Freitag, 10. Januar 2014

Kirche jagt WELTBILD zum Teufel


Das Unternehmen WELTBILD mit über 2.000 Angestellten allein in Augsburg hätte gerettet werden können. Aufsichtsrat und Banken hatten die Sanierungspläne der Geschäftsführung bereits abgenickt. Dann zogen gestern Abend die kirchlichen Gesellschafter völlig überraschend ihre Finanzierungszusagen zurück. Damit ist WELTBILD pleite.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) bewertet die Entscheidung der katholischen Eigentümer der Verlagsgruppe WELTBILD, die bereits zugesagten Mittel für die Umstrukturierung zu streichen, als menschliche und existenzielle Tragödie.

Eigentümer stehlen sich aus der Verantwortung

„Diese Entscheidung der Eigentümer zeigt mehr als deutlich, dass sich die Kirche der Verantwortung gegenüber allen Kolleginnen und Kollegen bei WELTBILD nicht bewusst ist, oder den drohenden Arbeitsplatzverlust in einem zukunftsfähigen Unternehmen billigend in Kauf nimmt, und das nur, weil man nicht mehr investieren will,“ sagte Thomas Gürlebeck, ver.di Sekretär für den Handel in Augsburg. „Jahrelang fette Gewinne abschöpfen und sich so die Prunkbauten mitfinanzieren lassen und dann, wenn die Belegschaft Hilfe braucht, zugesagte Gelder wieder streichen. Widerlicher geht es eigentlich nicht. Die Kirche praktiziert Kapitalismus in Reinkultur“, so Gürlebeck weiter.

Die Gewerkschaft geht davon aus, dass die Kirche als Eigentümer sich über die Streichung der notwendigen Mittel für den Umbau des Unternehmens aus der Verantwortung stehlen will und sehenden Auges die Belegschaft in eine ungewisse Zukunft schickt. „Wir werden es nicht zulassen, dass die Bischöfe sich so aus der Verantwortung stehlen. Jetzt, wo man diesen Weg gewählt hat, müssen die Bischöfe Geld für die Beschäftigten bereitstellen, um deren Zukunft und Existenzen zu sichern“, so Gürlebeck.

WELTBILD ist zukunfts- und überlebensfähig

Ver.di wird zusammen mit dem Betriebsrat für den Erhalt des Unternehmens und den Erhalt der Arbeitsplätze mit allen Mitteln kämpfen. „Unser Unternehmen ist zukunftsfähig, davon waren wir immer überzeugt und sind es immer noch“, sagt Peter Fitz, Betriebsratsvorsitzender der Verlagsgruppe. „Dass die Bischöfe nun unser über-lebensfähiges Unternehmen derart abstoßen will, ist unglaublich und skandalös“, so Fitz abschließend.

Ver.di wird das weitere Verfahren in der Insolvenz – in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat – begleiten und im Interesse der Kolleginnen und Kollegen zur Sicherung der Arbeitsplätze auch in den zuständigen Gremien mitwirken.

Geschäftsführung schweigt sich aus

Bis zum Abend gab es keine Erklärung der Geschäftsführung gegenüber den Angestellten und ArbeiterInnen in Augsburg. Lediglich die Führungsriege und der Betriebsrat waren am Vormittag informiert worden. Nachmittags ergriff der Betriebsrat die Initiative und informierte die Angestellten per Flugblatt und E-Mail (siehe unten). "Mir ist völlig unverständlich, wie die Geschäftsführung mit den MitarbeiterInnen umgeht", sagt ver.di-Betriebsgruppen-Sprecher Timm Boßmann. "Schweigen ist in so einer Situation die denkbar schlechteste Lösung – die KollegInnen bei WELTBILD haben ehrliche Antworten verdient. Das ist auch eine Frage des Respekts gegenüber Menschen die sich zum Teil über Jahrzehnte für WELTBILD dumm und dusselig gearbeitet haben."

Der Betriebsrat und die ver.di-Vertrauensleute werden die Belegschaft regelmäßig über alle Neuigkeiten informieren. Auch hier in diesem Blog.

Kommentare:

  1. Erst Gelder zusagen und Hoffnungen schüren ... und wenn es dann Ernst wird mit den Zusagen einfach sich vom Acker machen. Dazu eine Schönwetter-Geschäftsführung, die bei Regen auf Tauchstation geht... Ich kann Herrn Gürlebeck nur Recht geben : PFUI TEUFEL !! Ich bereue jede Stunde meiner Lebensarbeitszeit in diesem Unternehemen.

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    1. Ich schließe mich meinem Vorredner an. Man bedenke, dass sind die Herren die von der Kanzel "Nächstenliebe" und "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst" predigen. Bleibt nur eines: Kollektives Austreten aus der katholischen Kirche, dann trifft es nämlich den Geldbeutel der Herren. Und das tut denen wahrscheinlich am meisten weh.....

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  2. wenn jetzt ein verlogener bischof der auch einen meineid leistet geld bräuchte wäre das für die katholische kirche kein problem - aber ehrliche arbeiter zu unterstützt tut diese verlogen kirche nicht. man kann sich für diese sogenannte christliche kirche nur SCHÄMEN!

