Mittwoch, 23. November 2011

Augsburg TV berichtet über Weltbild-Verkauf



Und hier noch ein Bericht des Bayerischen Rundfunks…

…sowie ein Bericht im ZDF

Kommentare:

  1. Egal, was über uns berichtet wird: Es ist immer Meinungsmache. Und die Macher dieser Beiträge haben bestimmte Interessen. Unsere Interessen als Belegschaft können nur wir selbst vertreten. Und das sollten wir tun mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen. Denn egal, was uns im Moment gesagt wird: Wenn es um den Verkauf geht, werden wir nicht gefragt, wird über uns entschieden und wir müssen für unsere Interessen selbst kämpfen. Wer jetzt schläft, dem ist nicht zu helfen. Kardinal Meisner wird ihm nicht helfen, wenn er arbeitslos wird.

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  2. Ich weiß gar nicht, was die Pornovorwürfe sollen. Hat jemand in einem Weltbild-Katalog oder einem Weltbild-Laden schon mal Pornos gekauft? War schon mal einer von den Bischöfen in so einem Laden? Das einzige Buch, das dort Pornografie beinhaltet, ist die Bibel. Oder sagen wir richtigerweise Erotik, auch wenn das für die Konservativen das Gleiche ist. Aber in ihren Barockkirchen stellen sogar Engelchen ihre Nacktheit zur Schau. Kein Wunder, dass da so mancher Priester zum Kinderschänder wird.

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  3. Ich bin schon sehr verblüfft über das Chaos, welches ein paar Spinner mit einem Beitrag im Internet ausrichten können.
    Inzwischen berichtet ein lokaler Augsburger Radiosender schon in den Nachrichten "Weltbild vor dem Aus".
    Das ist dann schon wirklich geschäftsschädigend für uns. Bei einer Firma, die scheinbar kurz vor dem Ende steht, bestellt man nicht gern.
    Und das im Weihnachtsgeschäft.
    Wir sollten das Ganze vielleicht mal wieder etwas abkühlen lassen.
    Der Verkauf ist schon lange Thema.
    Der Verkauf gelang damals nicht und wird heute auch nicht so schnell gelingen.
    Der Betriebsrat bzw. Verdi soll sich in Ruhe um den Zukunftstarifvertrag kümmern, und wenn es da Probleme gibt, dann ist es Zeit, die Dinge zum Kochen zu bringen.

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  4. Liebe lieber Verblüfft
    das klingt ja sehr schön:"Der Betriebsrt und die Gewerkschaft, sollen sich um einen Zukunftstarifvertrag kümmern..."
    Wer ist denn die Gewerkschaft?? Das ist doch die Summe ihrer MItglieder- ind dem Fall Weltbild-Mitglieder, die sich schon mit beteiligen werden müssen um eien Zukunftstarifvertrag auszuhandeln. Das passiert nichtt von allein!!!
    Die Frage wird sein, wieviel jeder einzelne von der Belegschaft bereit ist zu "bringen" um einen Zukunftstarifvertrag abzuschließen.
    Da wird es nix nutzen, wenn ein Gewerkschaftssekretär und 17 Betriebsratsamitglieder streiken. Da werden schon alle auf die Straße müssen. Es wird nicht mehr reichen verschämt kurz aus dem Fenster zu sehen, wenn eine Aktion startet.
    Ich hoffe es ist die/der letzte aufgewacht!! Ersteinmal müssen die Herren sich überhaupt dazu bereit erklären über einen Tarifvertrag zu verhandeln. Das wird schon nicht ohne Aktion gehen. Oder ich täusche mich komplett und alle werden sich vorbildlich verhalten und wir werden in den nächsten Wochen bereits einen Zukunftstarifvertrag haben der es wert ist so genannt zu werden..................und wenn sie nicht gestorben sind..............

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  5. Aus einem Kommentar von "Sixtus" auf www.kath.net, den Vorkämpfern für die reine katholische Lehre:
    "Und die "Mitarbeiter" von Weltbild gehören vom Management bis zur einfachen Verkäuferin komplett exkommuniziert."
    hier der Link:
    www.kath.net/detail.php?id=34031

    Vielleicht ist es gut, wenn man bald mit solchen Moralaposteln und Eiferern nichts mehr zu tun hat.
    Ich hoffe, dass die Gewinne aus dem Verkauf von Weltbild dann auch den Opfern aus dem Missbrauch in katholischen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden.

