Samstag, 5. Oktober 2013

Aktion der ver.di-Vertrauensleute: Auf nach Frankfurt!


Unser Unternehmen steckt in einer Krise, die auch unsere Arbeitsplätze bedroht. Wir alle arbeiten hart und viel, um WELTBILD für die Zukunft gut aufzustellen. Das ist selbstverständlich.

Selbstverständlich sollte aber auch sein, dass uns die Kirche als Eigentümerin auf diesem Weg begleitet: Sowohl inhaltlich als auch finanziell. Schließlich haben die Bischöfe Jahrzehnte lang gut an unserer Arbeit verdient.

WELTBILD ist "systemrelevant"

Mehr noch: Die Kirche trägt auch eine gesellschaftspolitische Verantwortung. Der Chefredakteur des Börsenblatts, Torsten Casimir, sprach kürzlich offen aus, dass die Krise bei WELTBILD Verlage in ganz Deutschland gefährdet: "Viele Verlagsmanager machen sich bereits ernste Sorgen darum, dass die Buchhandelsfläche unter eine notwendige Mindestgröße fällt. […] Für den herstellenden Buchhandel wäre der Zusammenbruch von WELTBILD eine Katastrophe. […] Wäre WELTBILD eine Bank, wäre die Firma zweifellos 'systemrelevant' und gehörte gerettet."

Nächste Woche blicken Leserinnen und Leser aus aller Welt auf Frankfurt. Wir werden die Gelegenheit nutzen, um die Bischöfe vor den Toren der Buchmesse öffentlich an ihre Verantwortung für das Kulturgut Buch zu erinnern.

Die öffentliche Demonstration unserer Anliegen ist ebenfalls ein Beitrag zur Rettung des Unternehmens. Wer sich daran beteiligen und mitfahren möchte, erfährt Näheres über diese E-Mail-Adresse: blogredaktion@web.de

Kommentare:

  1. Jokers ist zwa ein Resteverwerter, aber er ist wichtig für die junge Gesellschaft in Deutschland. Ohne Jokers würde die Vielfalt in der Buchlandschaft verloren gehen.günstige Bücher sind er einstig der Jugend in die Welt der Leseratten und das sollte man sich nicht nehmen lassen.

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    1. Falsch. Junge Menschen lesen heute im Interent, lesen Feeds, Tweets und Blogs. Das bisschen Zeit, was danach noch für "traditionelles Lesen" übrig bliebt, genügt nicht für die Bezeichnung "Leseratte". Das ist ein Volumen, was deutlich niedriger liegt. Mit dieser Ausrichtung wird jokers keine Zukunft haben.
      Es wird Zeit sich ernsthaft die Frage nach der Zielgruppe zu stellen - und nich sich eine herbeizuträumen.

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    2. Nein, das stimmt nicht. Ich habe 2 Kinder im smartphone Alter. Es stimmt, sie sind da viel unterwegs, aber Bücher sind nach wie vor der Renner. Wann immer es die Zeit erlauft lassen sie sich gerne fesseln. Und es liegt auch an uns Eltern da mit gutem Beispiel voran zu gehen. Und die Kinder haben auch erkannt dass ein Buch eine ganz andere Ebene ist als ein Blog, ein chat oder sonst was.

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  2. Gans so schlimm ist es nicht mit der Jugend,sie liest noch und in schulen wird es auch gefördert das lesen. Außerdem fährt noch ein lesebus auch die Lande und ist immer noch der Renner den gibts es schon seit Jahren. Es rentiert sich und man hat ja es selber in der Hand seinen Kindern das Lesen nahe zu bringen. Meine Kinder haben ca 500 Bücher die sie so Lesen.

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