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  3. Die Mitarbeiter unserer Abteilung wurden heute Mittag informiert. Die komplette Führungsriege zu verteufeln ist also nicht ganz richtig. Der Rückzieher der Kirche kam für alle recht überraschend. Ich werde meine Konsequenzen ziehen und austreten. Erst heuchlerisch zu sagen, dass man sich solidarisch zeigen müsse und seiner moralischen Verpflichtung nachkommen müsse und dann sowas... Pfui! Ich wünsche mir, dass die Medien das wirksam ausschlachten und so mehr Menschen dazu bewegen dieser verlogenen Institution den Rücken zu kehren. Auch welche die von dieser Insolvenz nicht betroffen sind. Wir Mitarbeiter haben uns abgerackert, damit wir das Unternehmen in dieser schweren Zeit unterstützen können und nun war alles für die Katz...

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  4. Meine Kritik gilt nicht den mittleren Führungskräften. Die haben zumindest im Angestellten-Bereich versucht, so gut wie möglich entsprechend ihres eigenen Kenntnisstandes zu informieren. Im Bereich Lager/Versand wurde dagegen gar nichts gesagt, weil die Leiterin laut eigener Aussage "keine offizielle Information" hatte. Die KollegInnen dort waren einzig auf Informationen aus dem Internet angewiesen. Das geht gar nicht in einer Situation, in der womöglich die eigene Existenz auf dem Spiel steht.

    Meine Kritik richtet sich gegen die Geschäftsführung selbst. Ich hätte auf jeden Fall eine "E-Mail an alle" mit der Bitte um Aushang in den Bereichen ohne Mail erwartet. Das ist das Mindeste. So haben sich die Verantwortlichen um die Verkündigung gegenüber der Belegschaft "herumgedrückt". Den unangenehmen Job haben sie auf die mittlere Ebene abgewälzt. Das ist respektlos: gegenüber den Angestellten genauso wie gegenüber den mittleren Frühungskräften.

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    1. Hat die Geschäftsführung nicht eine Rundmail mit Anhang verschickt, nachdem der Antrag beim Gericht eingereicht wurde? Hätte sie dem Antrag vorweg greifen sollen?

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    2. Witzbold! Haben die Mitarbeiter nicht das Recht vor den Medien zu erfahren was in ihrer Firma los ist. Ja, die Rundmail kam: UM 17:38 UHR!!! Da waren alle Mitarbeiter auch sicherlich noch auf Ihrem Arbeitsplatz und haben auf die Stellungnahme von Herrn Halff gewartet. Das Agieren der Geschäftsleitung und insbesondere der vorher genannten "LEITERIN" ist ein Armutszeugnis.

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  5. nach diesem heutigen Schock ist die Stellungnahme von Verdi vor allem Herrn Gürlebecks ein wahrer Hoffnungsschimmer. Der wird Ihnen schon die entsprechenden Worte um die Ohren hauen. Auch Dank dem Betriebsrat. Das ist echt eine Herausforderung für ALLE ! ich glaube ja nichts mehr, aber der Hilfe von BR und Verdi vertraue ich jetzt mal.

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  6. Ich drücke allen Weltbild Mitarbeitern fest die Daumen daß es doch noch eine Lösung gibt um das Unternehmen und die vielen Arbeitsplätze zu erhalten. Mit freundlichen Grüßen ein jahrelanger Kunde aus Ostdeutschland der lieber bei einem seriösen Unternehmen seine Bücher bestellte als bei diesem Drohnen Spinner der seine Mitarbeiter und Lieferanten gnadenlos ausbeutet.

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    1. Für solche Kunden wie Sie habe ich auch immer gerne gearbeitet. Hoffen wir das Beste. Gruß aus Augsburg

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    2. Träumer! Als ob die Methoden bei Weltbild besser wären. Sieht man ja jetzt - die Mitarbeiter interessieren die Bosse kein Stück!

      Na gut, WB zahlt im Gegensatz zu Amazon mehr Steuern in Deutschland, aber die mediale Hetze gegen Amazon ist einfach lächerlich. Die meisten Mitarbeiter dort sind sehr zufrieden. Man sollte nicht alles glauben, was in den Medien "berichtet" wird.

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    3. Ach ja, und was ist dann mit den 600 entlassenen Mitarbeitern bei Amazon. Diese wurden kurz nach Weihnachten ins Chefbüro zitiert, um ihre Kündigungen abzuholen. Ging den ganzen Tag durchs Radio. Niemand will Amazon an den Karren fahren. Nein, das schafft Amazon schon selber.
      Ha, ha, ha, was für eine lächerliche Aussage : Man sollte nicht alles glauben,...... Hier informieren die Medien sehr gut und das finde ich auch richtig. Traurig genug, wenn Amazon hier in Deutschland , ohne Steuergelder, in aller Seelenruhe seinen Geschäften nachgehen kann. Das ist ein Skandal. Warum wird hier von der politischen Seite nichts unternommen?????????

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    4. Wie bereits erwähnt: Man sollte nicht alles glauben, was man so sieht/liest. Die 600 "entlassenen" Mitarbeiter waren befristete Jobs. Da stand bereits fest, dass die vor Weihnachten gehen müssen. Nicht schön, aber ganz normal. Weltbild hat doch auch viele Zeitarbeiter kurz nach Weihnachten an die Luft gesetzt. Das ist leider inzwischen überall so.

      Ich bin kein Fan der Bedingungen bei Amazon, aber sooo schlimm wie dargestellt sind die lange nicht (wenn man sich umhört, sind viele MA bei denen nämlich durchaus zufrieden) und immerhin schafft Amazon tausende Arbeitsplätze.

      Bei Weltbild gibt es auch gute und schlechte Aspekte. Schlecht war vor allem die Kommunikation. Und während meiner Zeit im CCC (war mal über Zeitarbeit dort) wurde man von der Chefin vorne nichtmal mit dem A... angeguckt. Soviel dazu.