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  6. Ich kann bezeugen das wir seit Jahren viele viele Bibeln verkauft haben. Habe diese Palettenweise immer wieder im Lager gesehen. Sex oder Erotik eigentlich noch nie. Auf was für einem Wahnsinnstripp befinden sich eigentlich da einige?????

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  7. @Anonym 20:45
    Es geht ja auch nicht um die Lagerware, sondern um das Internetangebot, dass durch Grossisten die momentan lieferbaren Bücher auf dem deutschen Markt ins Angebot bringt.

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  8. ich bin sicher nicht die beste Katholikin und gehe nicht jeden sonntag in die Kirche ... aber ausgetreten bin ich auch nicht, weil ja weil ich immer noch gedacht habe, dass die Kichre auch viel Gutes tun ...

    aber dass die Bischöfe uns jetzt einfach so vor ie Tür setzen, wie wenn wir Schmuddelkinder wären, das entsetzt mich wirklich. Und das vor Weihnachten. Dieses Jahre werde ich zum ersten Mal in meinem Leben nicht in den Weihnachtsgottesdienst gehen aus Protest.

    Haben die sich denn nicht überlegt, wie es jetzt 6 000 Leuten und ihren Familien geht???

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  9. das müsst ihr mal alle lesen:

    http://www.fr-online.de/meinung/kommentar-zu-kirche-und-weltbild-verlag-wenn-im-kirchenverlag-das-rotlicht-blinkt,1472602,11206542.html

    genau so ist es, der Mann hat es richtig beschrieben.

    Besser kann man die Situation nicht beschreiben.

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  10. Kirchenaustritt wenn nicht jetzt, wann sonst?24. November 2011 um 08:47

    Hoffentlich hetzen die konservativen Kreise (weiß jemand eigentlich - außer den paar Namen, die immer fallen - welche Cretins da am Werk sind?) weiter gegen uns. Das drückt den Preis jeden Tag weiter. Vielleicht ist er am Ende so niedrig (das wäre zu wünschen), dass Halff und ein paar andere Führungskräfte den Laden von ihrem Schmerzensgeld kaufen könnten. Das wäre eigentlich die sinnvollste Lösung im Moment. Aber vielleicht hat Halff bald gar keine Lust mehr, von den konservativen Eckenpinklern angepisst zu werden und macht auf Business-Angel für Beate Uhse? Ich meine, wenn er schon so viel Erfahrung mit dem Pornoverkauf hat ;-) Das würde in der jetzigen Situation den Wert von Weltbild sicher noch mal halbieren und die Sexpopler ... äh ... -popen könnten froh sein, wenn sie ihren Laden für 500 Millionen wegbekämen.

    Mit anderen Worten: Die Gewerkschaft sollte für jeden gefundenen erzkonservativen Hassschreiber eine Prämie aussetzen. Da es nicht so viele davon gibt, fände ich 100.000 Euro angemessen. Mehr als zwei bis drei dieser Bücherverbrenner wird es nicht geben. Und die sollten weiter im Programm von Weltbild bohren: Wo ist in einem Roman ein Rock zu kurz? Wo macht jemand Yoga statt den Rosenkranz zu beten? Haben alle Mitarbeiter den KKS (Konservative-Katholiken-Schein)? Gehen auch die türkischen MitarbeiterInnen sonntags in den Gottesdienst? Sicher kann damit der Papst weiter wachgehalten werden, seine Zeit mit den weltbewegenden Fragen der scharfen Trennlinie von "Was geht noch?" und "Was geht nicht mehr?" auszufüllen und wir dürfen uns alle noch über eine Enzyklika "In eroticis" (zu deutsch: Im Namen des Pimmels) freuen.

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  11. Haha, selten so gelacht. Das war schon ein Sparwitz. Selten dämliches Niveau.

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  12. weiß hier jemand, ob jetzt auch dombuchhandlungen geschlossen werden, weil man dort die Wanderhure oder Harry Potter kaufen oder bestellen kann? Sind auch die Arbeitsplätze bei Seitz & Auer, Osnabrück und Regensburg in Gefahr?

