Samstag, 25. Februar 2012

Augsburg: Aktionstag zur unsicheren Arbeit am unsichersten Tag des Jahres, Mittwoch 29.02.2012 18:00 Uhr


Dieser Tag ist der Gedenktag für den unsichersten und prekärsten "Heiligen" Prekarius bzw. Prekaria.
Prekarius/a ist das Symbol für alle Menschen, die in unsicheren Beschäftigungsverhältnissen leben, gegen Leiharbeit, gegen andauernde Befristungen und Armutslöhne.
Entstanden aus Demütigung und menschenunwürdigen Verhältnissen und aus der Hoffnung auf eine gerechte, menschliche und liebevolle Welt.

Den unsichersten Tag des Jahres - einen Tag - der nur alle vier Jahre im Kalender steht - nehmen Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und Christliche Arbeiterjugend (CAJ) in Augsburg in Kooperation mit attac Augsburg zum Anlass, auf die unbefriedigende Situation hinzuweisen.

Daher findet am Mittwoch, dem 29.2.2012 ab 18:00 Uhr, eine öffentliche Aktion zur unsicheren Arbeit in Deutschland statt.
Leiharbeit, befristete und geringfügige Beschäftigung, Solo-Selbständige, Generation Praktikum usw...

Neben der Beschreibung der aktuellen Situation um 18.00 Uhr wird es bei der anschließenden Veranstaltung auch um mögliche Auswege aus der Misere gehen.
"Sankt" Prekarius




CAJ, KAB und attac laden zu folgenden Veranstaltungen ein: 


18.00 Uhr auf dem Fuggerplatz
"Entwicklung und Ausmaß der unsicheren Beschäftigung"



 19.00 Uhr im Tagungszentrum Annahof
"Wege aus der Armutsfalle - leben und arbeiten, aber anders"






 
"Seit Jahren haben wir es mit einer Zunahme der unsicheren Beschäftigung zu tun. Nicht nur Leiharbeit und befristete Beschäftigung, sondern auch geringfügige Anstellung oder unbezahlte Praktika sind an der Tagesordnung. Diese Beschäftigungsverhältnisse machen bereits heute ein gedeihliches Auskommen unmöglich, über Anwartschaften für die Rente braucht man dabei überhaupt nicht nachzudenken."

"Die Würde der Arbeit misst sich an der Person" Kompendium Kath. Soziallehre 271

Deshalb weg mit der Leiharbeit - her mit existenzsicherndem Lohn !

Kommentare:

  1. Bitte vergesst nicht die Werkverträge. Das ist jetzt der neueste Schrei bei den Zeitarbeitsfirmen. Mit Werkverträgen unterliegen sie keinerlei Mindestlohngesetzen und die Arbeitssklaven sind noch leichter entsorgbar als früher. Und das alles mit Duldung der CSU/CDU/FDP-Regierung.

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  2. Und arbeiten unter 7€

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  3. Angefressener Bücherwurm26. Februar 2012 um 22:36

    Die Mitarbeiter in den Weltbildplus Filialen bekommen teilweise auch jetzt schon unter 7 € !!!, nämlich 6,27 €. Man muss gar nicht auf die Werkverträge warten. Ist das nun christlich? Hauptsache, den Herren da oben geht es gut.

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  4. Niedriglohn-Sektor27. Februar 2012 um 10:55

    Die Situation in den WeltbildPlus-Filialen ist schon lang "himmelschreiend". WeltbildPlus und katholische Soziallehre? Da passt gar nichts zusammen. Außerdem haben die Hugendubels da ihre Finger mit drin - und die wollen dort nichts zum Wohle ihrer Niedriglohn-Angestellten tun. Im Gegenteil, in den letzten Jahren ist bei WeltbildPlus alles immer schlimmer geworden: extreme Peronalausdünnung, unterirdische Löhne. Ein Verkauf könnte dort gar nichts mehr verschlechtern.

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