei ist.
Bereits früher wurde in den Medien berichtet, dass H&M sich an vielen zentralen Stellen - zum Beispiel der Gestaltung der Arbeitsverträge und der Arbeitszeit sowie der Frage von notwendigen Mindestbesetzungen – häufig nicht an die vorgeschriebenen Regeln hält.
Erst kürzlich musste ein Amtsenthebungsantrag der Firma H&M gegen ein komplettes Betriebsratsgremium in Berlin zurückgezogen werden. Auch dieser hatte sich für gesundheitsfördernde Arbeitszeiten eingesetzt. 
Nun steht Damiano Quinto der Unternehmensleitung im Weg! Leider nicht nur in unserer Region erleben wir Hetze und Mobbing gegen Betriebsratsmitglieder und sind deswegen zunehmend beunruhigt.
Gesundheitsschutz oder Gesundheitsprävention spielt im Arbeitsalltag kaum eine Rolle. Ein systematisches Arbeitgeberverhalten dieser Art wird inzwischen von einigen Landesarbeitsgerichten als „institutioneller Rechtsmissbrauch“ bezeichnet. Leider gibt das Arbeitsrecht den Betriebsräten keine konkrete Handhabe, diesen systematischen Rechtsmissbrauch zu unterbinden, jeder Betroffene müsste individuell klagen.
Verschiedene Bundes- und Landesregierungen haben in den letzten Jahren Schutzrechte der Arbeitnehmer als so genannte „Investitionshemmnisse“ und Kostenfaktoren für die Arbeitgeber ausgemacht und den Schutz der Arbeitnehmer systematisch durchlöchert. Wenn ein aktiver Betriebsrat, wie es bei H&M viele gibt, dafür sorgen will, dass die Mitarbeiter die überdurchschnittliche Belastungen ohne gesundheitliche Schäden überstehen, hat dieser viele Konflikte mit der Unternehmensleitung durchzustehen. 
Schlussfolgerung: 
Betriebsräte, die sich offenkundig für das Personal einsetzen, sind bei H&M nicht erwünscht! H&M ist als schwedischer Konzern noch nicht in Deutschland und seinem fairen System der betrieblichen Mitbestimmung angekommen.
Was können Sie tun?
Wir wünschen uns, dass Sie beim nächsten Gang in den Laden nach der Filialleitung fragen und sich dort als ein Kunde vorstellen, der sich wünscht, dass H&M sich an das deutsche Recht hält und den gesetzlich verankerten Schutz aktiver Betriebsräte wie Damiano, die im Rahmen der Betriebsverfassung handeln, vollständig respektiert.
Machen Sie deutlich, dass Sie nicht in Filialen einkaufen möchten, die insbesondere junge engagierte Mitarbeiter in ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung nicht akzeptieren wollen und unfair benachteiligen, wie es hier offenkundig geschieht.
Stellen Sie fest, dass sich für Sie die künftige Kundenbeziehung zu H&M an der Fairness gegenüber dem Personal und den sie schützenden Betriebsräten festmacht.
Sie werden sehen, dass nur wenige Worte von Ihnen große Wirkung entfalten werden. Die Filialleitung wird das Unternehmen als ein modernes Beispiel für eine junge und faire Führungskultur darzustellen versuchen. 
Seien Sie aber versichert, dass diese Unternehmensvertreter sofort nachdem Sie wieder draußen sind, seine Vorgesetzten über Ihre Positionierung zugunsten guter Betriebsräte als Maßstab für eine tragfähige Kundenbeziehung unterrichten wird.
Allein damit helfen Sie uns, Damiano als bedrohten Betriebsrat – aber auch alle andern aktiven und gradlinigen Betriebsräte bei H&M vor Übergriffen zu schützen.
Die bundesweit aktiven Betriebsräte bei H+M sind Ihnen dafür dankbar 
Dieses Flugblatt können Sie gerne an weitere Menschen weiterreichen.
Für die Beteiligung an der Unterschriftenliste bis zum Arbeitsgerichtstermin 18. Juni 2013 bedanken wir uns.
• Gewerkschaft ver.di
• Katholische Arbeitnehmer Bewegung Trier
• DGB Region Trier
• IG Metall Trier

Dienstag, 7. Mai 2013

ver.di erwartet harten Tarifkonflikt im bayerischen Einzelhandel


Heute beginnen in München die Tarifverhandlungen für die rund 300.000 Beschäftigten des bayerischen Einzel- und Versandhandels auf die der Tarifvertrag Anwendung findet. ver.di fordert Tariferhöhungen um 6,5 %, mindestens jedoch um 140 € im Monat (einschließlich der Auszubildendenvergütung) bei einer zwölfmonatigen Laufzeit.