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    5. Du schon wieder. Lass endlich die Vorgesetzten im CCC in Ruhe.

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    6. Ach ne, diese ach so nämlich durchaus zufriedenen Mitarbeiter bei Amazon haben mitten im Weihnachtsgeschäft gestreikt. Also so durchaus zufriedene Mitarbeiter machen so etwas nicht. Amazon schafft tausende Arbeitsplätze, Ach ja, jeder sieht, dank den Medien, zu welchen Bedingungen. Amazon sollte erst einmal zum Steuerzahler in Deutschland werden, um weiter seine Milliardenumsätze betreiben zu dürfen. Hier ist die Politik gefordert. Und noch ein Wort zu dieser Chefin:
      Diese Chefin ist immer hinter ihrer Mannschaft gestanden und hat für ihre Abteilung gekämpft. Sie war als Chefin sehr menschlich und war mehr als in Ordnung. Aber man kann es halt nicht jedem Recht machen. Solche unverschämten Äußerungen sind hier nicht angebracht. Der Schreiber hat sich hiermit selber disqualifiziert.

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  7. Ich als langjähriger Mitarbeiter dieses Unternehmens bin ebenso schockiert über die Entscheidung unserer lammfrommen abgesandten des allmächtigen Herren selbst die gut genährt in goldenen von uns Schäfchen errichteten Paläste des Prunks sitzen .
    Wenn man überlegt daß wir zumindest schon nahe dran waren über den Berg gekommen zu sein nach einem nun jahrelangem auf und ab . Aber klar für mich ist es durchaus nachvollziehbar :
    Zwischen einem weltlichen Unternehmen mit viel Potential nach oben nicht zuletzt durch die Menschen die es in den letzten Jahrzehnten durch viel Blut und Schweiß zu dem gemacht haben was es ist/war und einem Unternehmen daß seit ca.2000 jahren auch leider viel zu oft aus intoleranten und herschsüchtigen scheinheiligen geführt wird sind einfach immernoch Welten .
    Ich möchte der Geschäftsführung an dieser Stelle auch nur bedingt die Schuld zuweisen . Sie mussten in den letzten Jahren oft gefesselt und geknebelt agieren weil bekanntlich ja das Weltbild von Wirtschaft und kath. Kirche einfach zu weit auseinander klafft . Nur wer zahlt schafft bekanntlich an !!! Dies ist aber nur sehr selten wirtschaftlich .
    Der Geschäftsleitung möchte ich an dieser Stelle auch die volle Schuld geben daß die Mitarbeiter im Lager/Versand Bereich nicht informiert worden sind . Dies durfte dann der Betreibsrat(BR) übernehmen inklusive schnell aus dem Stehgreif gemachten Flyern . An dieser Stelle möchte ich auch meinen Dank darüber aussprechen daß sich zum Glück wenigstens der BR schnell erkannt hat ,daß es auch jeder erreichbae Mitarbeiter verdient hat bescheid zu wissen und nicht entweder über die eigene Familie oder die Medien erfahren zu müssen, daß seine eigene Firma in der er arbeitet soeben in die Insolvenz geht und nicht eine technische Srörung am totalen stillstand der Versandanlage der Grund für das ungewisse stundenlange warten war .
    Habt Ihr denn noch alle Borsten im Kamm ??? Da könnt ich ausrasten vor lauter hochnäsiger Ignoranz !

    Jetzt hilft uns in erster Linie die Vernunft eines zukunftsorientierten nachhaltig und wirtschaftlich denkenden neuen Gesellschafter der uns nicht ausblutet sondern uns gemeinsam in die Zukunft des digital bestimmten doch multi channel haltigen Buchhandel bringen möchte . So die Hoffnung ,die bekanntlich zuletzt stirbt !

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    1. Sehr guter Beitrag, ganz meine Meinung!

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  8. Es wäre doch wenigstens angebracht gewesen, wenn zu Schichtbeginn jemand dagewesen wäre, der den Mitarbeitern und deren direkten Vorgesetzten (Gruppenleiter) eine kurze Mitteilung über den Stand der Dinge gemacht hätte (z.B. Herr Huber oder höher). Dass Herr Huber, immerhin Leiter des Warenzentrums, gegen 16.30 Uhr an den Kollegen vorbei Richtung Tiefgarage wandelte und in´s Wochenende entschwand, setzte dem Ganzen noch die Krone auf. Ganz schlechter Stil.

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    1. Unglaublich feige! Chef spielen wollen und dann keinen A*** in der Hose haben!

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    2. Ja genau, aber leider typische Eigenschaften einer Weltbild-Führungskraft.
      Empfehlung für interessierte Unternehmen => Hände weg von diesem Führungspersonal!!!