    Darf z. B. der Sankt Ulrichsverlag Bücher wie "Teufels Brüder" produzieren? Einen historischen Roman? Ist das Aufgabe der Kirche? Ist auch sichergestellt, dass anfällige Jugendliche von dem Gedanken, Satansbrüderschaften zu gründen, abgehalten werden? Oder der Titel "Die Intrige" ebenfalls im Ulrichsverlag: Da wird der Bischofssekretär aus Sankt Blasien (!) schon im Werbetext als "eitel" verunglimpft. Und eine "schöne Propstnichte" macht da auch noch mit. Mit einem ziemlich nackten Rücken übrigens! Bei Weltbild sagt man zu solchen Titeln "Nackenbeißer": Ist es wirklich Aufgabe von einem katholisch-diözesanen Verlag solche "Nackenbeißer" zu verlegen? Für sowas werden Kirchensteuergelder verwendet? Das ist doch wohl ein Scherz, oder? Und der gleiche Verlag hat eine Rubrik "Schnäppchen", wo Bücher wie "Papst Johannes Paul II." oder "Wird Europa heidnisch" verramscht werden! Sieht so das "wahre" Christentum aus? Und in einer so genannten "Fundgrube" werden Titel wie "Anselm Bilgri, Peter K. Köhler, Birgit Adam, Cooking and Healing with Beer" vertrieben. Aufgabe katholischer Kirche? Bier hat meines Erachtens den Menschen mehr geschadet als Erotik. Auf niedrigstem Niveau werden dort auch Titel wie "Inquirere pacem", "Im Auftrag des Menschenfischers" oder "Gemeinsam am Tisch Jesu" verscherbelt! Als Augsburgerin möchte ich gar nicht wissen, was in anderen katholischen Verlagen los ist.

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  13. Harald Schmidt über Weltbild:


    http://www.focus.de/kultur/kino_tv/haraldschmidt/harald-schmidt-show-ich-habe-nichts-gegen-pornos-solange-_vid_28295.html

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  14. Die Idee, die der Kommentator in der Frankfurter Rundschau hatte, ist uns auch schon gekommen.
    Da wird ein uralter und völlig uninteressanter und unsachlicher Vorwurf wieder aufgewärmt, aufgebauscht und dient plötzlich als Argument für den Weltbildverkauf.
    Das sieht doch ganz danach aus, als ob die Herren mit den verschiedenfarbigen Röcken in ihrer inzestiösen, schwülen, von der Wirklichkeit abgeschotteten mittelalterlichen "Männer"gesellschaft, in der die einzig erlaubte Gewalt die Intrige ist, ein feines Spiel gespielt haben, bei dem sie diejenigen unter ihnen, die Weltbild behalten wollten, über die Presse ausmanövriert haben.
    Wer zweifelt daran, daß die Kirchengesellschaft ein Intrigantenstadel ist, das sich ein normaler Mensch gar nicht vorstellen kann ?
    Diejenigen, die nicht gerade Minstranten belästigen oder dem Volk etwas vorheucheln, haben nichts anderes zu tun, als Intrigen zu spinnen, so scheint es !

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  15. Die katholische Kirche (und nicht nur die katholische...) ist bereits geraume Zeit wegen verschiedener Begebenheiten unter massivem Druck.
    Die aktuelle Weltbild-Geschichte ist da leider Gottes ein weiterer Baustein in einer Mauer der Schande.

    Ich bin sowohl bekennender Katholik als auch überzeugter Gewerkschafter und sehe darin auch keinen Widerspruch.
    Die katholische (Amts-)Kirche muss sich logischerweise an ihren moralischen Werten und Verlautbarungen messen lassen. Von daher war es schon immer schwierig, dass zahlreiche Diözesen Anteilseigner an einer Mediengruppe sind, die einerseits gestrenge Moral üben soll und andererseits (erfolgsnotwendig) ein Spiegel der Gesellschaft (sein muss) ist. Sogenannte Pornographie, sexuelle Verunglimpfung oder Demütigung oder ähnliches, bzw. andere verwerfliche Werke, habe ich im Verlagsprogramm der Weltbildgruppe bislang nicht entdeckt.

    Folgende Anmerkung sei mir noch gestattet: Ohne Lust und ohne Leidenschaft und ohne Sexualität, gäbe es schon lange keine Menschheit mehr, auch keine katholische...

    Als katholischer Gewerkschafter fordere ich die Verantwortlichen der katholische Kirche auf, in der Eigenschaft als fairer und den christlichen Geboten verpflichteter Arbeitgeber, alles erdenkliche im Interesse der Beschäftigten der Weltbild-Verlagsfruppe zu tun, um deren Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen zu schützen und nachhaltig zu sichern.

    Gottes Segen für Euch und "Glück auf!"

    Ein Kollege aus der "grünen Hölle", dem Dehner-Gartencenter

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