Freitag, 7. November 2014

Droeges Kahlschlagorgie in der Presse


Seit einem Jahr kämpfen die MitarbeiterInnen von WELTBILD für das Unternehmen und ihre Arbeitsplätze. Wenn Walter P. J. Droege unsere Firma beerdigen will, wird das keinesfalls lautlos vonstatten gehen. 

Schon jetzt berichtet die Presse bundesweit über die geplante Kahlschlagorgie des Düsseldorfer Milliardärs, der sich im Sommer noch als "Weltbild-Retter" feiern ließ:

Süddeutsche Zeitung: "So wütend war die Belegschaft noch nie"

Buchreport: "Droege will uns auspressen"

Augsburger Allgemeine: 200 Beschäftigten droht Entlassung – Gewerkschaft spricht von Skandal

Boersenblatt: "Droege hat uns von vorne bis hinten belogen" (mit Stellungnahme Droege & GF)

Süddeutsche Zeitung: Weltbild will 200 Leute feuern

Die Welt: Neuer Ärger bei Weltbild – Betriebsrat spricht von 200 Entlassungen

Mittelbayerische: Betriebsrat: Weltbild baut 200 Jobs ab

Kommentare:

  1. Auf der Internetseite von Droege - alles GELOGEN?


    Unsere Werte und Kultur
    Für unsere Unternehmensgruppe suchen wir „Umsetzer“ – Menschen, die mit fachlicher Kompetenz überzeugen und mit Herz begeistern. Unser besonderer Unternehmensstil und unsere Werte manifestieren sich in den Punkten:

    Innovationskraft: Ständige Weiterentwicklung unserer Umsetzungs-Kompetenz mit neuen Ideen
    Vertrauenswürdigkeit: Höchste Integritätsstandards sind der Maßstab für unser Handeln
    Nachhaltigkeit: Wir sind im Unternehmertum mit langfristigem Denken verwurzelt
    Kundenorientierung: Wir streben nach ungewöhnlichen Lösungen und teilen das Risiko
    Professionalität: Qualität ist entschiedener Differenzierungsfaktor unserer Arbeit
    Zusammenarbeit: Wir stellen kooperative Zusammenarbeit über Alleingängertum
    Vernetzung: Wir arbeiten interdisziplinär mit Wissenschaft, Kunst und Kultur
    Umsetzung von Anfang an: Wir legen besonderen Wert auf den Menschen im Mittelpunkt

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    1. Texte können sich nicht wehren!
      Nun aber mal die andere Seite: Was wird aus den Leuten die gehen müssen wie soll für die gesorgt werden, damit Sie nicht die A-Karte gezogen haben! Erst schaffen obwohl die Hälfte der Belegschaft weg ist, damit Geiweitz die Braut schön macht, und dann kannste dein Zeug packen und wie ein räudiger Hund vom Hof....... Übel, Übel , Kotzübel..
      Die Gelder von der Kirche sind doch in einem Fonds, stehen die jetzt noch zur Verfügung oder hätten die Kündigungen vor Übernahme durch Dröge erfolgen sollen, so wie das bei Paragon geplant war?

      Wer kann uns diese Anwort geben? Unsere Arbeitnehmervertreter?

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    2. Die Kirche hat das Geld für die erste Kündigungswelle in einen Treuhandfond eingezahlt. Dort liegt es und ist ausschließlich für die KollegInnen bestimmt, die jetzt in der TG sind, oder den Vertrag für eine TG bereits unterschrieben haben. Kündigungen nach der Übernahme durch einen Investor werden nicht mehr von der Kirche bezahlt. Das wäre bei Paragon nicht anders gewesen.

      Für weitere Kündigungen müssen die neuen Anteilseigner zahlen: 40% Geiwitz, 60% Dröge. Hätte Paragon übernommen, hätten die ihren Anteil zahlen müssen.

      In der Überleitungsvereinbarung steht drin, dass betriebsbedingte Entlassungen in den ersten 18 Monaten nach Übernahme immer einen Interessenausgleich (=Sozialplan) erfordern. Das war wichtig, weil eine geringe Anzahl an Entlassungen gesetzlich keinen Interessenausgleich auslöst. Mit einem Kahlschlag hatte nach den öffentlichen Versprechen von Droege niemand gerechnet. Wie viel gezahlt werden muss, ist in der Überleitungsvereinbarung nicht festgelegt. Also Verhandlungssache.

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    3. Danke, das ist doch jetzt mal verständlich erklärt und sollte einige Fragen beantworten.
      Vielleicht sollte man das aber auch allen Kollegen mitteilen, nicht nur denjenigen, die den Blog und alle Kommentare lesen.

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    4. Danke, dass sind doch mal klare Wort!
      Diese Erklärung wäre ein informatives Rundmail an alle noch Weltbild-Mitarbeiter, dann wissen wenigstens ALLE wie man dran ist, denn die Spekulationen die im Umlauf sind machen einen ja wirklich ganz kirre!

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    5. Am Mittwoch ist Betriebsversammlung. Hinkommen, Fragen stellen, Antworten kriegen.

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    6. Wir legen besonderen Wert auf den Menschen im Mittelpunkt

      Ist damit Hr. Droege gemeint - ganz sicher nicht die Angestellten von Welbild Retail

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    7. Antworten kriegen? Wie oft haben wir so einen Quatsch geglaubt?

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  2. Bei kress.de steht noch ein interessanter Hinweis im zweiten Hinweis: http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/128604-der-verlag-bestaetigt-personelle-reduktion-weltbild-plant-offenbar-weitere-entlassungen.html

    Anscheinend ist der Milliardäre auch bei der Privatuni Witten-Herdecke unangenehm aufgefallen.

    Da die Politik, die Presselobhudler und die anderen gekauften Handlanger das Volk nicht gegen Milliardäre wie den Droege schützen, müssen wir zur Selbsthilfe greifen. Wie wird ein Volk das Verhalten dieser Geldsauger und ihrer Handlanger (siehe auf der Droege-Webseite unter dem Stichwort "Team") los? Wie können wir verhindern, dass das Wirken der Unternehmensberater und ähnlicher Berufsgruppen in unserer Gesellschaft endlich geächtet wird? Meine Idee dazu wäre ein

    Beraterleaks

    ein offenes, von der Gewerkschaft betriebenes Wikileaks, auf dem das Schalten und Walten dieser Menschen öffentlich wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass nicht unter den 70.000 Lohnsklaven von Droege nicht einige dabei sind, die gerne ihr Wissen weitergeben würden. Und so auch bei seinem Team. Auf die Art könnte man eine Datenbank aufbauen, die

    1. Basisinfos über diese Berufsgruppe sammelt
    2. der gelenkten und bezahlten Presse entgegensteht
    3. zum Anlaufpunkt von Menschen / Unternehmen wird, die "Dienstleistungen" dieser so genannten "Unternehmensberater" oder "Investoren" in Anspruch nehmen wollen

    Ich könnte mir vorstellen, dass eine solche Datenbank in Kombination mit dem Wiki Gute Arbeit eine umfassende Hilfe wäre und nachhaltig das Wirken dieser Berufsgruppe eindämmen würde.

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  3. Und hier das neueste Highlight: http://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Neue-Weltbild-Chefs-verteidigen-Entlassungsplaene-id31977007.html

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