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  9. Schockiert nehme ich als Aussenstehnder zur Kenntnis, dass Euer Unternehmen abgewickelt werden soll.
    In den Tonfall eines Nachrufs zu verfallen halte ich für unangebracht und auch verfrüht.
    Nichtsdestotrotz stelle ich mir die Frage wer die Verantwortung für diese Misere übernehmen werden wird.
    "Bereits in den vergangenen Jahren hatte man unter der Führung des Vorsitzenden der Geschäftsführung, Carel Halff, das Filialnetz ausgedünnt, den Katalogversand zurückgefahren und voll auf den Onlinehandel gesetzt. Diese Umstellung war nicht konsequent genug, befand der neue Sanierer. Man hätte schneller umstellen und vor allem die Kostenstruktur deutlicher anpassen müssen" meldet die "Frankfurter Allgemeine". Ist es also Hr. Halff der nicht rechtzeitig den Absprung in den Ruhestand geschafft hat, wird er die Verantwortlichkeiten vielleicht an seine Substituten und Adlaten durchreichen, oder ist es doch die institutionalisierte Kirche und deren Organe, die sich aus der Verantwortung stehlen werden. Vermutlich alle und keiner. Oder ist es vielleicht doch Frau Erika Leonard, bzw. E. L. James und ihr Verlag, die sich mit Ihrem Roman „Shades of Grey“ versündigt haben. In Regress wird man keinen dieser Verdächtigen nehmen können.
    Ein Unternehmen, dass Intransparenz in das operative Geschäft eingepflegt und seine Mitarbeiter und deren Engagement und Ideen in der Krise ignoriert hat, wird einen Weg finden sich im jetzt eingetreten Schadensfall aus jeglicher Pflicht zu stehlen.

    Für den Fall, dass ich einmal in die Verlegenheit kommen sollte ein Unternehmen gründen zu wollen habe ich in meinem Arbeitszimmer einen Ausriss aus einer (seriösen) Tageszeitung hängen:
    „ Arbeiter töten Chef
    Indien Nach Kündigung Auto angezündet
    Neu-Delhi
    Entlassene Arbeiter eines Stahlwerks (…) haben einen Angehörigen Ihrer Geschäftsführung verbrannt.
    Der Polizeichef (…) sagte, einer der Vize-Geschäftsführer des Betriebs sei am Vorabend auf dem Weg zum Krankenhaus an seinen Verletzungen gestorben, nachdem ein Mob den Wagen des 59-jährigen angegriffen habe.
    Étwa 15 Arbeiter, die wütend darüber waren, dass sie gefeuert wurden, stoppten den Jeep am Firmentor, übergossen ihn mit Benzin und steckten ihn in Brand (…) Der tödliche Angriff ist nicht der erste seiner Art in der aufstrebenden Wirtschaftsmacht Indien. (…)“
    Unterschiedliche Kulturen haben unterschiedliche Gepflogenheiten im Umgang mit Wut und Enttäuschung.
    Seien wir froh, dass wir in einem Kulturkreis leben, der die Vernichtung von Existenzen so widerspruchslos hinzunehmen
    bereit ist wie der unsere. Noch.

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  10. Ich trete aus der Kirche aus10. Januar 2014 um 22:48

    Ich werde aus der katholischen Kirche austreten. Bin Ingenieur und zahle Höchstsatz an Kirchensteuerm.

    Schlimm, dass die Kirche nicht hilft!
    Schrecklicher Verein!

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  11. Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    die Kommentar-ModeratorInnen machen für heute Schluss. Todmüde nach dem langen Tag.
    Ihr könnt ruhig weiter Kommentare schreiben, die gehen nicht verloren. Die Veröffentlichung erfolgt aber erst morgen.

    Danke für euer Verständnis und gute Nacht
    eure Blog-Redaktion

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    1. Danke für euren Dienst hier. Schlaft gut, ihr habt es euch verdient!!!!!!!

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  12. Nur in Deutschland wird Kirchensteuer erhoben.
    Die Glaubensgemeinschaft lässt sich durch uns finanzieren.
    Die katholische Kirche arbeitet mit unserem Geld, und stößt sich gesund.
    Da können die Kirchenverantwortlichen mit ruhigen Gewissen einfach Übernacht eine Fa. hopps gehen lassen.
    Da werden keine Gedanken für die Betroffenen verschwendet.
    Hauptsache: Selber Geld einsacken auf Kosten der Kirchensteuerzahler.
    Die Meinung der Redaktion von Dehner verdi Blog:
    Das Verhalten der Verantwortlichen der katholischen Kirche ist bedauernswürdig und für normal denkende Menschen nicht nachvollziehbar.

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    1. ...und nicht allein Kirchensteuern - auch Steuern für die Kirche! Viele Milliarden von allen Steuerzahlern, Gläubigen, Andersgläubigen, Ungläubigen, Atheisten, 'Heiden' - Jahr für Jahr!

      40 Mio. machte ein einzelner Bischof in Limburg locker für seinen Bischofspalast. (Na ja, vom Franziskus wurde er dann immerhin abgestraft und strafversetzt.) Für die Existenzen fleißiger Mitarbeiter aber - also "Gotteskinder" - soll kein Geld da sein!!? Und nicht einmal das vorab schon zugesagte? :((( Wie ehrenwert und gottesfürchtig, wie den Nächsten liebend ist das denn?

      Und irgendwo (na, in der Bibel!) hieß es doch: "Gebt Gott, was Gottes ist, und dem Kaiser, was des Kaiser ist."

      Aber man macht sich besser sein eigenes Bild, auf der offiziellen Seite der Deutschen Bischofskonferenz http://www.dbk.de/themen/kirchenfinanzierung
      und z.B. auf Seiten wie dieser: http://www.stop-kirchensubventionen.de

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  13. Anbei ein im Netz gefundener Artikel. Frau Merkel hat's geschafft die Welt zu retten. Dann sollte Weltbild doch auch zu retten sein:

    Die Kanzlerin wirft ihr politisches Gewicht für den von der Pleite bedrohten Weltbild-Verlag in die Waagschale. Angela Merkel Schröder hat angekündigt, am Mittwoch höchstpersönlich mit den Kirchen zu verhandeln, um den überschuldeten Buchkonzern vor dem Konkurs zu bewahren. Sie wolle einen letzten Versuch unternehmen, ein sanierungsfähiges Unternehmen zu retten, sagte sie am Wochenende nach einem einstündigen Gespräch mit Belegschaftsvertretern in Berlin. Der Bund werde "eine Menge Phantasie entwickeln", um zur Rettung beizutragen, sagte Merkel ohne Einzelheiten zu nennen.