Der Einzel- und Versandhandel verzeichnet  gute Umsätze und macht hervorragende Gewinne. So stiegen die Gewinne nach Steuern seit 2000 um 76 %. Auf der anderen Seite müssen, nach Aussage von ver.di, die Beschäftigten auf immer mehr Verkaufsfläche, bei immer längeren Öffnungszeiten, mit immer weniger Beschäftigten immer mehr leisten und das bei Reallohnverlusten.

„Respekt und Anerkennung für die Leistung der Einzelhandelsbeschäftigten durch eine deutliche Entgelterhöhung ist das erste Ziel in den anstehenden Tarifverhandlungen“, erklärte der ver.di Verhandlungsführer, Hubert Thiermeyer.

Erschwert werden die Tarifverhandlungen durch die konzertierte Aktion der Arbeitgeberverbände im Einzelhandel, die mit Ausnahme von Hamburg alle Manteltarifverträge gekündigt haben.

„Mit dem Schlagwort der „Modernisierung wollen die Konzerne massive Eingriffe in die existenziellen Arbeitsbedingungen der Einzelhandelsbeschäftigten durchsetzen“, so Thiermeyer weiter.

„Wir lassen nicht zu, dass der Verdrängungswettbewerb der Handelskonzerne auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen wird. Wir werden verhindern, dass die Profitgier einiger weniger Konzerne Dumpinglöhne zu menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen diktiert“, so der Gewerkschafter.

Die Verhandlungen beginnen um 11.30 Uhr.

Samstag, 4. Mai 2013

Film ab zum 1. Mai


Die OrganisatorInnen hatten gezittert. Aber am Ende blieb Augsburg am 1. Mai vom Regen verschont. So zogen rund 1.500 TeilnehmerInnen gut gelaunt vom Moritzplatz zur Mai-Feier des DGB auf der Freilichtbühne. Unser kleiner Film zeigt den Marsch und Ausschnitte der Redebeiträge unseres ver.di-Betriebsgruppensprechers Timm Boßmann von Weltbild. Sehen Sie selbst:



Einige der Bilder im Film haben wir mit freundlicher Genehmigung von Peter Feininger verwendet, der mit www.forumaugsburg.de einen wesentlichen Beitrag zur Vernetzung linker Gruppen in Augsburg leistet. Schauen Sie sich die Seite ruhig einmal an.

Freitag, 26. April 2013

Seh'n wir uns am 1. Mai?


Unser Tag der Arbeit beginnt in Augsburg um 9:30 Uhr mit einem Demonstrationszug vom Moritzplatz zum Roten Tor.

10:15 bis 12:00 Uhr: 1.-Mai-Feier des DGB auf der Freilichtbühne, 

bei der auch unser ver.di-Betriebsgruppensprecher Timm Boßmann für WELTBILD auf der Bühne stehen wird. Seine Forderung an die PolitikerInnen im Superwahljahr: 

Schmutzkonkurrenz gefährdet Arbeitsplätze – Gute Arbeit fördern statt bestrafen! 


Mai-Demonstration 2012: Nicht nur vor den Wahlen zeigen GewerkschafterInnen, was sie von der Politik erwarten.
Weitere Themen der Kundgebung: Gute Arbeit; sichere Rente; soziales Europa. Dazu ein Zitat aus dem Flugblatt der Gewerkschaften: 
"Die Bundesregierung verweist stolz darauf, dass die Krise die Menschen in Deutschland bislang nicht erreicht hätte. Das stimmt sicher für die Superreichen, deren Gewinne durch die Steuerzahler in der Finanzkrise gerettet wurden.  Von den Beschäftigten arbeitet aber jede/r Fünfte hierzulande für einen Lohn, der ein gutes Leben verhindert. Jede zweite Frau und jeder dritte Mann arbeiten in unsicheren Arbeitsverhältnissen wie Minijobs oder Leiharbeit. Europaweit werden öffentliches Eigentum  privatisiert, Sozialleistungen gekürzt und die Löhne gesenkt. Solange die Kapitalmärkte die Entscheidungen der Politik bestimmen, wird es keine soziale Gerechtigkeit in Deutschland und in Europa geben."
Das komplette Veranstaltungsprogramm können Sie hier ansehen und herunterladen: 1.-Mai-Flyer (4 Seiten PDF).


Freitag, 12. April 2013

Neuer Treffpunkt der Weltbild-Vertrauensleute







Wie ihr letztens im Blog lesen konntet, ist die Gruppe der Weltbild-Vertrauensleute dabei, sich zu vergrößern. Da weitere Kolleginnen und Kollegen sich der Gruppe anschließen wollen, wechseln wir künftig in ein anderes Lokal für die monatlichen Treffen.

