Mittwoch, 5. Februar 2014

Montagsdemo Augsburg: Solidarität für die WELTBILD-KollegInnen


Hier der Wortlaut der Solidaritätsadresse, welche die "Augsburger Montagsdemo" vorgestern auf dem Königsplatz öffentlich abgestimmt hat:
Mit Empörung verfolgen wir die sogenannte Insolvenz von Weltbild. Jahrzehntelang hat die Kirche mit Weltbild als einer der größten Buchhändler Deutschlands Millionengewinne eingenommen. Jetzt, da das Geschäft wegen dem internationalen Konkurrenzdruck nachlässt, lassen die Bischöfe die Kollegen wie eine heiße Kartoffel fallen. Durch das Insolvenzverfahren werden sie zusätzlich noch jeder Kündigungsfrist und Abfindung beraubt. 
Die Kirche ist aber nicht Insolvent! 
Statt stillschweigend auf eine zweifelhafte Zukunft durch einen neuen Investor zu hoffen – sind wir für die Losung: 
Kampf um jeden Arbeitsplatz! 
Wir brauchen in Augsburg für uns und unsere Kinder Arbeitsplätze von denen man leben kann. 
Die Augsburger Montagsdemo versichert der Weltbildbelegschaft ihre volle Solidarität für ihre Kämpfe und verspricht sie nach Kräften zu unterstützen.
Die Augsburger Montagsaktion gibt es seit 2004. Sie versteht sich als Plattform für überparteilichen und demokratischen Protest und hat sich im Zuge der Proteste gegen Hartz IV organisiert. Ähnliche Proteste finden in über 80 Städten in Deutschland statt. Die AktivistInnen protestieren jeden ersten Montag im Monat auf dem Augsburger Königsplatz gegen eine Politik, die auf Kosten der breiten Bevölkerung geht.

Kommentare:

  1. Danke Augsburger Montagsaktion! Bald werden sicher auch einige von uns Weltbildlern jeden Montag mit euch demonstrieren - und zwar gegen die Bischöfe, die kälter sind als Banken und Unternehmensberatungen. Und wir demonstrieren gegen die staatliche Subvention ihrer angeblich "göttlichen" Institution! Es reicht, was die im Laufe der Geschichte an Geldern bekommen haben. Und heute müssen sogar Muslime, Buddhisten und Atheisten mit ihren Steuergeldern für diese Leute aufkommen, die andere ins Unglück stürzen lassen!

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  2. Aber an die 150 teilzeitler wo jetz ihren arbeitsplatz verloren haben denkt auch keine sau mehr

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