    Ziel des Gespräches solle es sein, dass Weltbild nicht zerschlagen werde. Dabei sei allen klar, dass das Unternehmen nur eine Chance habe, wenn die Kirchen, in deren Eigentum sich der Konzern befindet, ihren Beitrag dazu leisteten. Merkel betonte, sie gehe davon aus, dass die Kirchen ihrer Einladung Folge leisteten. Sie könne sich nicht vorstellen, dass es keine Gesprächsbereitschaft gebe. Man wolle gemeinsam den Versuch machen, die noch bestehende nicht ungeheuer große Finanzierungslücke zu schließen. Nach Angaben des Weltbild-Vorstands handele es sich um eine Finanzierungslücke von nur einigen Millionen Euro.

    Dies sei keine Summe, die nicht aufzubringen wäre, erklärte Merkel. Man habe Europa gerettet, dagegen sei Weltbild ein leichterer Fall. Es sei aber zu früh, um über eine Hilfestellung des Bundes zu reden. Zunächst seien die Kirchen am Zug. Sie wolle persönlich den Wunsch der Bundesregierung deutlich machen, dass der Konzern zusammen bleibe und nicht zerschlagen werde, ausländische Konkurrenten hätten gezeigt, dass es möglich sei, mit dem Verkauf von Büchern sogar Geld zu verdienen.

    Die Zahl der betroffenen Filialen und Arbeitnehmer zwinge die Kirchen dazu, über die betriebswirtschaftliche Verantwortung hinaus auch die gesamtwirtschaftliche und die gesellschaftliche Verantwortung zu sehen, sagte Merkel weiter. Deutschlands zweitgrößter Buchhändler beschäftigt mehr als 6300 Mitarbeiter. Die Arbeitnehmer hätten sich schon bereit erklärt, eine ungeheure Anstrengung zu unternehmen, um ihre Arbeitsplätze zu retten.

    Die waren zuletzt in Gefahr geraten, als die Eigentümer beschlossen hatten, Bücher zu angesagten Sex-Themen aus den Angebot zu nehmen. Durch die Weigerung, dem Publikum weiter mit Anal-Fantasien zu dienen, war das Weihnachtsgeschäft weit schlechter gelaufen als gedacht.

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  14. Respekt von dem Vorgesetzten im Laserdruckzentrum!!! Er informierte seine Mitarbeiter bereits in der früh zu Arbeitsbeginn!!!!!

    Alle anderen Vorgesetzten Versand u Logistik sollten erst mal gekündigt werden wegen fehlender Führungsqualität....Pünktlich zum Feierabend im Firmen T5/Passat und co gemütlich heimfahren und den Mitarbeiter ins Gesicht lügen

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  15. ein Brief von mir an den Kardinal!

    verzeiht bitte die Rechtschreibfehler wo ich gemacht habe.

    Guten Tag,
    Herr Kardinal Reinhard Marx

    ich habe meinen glauben daran verloren wo von den Kirchenkanzeln(geben ist seeliger als nehmen) sonntags gepredigt wird.
    Ich habe die römisch-katholische Kirche oft gegen nicht Katholiken verteidigt,es schmerzte mich sehr wenn meine geliebte
    römische-katholische kirche in den dreck gezogen wurde,hab es auch immer verneint wenn ich dazu aufgefordert wurde aus der kirche auszutreten.
    ich schätze die heiligen messen,die seelsorge der kirche sehr.
    nu bricht für mich eine welt zusammen!
    Ich als Betroffener Mitarbeiter beim Weltbild Verlag in Augsburg und praktizierender Katholik bin schockiert und maßlos enttäuscht von den Gesellschaftern
    des Weltbild Verlages mit IHREM Rückzieher der zugesagten Gelder für den Weltbild Verlag.
    Über viele Jahre hinweg haben wir sehr gute Gewinne für die Gesellschafter erwirtschaftet,und nu wo es mit unserem Verlag nicht so gut läuft lassen
    die Gesellschafter uns hängen.Melke eine Kuh solange sie Milch gibt,gibt sie keine Milch mehr dann gehts zum Schlachthof?
    Ich habe 2 Kinder für die ich monatlich 606 Euro Unterhalt bezahlen muß,eine Mutter die meine finanzielle unterstützung braucht.
    Durch die Unentschlossenheit der Gesellschafter seit 2011 wie es weiter gehen soll mit dem Verlag bin ich in eine tiefe Depression gestürzt,
    bin seit über 2 Jahren deswegen in Psychiatrischer Behandlung und muß am Tag 225mg Venlafaxin zu mir nehmen um halbwegs meiner Arbeit nachgehen zu
    können.
    Rückwirkend zum 22.08.2013 bin ich mit einem Schwerbehinderten Menschen gleichgestellt geworden,bekomme doch nirgends mehr eine arbeit aufgrund meiner krankheit.
    Was soll ich meinen Kindern sagen?es tut mir leid Papa kann keinen Unterhalt mehr für euch bezahlen weil die Katholische Kirche sich aus der Verantwortung gegenüber
    Ihrem Verlag gezogen hat.6300 Beschäftigte+ca mindestens 10000 weitere Angehörige von den Beschäftigten sind damit betroffen und stehen nu unmittelbar im Regen.
    Ich bete zu Gott dass er den Gesellschaftern durch den Heiligen Geist Einsicht schenken möge.