Der neue Treffpunkt ist die  

Kervansaray
Seilerstraße 5
86153  Augsburg

Zeitpunkt:
Jeden 3. Dienstag im Monat
ab 19:00

Dort gibt es ausreichend Platz für weitere Interessierte, die das gewerkschaftliche Engagement im Betrieb kennenlernen möchten. Wir freuen uns, wenn ihr vorbei kommt.
Das nächste Treffen findet statt am Dienstag, den 16.04.2013.



Mittwoch, 10. April 2013

Es war einmal eine Tarif-Verhandlung. Und Jetzt?


In Dezember 2012 fand die letzte Tarifverhandlung zum Entgelt-Tarifvertrag in München statt.
Außer einem leicht angepassten Angebot kam vom Arbeitgeberverband nichts Neues.

Das Angebot enthielt immer noch viele Null-Monate und eine Erhöhung von weniger als 2 Prozent. Die ver.di-Tarifkommission brach nicht in Jubel aus.
Gleichzeitig drohte der Arbeitgeberverband wieder mit der Kündigung des Manteltarifvertrages, wenn die ver.di-Tarifkommission das Angebot nicht annimmt.

Die ver.di-Tarifkommission hat das Angebot abgelehnt.  Auch weil es bei Weltbild und Jülich Rehm wesentlich bessere Abschlüsse gab.
Zur Erinnerung – unser Abschluss: 70 € für alle, jedoch mindestens 2 Prozent, 30 € für Azubis und
eine Einmalzahlung von 120 €.

Der Entgelttarif soll im diesem Jahr weiter verhandelt werden, nur einen neuen Termin gibt es derzeit noch nicht.

Dienstag, 9. April 2013

KBR macht Druck auf Arbeitgeber in Augsburg und München


Der Konzernbetriebsrat (KBR) ist die gesetzlich verankerte Plattform zum Informationsaustausch zwischen den Belegschaftsvertretungen der Konzernteile und ein Gremium für die strategische Zusammenarbeit der (Gesamt-)Betriebsräte. Derzeit sind VertreterInnen von Hugendubel, Weltbildplus, den Karstadt-Filialen und der Augsburger Verlagsgruppe im KBR vertreten. Die Zusammenarbeit der Interessenvertretungen untereinander funktioniert gut. Anders sieht es auf der Arbeitgeberseite aus: Die Geschäftsführungen in Augsburg und München erklären sich wechselseitig für nicht zuständig und lassen den KBR so regelmäßig ins Leere laufen.

Letzte Chance für außergerichtliche Einigung
Der KBR hat in den vergangenen Monaten mehrfach und nachdrücklich versucht, eineN AnsprechpartnerIn der Geschäftsführung auf Konzernebene benannt zu bekommen. Vergeblich. Erst die Ankündigung einer Klage auf Einsicht in den Gesellschaftervertrag zwischen Hugendubel und Weltbild hat jetzt Bewegung in das leidige Thema gebracht. Für die nächste KBR-Sitzung, die Mitte April in Augsburg stattfindet, erwarten die MitarbeitervertreterInnen einen verbindlichen Vorschlag der Arbeitgeber. "Sonst werden die gesetzlich verbrieften Rechte eben per Gerichtsbeschluss durchgesetzt", kündigt die stellvertretende KBR-Vorsitzende Dolores Sailer klare Konsequenzen an. Die Arbeitgeber haben jetzt eine letzte Chance, den Konflikt ohne Rechtsanwälte und die damit verbundenen Kosten beizulegen. 

Konzernweite Mitarbeiter-Zeitung geplant 
Um die KollegInnen in den Filialen regelmäßig über Neuigkeiten aus den Konzernteilen zu informieren, wird der KBR in Kürze eine gemeinsame Mitarbeiter-Zeitung herausbringen. Die Zeitung wird mehrmals im Jahr erscheinen und Berichte aus den unterschiedlichen Filialorganisationen und der Verlagsgruppe in Augsburg bündeln. 

"Mit der Zeitung wollen wir den Blick der KollegInnen in den Filialen auf das große Ganze erweitern",  erklärt KBR-Mitglied Timm Boßmann. "Jede Entscheidung, wie zum Beispiel die Schließung einzelner Filialen, steht in einem Konzern-Kontext – auch wenn die Arbeitgeber uns etwas anderes weismachen wollen. Wenn wir Arbeitsbedingungen verbessern und Arbeitsplätze sichern wollen, müssen wir das gemeinsam tun. Die Schaffung von Transparenz und Wissen ist der erste notwendige Schritt in die richtige Richtung."

Weitere Schließungen bei Weltbildplus und Jokers
Auch in diesem Jahr werden die Verantwortlichen der DBH wieder zahlreiche Jokers- und Plus-Filialen schließen. Welche Standorte konkret betroffen sind, ist noch nicht vollständig bekannt. Auf jeden Fall stehen Schließungen in Bremen, Regensburg, Heidelberg und Augsburg auf dem Plan der Geschäftsführung. Insgesamt werden in 2013 wohl rund 20 Filialen dicht gemacht. 