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  16. das interessiert diese verlogenen bischöfe nicht - "geben ist seeliger als nehmen" - das ist nur ein schlagwort dieser verlogenen kirche. siehe tebartz van elst mit seinem meineid!!!

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  17. Schwarze Rekordzahlen 2010/2011 da fängt man an zu Sparen, Fehler zu Beheben, Kapital dadurch zu schlagen aber nein nur leere Worte ein Schritt vor zwei zurück dieses Motto muss bestehen bleiben.Lagerleitung,Gruppenleitung,zehn Jahre stehen geblieben Wandel verpasst, Laue Monate wie starke Monate immer das selbe System, avancieren Sie zu Sekretärinnen für wertlose Statistiken. Jedes Unternehmen braucht Betriebsvereinbarungen die aber müssen auch außer Kraft gesetzt werden können z.B. Weihnachtsgeschäft schreibt rote Zahlen und holt 500 Zeitarbeitnehmer unerfahren zu jung !!!!!!!.Prämie ansetzen für die eigenen Mitarbeiter je nach Geschäftslage Dauer z.B. 4/6 Wochen hier hätte das Unternehmen viel Geld sparen können und die Mitarbeiter etwas Geld verdient.
    Gruppenleiter die nach Zwanzig Jahren ihr Betriebssystem noch nicht im Griff haben, Betriebsräte die bei viel Arbeit darauf achten das der Mitarbeiter nicht überanstrengt wird aber es gibt ja die fleißigen Jahresteilzeitler die die Kartoffel aus dem Feuer holen weil die Jahrelangen Mitarbeiter darauf getrimmt worden sind immer mit der Ruhe die 7,5 Std. gehen auch vorbei egal ob die Bude brennt oder Nicht. Eine Lagerleitung die nicht mehr ein und aus weiss,Weltbild ist Pleite aber der Lagerleitung fällt nichts anderes ein wenn die Mitarbeiter alle geschockt sind zu fragen kann man den MA. nicht hier oder dort einsetzen? Das ist ein Grund warum wir Pleite sind unkompetenz,wenn man das falsches Autokennzeichen hat man hier keine Chance etwas zu bewegen Hauptsache die Zahlen stimmen damit der neue Audi vor die Türe kommt .

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    1. ..und nach dem Rekordjahr kam auch die Poweridee mit SAP...vermutlich...tja, Otto war irgendwie schlauer.

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  18. Wer soll denn nun Weltbild kaufen? Weltbild braucht also für die Sanierung bzw. Umbau ca. 135 Mio. sofort, , dann für die nächsten 3 Jahre nochmals das selbe. In den nächsten Jahren wird der Umsatz stagnieren, so die Prognose. Und dann hat Weltbild im Moment auch noch 190 Mio. Schulden, so habe ich es jedenfalls gehört.
    Also sagt mir bitte, wer sich das antun möchte?!
    Dennoch halte auch ich Weltbild für zukunftsfähig. Gewinn ist möglich. Aber eben erst nach 3 harten Jahren, in denen man in den sauren Apfel beissen müsste.
    Meiner Meinung nach hätten die Bistümer das stemmen können .....

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  19. Der ZORN trifft eigentlich die FALSCHEN!

    Es ist verständlich, dass hier Entrüstung, Wut und tiefe Enttäuschung auf "die Kirche" niederprasselt, in diesem Fall die entsprechenen Bistümer als Gesellschafter des Weltbild-Verlages. Aber haben denn die BISCHÖFE Weltbild in den Sand gesetzt, oder die Verantwortlichen in der GESCHÄFTSLEITUNG bei WB?
    Ich meine doch letzteres! Geht eine AG in den Konkurs, so werden doch auch nicht die Aktionäre selbst für das Unternehmerische Versagen haftbar gemacht, sondern der Aufsichtsrat und das Management ! Genau so verhält es sich bei Weltbild. Aber hier schreit man jetzt, nachdem der Dampfer aufs Riff gelaufen ist, "Kirche -rette uns! ". Warum soll Sie das tun? Nur weil in der Bibel das schöne Wort "Nächstenliebe" vorkommt? Bitte - nicht so naiv ! Schaut Euch die Kirchengeschichte an - ich kenne nur einen, der sein letztes Hemd hergegeben hat, und das ist seeeehr lange her: Franz von Assisi !
    Ich will hier die Kirche keinesfalls verteidigen und sie von jeglicher Mitschuld freisprechen. Viel zu lange hat sie sich um klare Entscheidungen gedrückt, das hat viel zu diesem verhängnisvollen Weg in die Insolvenz beigetragen.
    Aber die Insolvenz haben sich schon die Verantwortlichen bei WB zuzuschreiben:
    Man hat auf immer mehr Wachstum gesetzt und dabei die Qualität und Auswahl des Angebotes für den Kunden aus den Augen verloren. Weltbild hat sein altes Qualitäts-Profil verloren. Amazon sollte ein "Amazönchen" bekommen - wenn schon nicht global, dann wenigstens im deutschsprachigen Raum. Das Sortiment wurde ständig erweitert oder umgebaut, kitschige Boutiqueartikel oder eine Waschmaschine, als Zugabe noch ein Wonderbra für Mama.
    Das ist nicht aufgegangen!
    Für diesen Unternehmerischen "Traum" hat man auch eine solide IT gegen ein Geldverschlingendes Monstrum namens SAP eingetauscht. Schließlich sollte der Kunde ja im Bestfall am nächsten Werktag sein Paket haben, wie eben bei Amazon auch...
    Im übrigen darf ich daran erinnern, dass Weltbild nicht erst seit neuestem aufs Online-Geschäft setzt, wie jetzt oft in den Medien verbreitet wird. Der Shop ist seit 1997 online !!
    Und jetzt fragen sich alle Beteiligten "wie geht's weiter...?" Weiter wie bisher, oder gesundschrumpfen, Sortiment bereinigen, Qualität und Anspruch zurückbringen, denn Ramsch gibt es in unserer (Online-) Welt mehr als genug!
    Das die Kirche jetzt aber sagt "Genug ist Genug", kann ich angesichts von den Summen (130 Mio. € + x) , die jetzt offiziell(!) genannt werden, verstehen.
    Denn es gibt keinerlei Garantie, den Turnaround zu schaffen. Und die Kirche hat (tatsächlich) auch noch andere Baustellen, im wahrsten Sinne des Wortes.
    Ich finde, jetzt sollten einige den Hut nehmen bei WB! Und mit Mut einen Neustart wagen.



    .

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    1. Dem o.a. Artikel kann man nur zustimmen - letztendlich verantwortlich für dieses Desaster ist das Weltbild-Management und nicht die Kirche! SAP ist aber kein "geldverschlingendes Monstrum", sondern das Geld in diesem Bereich wurde bei Weltbild durch die Verantwortlichen im SAP-Einführungsprojekt "verbrannt" (Stichwort: Mangelnde Kompetenz in den relevanten Projekt-/IT-Positionen und Übertragung der Verantwortung an ein externes Beratungshaus)

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    2. Da muss ich dir zustimmen. Es kann weitergehen, aber dazu muss einiges bereinigt werden in Sachen Personal. Es arbeiten hier leider einige, die sich seit Jahren an ihrem Stuhl festkrallen und das Unternehmen war leider anscheinend immer zu feige, diese Leute zu ersetzen. Aber dazu ist es jetzt wahrscheinlich schon zu spät.

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    3. Wer hier Verantwortlich ist sollte eigentlich nicht zur Diskussion stehen.
      Weil alle Verantwortlichen Ihren Teil dazu beigetragen haben.

      Der Mitarbeiter:
      Der trotz der größeren Erfahrung am eigenen Arbeitsplatz das tut, was ihm angewiesen wird, obwohl der eigen Menschenverstand sagt...diese Anweisung ist jetzt aber unlogisch und unprofitabel...das würde doch so besser gehen/aussehen/mehr Umsatz bringen.......

      Die Geschäftsführung:
      Durch Fehlverhalten im Management und Unwissen in der Praxis an der Front, Dinge verändern wollen, von denen man keine Ahnung hat.
      Das konnte auf Dauer nicht gut gehen, und wird es in Zukunft auch nicht. Leider ist das in Großen Unternehmen so, dass der Kleine Mitarbeiter eh keine Ahnung hat. Der soll nur Umsatz, Umsatz, Umsatz machen, und am besten sein Gehirn ausschalten und nur die Anweisungen befolgen.
      Aber bei Abläufen mitwirken und Umsatz machen kommt oben nicht an

      Die Bistümer als Gesellschafter:
      Wenn es drauf ankommt, hört die Nächstenliebe auf
      Dieses Ereignis als Grund zum Austritt aus der Kirche zu nehmen, halte ich für albern!
      Das sollte jeder normale Mensch schon vor Jahren getan haben, als es um schlimmeres innerhalb der katholischen Kirche ging.

      Um an Gott zu glauben braucht man nicht der Kirche die Treue halten. Schon gar nicht wenn es innerhalb dieser Menschenunwürdige, Luxusgeile oder pädophile gibt, die die Gutgläubigkeit der Menschen nur ausnutzt.


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    4. Für mich ist diese Insolvenz das letzte Tüpfelchen auf dem I zum Kirchenaustritt!
      Ich kenne viele Mitarbeiter und habe nun genug von dieser katholischen Kirche! Von wegen GEBEN...das kennt die katholische Kirche nicht...
      Meinen Glauben lebe ich ab jetzt ohne katholische Kirche!

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    5. Und das fällt dir erst jetzt auf???? Diese dummen ..................... ........ .......... ..... sehen von mir schon seit Jahren kein Geld mehr! Die bauen sich jetzt lieber wieder Ihre Villen und Bäder aus und kaufen sich teure Luxuskarren, und wie´s den anderen geht Interessiert die doch nen Dreck! Solangs noch genug dumme gibt die´s immer noch glauben was die für nen scheiß verzapfen, wird die Kirche leider auch nicht vor die Hunde gehen...

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  20. ...verantwortlich,tja da kann man nun suchen und suchen und suchen !!!!
    Ursachenforschung,zu spät,wie immer.Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist,ob Umsatz,Personalentscheidungen,Sortimentänderungen etc.,dann wurde erst agiert...blindwütig,hektisch,ohne auch nur ansatzweise die Mitarbeiter vor Ort,ob im Lager,im Verkauf,in der It oder sonstwo zu hören.Erfahrungen wurden nicht ernst genommen,Schlips und Kragen haben unsere Arbeitsplätze verspielt und wir zahlen die Zeche!!!!!
    Habe vor fast 20 Jahren in dieser Firma begonnen,mit Idealismus,war überzeugt vom Buchhandel ohne Schwellen,habe zu meiner Arbeit gestanden ,war kritisch,aber auch bereit auszuprobieren....doch irgendwann herrschte der Größenwahn!Die Umsätze in den Filialen explodierten.....EXPANSION...GELDGIER....und nun kommt die Quittung.Doch die Entscheidungsträger,die Fehlentscheider machen weiter und wir müssen gehen .
    Das ist bitter,das kostet viele engagierte Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz....und in den Führungsetagen wird munter weiter ausprobiet und abkassiet .
    Wer es jetzt noch nicht verstanden hat...nun aber AUFSTEHEN UND WEHREN..NICHT EINFACH WEITERMACHEN,denn auch jetzt erfahren wir nur die halbe Wahrheit...
    Sorry,wenn ich zu polemisch war,aber mit der Kündigung in der tasche läuft die Galle schon mal über....