Umso unverständlicher, dass es derzeit keine weiteren Betriebsratswahlen in den Plus- bzw. Jokers-Filialen gibt. Nur Betriebsräte vor Ort können angemessene Sozialpläne durchsetzen und die Folgen der Schließungen wenigstens etwas abfedern.

Gut verhandelt: Schließungen bei Karstadt liefen für MitarbeiterInnen glimpflich ab
Als gutes Beispiel mag die erfolgreiche Arbeit der Betriebsräte bei der DBH-Warenhaus gelten. Mehrere Filialen in Karstadt-Häusern wurden in jüngster Zeit geschlossen. Die Belegschaftsvertretung hat in allen Fällen gute Bedingungen für die MitarbeiterInnen erreicht, die zwischen einer Übernahme durch Karstadt oder angemessenen Abfindungen wählen konnten. Zum Teil wurden sogar zusätzliche Geldtöpfe für soziale Härtefälle verhandelt. Wenn man wirklich will, ist vieles möglich – aber ohne Betriebsrat geht gar nichts!

Weiland ist jetzt Hugendubel
Bei Hugendubel wurde die Integration der Weiland-Filialen abgeschlossen. Die DBH hat die traditionsreiche norddeutsche Buchhandelskette in den letzten Jahren schrittweise übernommen und in die Hugendubel-Organisation eingegliedert. Das hatte bereits den Verlust von Arbeitsplätzen in der Lübecker Weiland-Zentrale zur Folge. In den nächsten Monaten werden auch Filialen geschlossen: zum Beispiel in Guben, Husum und Neubrandenburg.

Montag, 8. April 2013

Nächste Versammlung der Schwerbehinderten und Gleichgestellten


Wir planen am 25.04.2013 endlich wieder eine Versammlung der Schwerbehinderten und Gleichgestellten.
Infobriefe sind bereits verschickt,  wir hoffen auf regen Rücklauf des Fragebogens. Hier werden Themen für die Versammlung abgefragt.

Apropros Gleichgestellte
Dies betrifft Kollegen und Kolleginnen, welche einen Grad der Behinderung von 30% oder 40% haben  – aber noch keine Gleichstellung.
Auch diese Kollegen und Kolleginnen sind herzlichst zu unserer Versammlung eingeladen.

Schwarzes Brett
Nähere Informationen werden ab April über Aushänge am Schwarzen Brett bekannt gegeben. Hier findet ihr dann den Ort und auch die Uhrzeit. Selbstverständlich gilt der Besuch der Versammlung als Arbeitszeit.
Gebt bitte euren Vorgesetzten rechtzeitig Bescheid, dass ihr teilnehmen wollt.

Kontakt
Gerne könnt Ihr uns auch über unsere E-Mail-Adresse kontaktieren: sbv@weltbild.com – oder natürlich auch telefonisch:
Gaby Schäfer, Durchwahl:   -2040
Christina Bundt, Durchwahl: -85322
Momentan findet ihr uns jeden Donnerstag ab 09:30 im Betriebsrats-büro.
Individuelle Termine können auch gern telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden.

Freitag, 5. April 2013

Blog, Picker oder Twitter – wie hätten Sie's denn gern?


Seit vier Jahren steht unser Infoblog im Netz, seit drei Jahren bringt der Betriebsrat regelmäßig die Betriebs-Zeitung "Picker" heraus. Jetzt starten die ver.di-Vertrauensleute ein neues Informationsangebot auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

Schneller, spontaner, bundesweit vernetzt: den Twitter-Account der Weltbild-Vertrauensleute kann jedeR kostenlos abonnieren und stets die aktuellsten Informationen abrufen – sogar mit dem Handy.
Auf Twitter schreiben wir über die Aktivitäten der Vertrauensleute, geben zum Beispiel Treffpunkte und Termine bekannt. Dazu jede Menge Links zu interessanten Artikeln und Seiten im Internet: aktuelle Urteile der Arbeitsgerichte, Gewerkschaftspolitik, aufschlussreiche Statistiken und vieles mehr.

Unseren Twitter können Sie hier kostenlos abrufen: www.twitter.com/verdiweltbild. Dazu müssen Sie sich selbst bei Twitter einloggen, wofür aber nur eine (anonyme) E-Mail-Adresse und ein selbstgewähltes Passwort nötig sind. Probieren Sie es einfach mal aus. Auf der Twitter-Seite wird jeder Schritt einfach und anschaulich erklärt.

Wem das trotzdem zu kompliziert ist, der oder die kann unsere Twitter-Aktivitäten auch hier im Weltbild-ver.di-Blog verfolgen. Unsere jüngsten Tweets werden stets oben links angezeigt. Viel Spaß!

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