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    1. Seht gut geschrieben.
      Arbeite bei Weltbild Österreich und am Freitag haben sich die Informationen stündlich überschlagen.
      Im Gegensatzt zu Deutschland wurden wir laufend informiert was in Deutschland passiert, um dies auch unseren Mitarbeitern weiterzuleiten. Österreich ist zur Zeit noch nicht betroffen aber wie es weitergeht ist noch ungewiss. Ich kann nur sagen, dass das Verhalten der Kirche nicht korrekt ist, scheinheilig wie immer und ausserdem eine Umsatzbremse in den vergangenen Jahren.
      Ich hoffe WELTBILD wird gerettet denn ich liebe meine Arbeit.
      Mit bester Hoffnung auf einen positiven Ausgang für unsere Unternehmen
      Grüsse aus Österreich

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  21. Marx baut sich ein neues Ordinariat für 130 Millionen Euro. Erzbistum München-Freising kauft sich ein Gästehaus in Rom für 10 Millionen.
    Das ist erst ein Bistum, welches Geld ohne Ende hat und auch verschwendet.

    Für die eigenen Mitarbeiter ist die Kirche aber nicht mehr bereit, Geldzusagen einzuhalten?
    Das ist wirklich 'widerlich'

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  22. Anonym vom 11.1., 17:32 hat recht. Was soll diese Umstellung auf das Digitalgeschäft bedeuten? Wir sind seit Ewigkeiten online - wenn man aber Vorschläge zur Weiterentwicklung gemacht hat, wurde man belächelt oder ignoriert. Als Beispiel sei hier mal der MP3-Shop genannt. Der wurde jahrelang ignoriert und auch bei der jetzt angeblichen Umstellung auf "digital" hat er keine Rolle gespielt. Klar ist das nicht entscheidend, aber eine saubere Anbindung steht für einen guten Onlineshop. Und auch ansonsten nur Marge, Marge, Marge im Kopf. Nie wurde gefragt, was der Kunde eigentlich will!! Das geht gar nicht.
    Und den normalen Angestellten kann man keine Schuld geben. Wenn man jahrelang auf Missstände hinweist und das nur belächelt wird, was soll man dann noch tun?
    Was die finanzielle Situation angeht, haben uns Halff, Beer & Co. offensichtlich dreist belogen. Oder sind die Gewinne tatsächlich alle für SAP draufgegangen? Bei popeligen Tagessätzen von 2500 Euro für einen Berater kaum vorstellbar *Sarkasmus Ende*
    Benzin, wie oben vorgeschlagen, sollte man wohl nicht mitbringen - aber dafür, dass die GF uns übelst belogen hat, wären für Montag zumindest Teer und Federn angebracht!

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  23. Die Kirche will helfen ist der neuste Stand!?!
    Wenn ich den Bericht lese, kommt mir gleich noch ein Zusatz zu meinem früheren Kommentar (Anonym 11. Januar 2014 23:20) in den Kopf.
    Was die Schuld der Geschäftsführung angeht, frage ich mich, welche Summen die Übernahme von Buecher.de aufgebracht wurden, und dass obwohl kein Geld da ist.
    Gleichzeitig frage ich mich, wieso sich die Kosten der Sanierung in so kurzer Zeit verdoppelt haben. Mich wundert es da nicht, dass die Kirche dann NEIEN, SO NICHT sagt. Und was kosten die Dienste von Schultheiss als Experte, (hat ja Praktiker auch gerettet).
    Hier ein Paar Millionen, da ein Paar Millionen, Hier Fehlentscheidungen und da Fehlinvestitionen. Nicht nur in Augsburg direkt wurde Geld verschenk, auch in den Filialen durch falsche Anweisungen und Einführungen, die in jeder einzelnen Filiale zu geringfügigen fehlenden Einnahmen geführt haben. Aber auf alle Filialen gerechnet kommt auch hier eine Summe zusammen, die nicht von der Geschäftsführung berücksichtigt wurde. Hat auch nie jemanden gekümmert. Es liegt dann wohl an uns Mitarbeitern, die Ihren Job nicht machen können.
    Schön geleckte Filialen wenn sich Besuch ankündigt, Einhaltung von Modullisten, anbieten von Ware die bei Weltbild definitiv nicht läuft.(Make up wird eher geklaut, Krawatten kauft man da, wo man sie erwartet, Schmuck und Uhren werden bei uns eher geklaut und auch lieber beim Fachhändler gekauft..............die Liste könnte man unendlich weiterführen.
    Würde es nicht vereinzelt Mitarbeiter geben, die sich den Vorgaben unbemerkt widersetzen :-) und wenn Filialbesuche stattfinden, schnell alles nach Vorgabe umgesetzt wird/wurde, bin ich überzeugt....wären die Umsatzeinbußen noch höher.

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  24. Was regt ihr euch auf?
    Wir jagen einfach die Kirche zum TEUFEL

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