Samstag, 21. Januar 2012

Impressionen von unserem Marsch zum Dom

Unsere Demo zum Dom war ein voller Erfolg: Rund 300 TeilnehmerInnen, super Stimmung und mordsmäßig laut. Heute gibt's hier nur ein paar Bilder, morgen folgt ein ausführlicherer Bericht.

Die Fotos verdanken wir übrigens dem Augsburger Fotografen und Kollegen Peter Neidlinger. Danke Peter!











Kommentare:

  1. war echt geil. Ich bin beim nächsten Mal wieder dabei

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  2. super Aktion. Allen die nicht dabei haben kanns leid tun. So viel Energie und Kraft war zu spüren. Das macht Mut. Danke an Verdi und den BR.

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  3. Geile Bilde, geile Aktion, geil gemacht!

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  4. Den eigentlichen Erfolg der Demo sehe ich darin, dass sich der drittgrößte Eigentümer in Person des hiesigen Bischofs endlich nach Monaten bequemt hat, mit Vertreterinnen der Weltbild-Mitarbeiter zu sprechen. Eine Schande für die Seelsorge der Kirche. Aber das zeigt, dass alle die kirchlichen Mitarbeiter, die immer noch glauben, diese Institution in irgendeiner Weise zum Positiven ändern zu können, auf einem Holzweg der Selbstausbeutung sind. Und es müsste all denjenigen, die schon lange überlegen, aus dieser göttlichen Heilsinstitution auszutreten, ein weiterer Anstoß sein, jetzt endlich den letzten Schritt zu gehen und auszutreten. Wenn es Demonstrationen braucht, damit sich ein katholischer Bischof mit seinen Mitarbeitern trifft, ist die Kirche in unserer Gesellschaft zum noch schnelleren Verdunsten bestimmt, als es die ganzen letzten Jahrzehnte schon der Fall war.

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  5. Mein besonderer Dank bei dieser Demo gilt dem Ortsverband der SPD Lechhausen, den Jusos, und den Stadträten/ der Stadträtin Frau Sieglinde Wischnewski ( SPD ) , Herr Clamroth ( DIE LINKE ), dem DGB, der IG Metall , der Gewerkschaft BCE, der KAB. Während viele Kolleginnen und Kollegen es leider vorgezogen haben zu Hause zu bleiben und es versäumt haben sich für ihre ureigensten Interessen selber einzusetzten , haben diese Unterstützer uns nicht im Stich gelassen.
    Offensichtlich haben viele immer noch nicht begriffen das es Unterstützung der Gewerkschaft und des Betriebsrates nicht geht. Wer meint zu Hause bleiben zu müssen der lese doch mal bitte diesen Link,

    "Nachdem Gott die Klapperschlange, die Kröte und den Vampir geschaffen hatte, blieb ihm noch etwas abscheuliche Substanz übrig, und daraus machte er einen Streikbrecher.

    Ein Streikbrecher ist ein aufrecht gehender Zweibeiner mit einer Korkenzieherseele, einem Sumpfhirn und einer Rückgratkombination aus Kleister und Gallert. Wo andere das Herz haben, trägt er eine Geschwulst räudiger Prinzipien.
    Wenn ein Streikbrecher die Straße entlang geht, wenden die Menschen ihm den Rücken, die Engel weinen im Himmel und selbst der Teufel schließt die Höllenpforte, um ihn nicht hinein zulassen. Kein Mensch hat das Recht, Streikbrecher zu halten, solange es einen Wassertümpel gibt, der tief genug ist, dass er sich darin ertränken kann oder solange es einen Strick gibt, der lang genug ist, um ein Gerippe daran aufzuhängen.
    Im Vergleich zu einem Streikbrecher besaß Judas Ischariot, nachdem er seinen Herrn verraten hatte, genügend Charakter, sich zu erhängen. Den hat ein Streikbrecher nicht.
    Esau verkaufte sein Erstgeburtsrecht für ein Linsengericht. Judas Ischariot verriet seinen Heiland für 30 Silberlinge. Benedict Arnold verkaufte sein Land für das Versprechen, dass man ihm ein Offizierspatent in der britischen Armee geben würde.
    Der moderne Streikbrecher verkauft sein Geburtsrecht, sein Land, seine Frau, seine Kinder und seine Mitmenschen für ein unerfülltes Versprechen seines Trusts oder seiner Gesellschaft.
    Esau war ein Verräter an sich selbst. Judas Ischariot war ein Verräter an seinem Gott und Benedict Arnold war ein Verräter an seinem Land.
    Ein Streikbrecher ist ein Verräter an seinem Gott, seinem Land, seiner Familie und seiner Klasse

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    1. Es handelt sich um ein Zitat des berühmten amerikanischen Schriftstellers Mark Twain.

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    2. Hört auf mit dieser Art billiger Demagogie aus dem 19. Jahrhundert. Überzeugt die Leute durch Argumente! Wir leben in einer postmodernen Gesellschaft, in der man Menschen überzeugen muss statt sie durch Demagogie zu bedrängen!

      200 Beteiligte an einer Demo bei dem schlechten Wetter sind nicht schlecht. Denn: Es ging ja um nichts. Die Postkarten hätte man dem Bischof auch schicken können. Und da sich der Bischof schon vor der Demo demaskiert und erklärt hat er sei nicht da, war doch der Zweck der Demo ihn vorzuführen schon erfüllt. Und man hätte die Demo absagen können und den Leuten den Regen und das schlechte Wetter ersparen können.

      Ich bin sicher: Wenn es wirklich um etwas geht, sind viele Leute bei euren Demos. Bitte überlegt in Zukunft genauer, wann eine Demo sein muss und wann nicht. Der Verkaufsprozess kann sich Jahre hinziehen. So lange könnt ihr den Druck mit Aktionen wie der am Sonntag nicht aufrechterhalten.

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    3. Was bitte hat eine Demonstration mit "Hetzpropaganda" (das bedeutet "Demagogie" laut Duden) zu tun? Vielleicht achtest du mal ein bisschen auf deine Wortwahl!

      Die Demo kam genau zum richtigen Zeitpunkt: vor der zweiten Runde der Tarifverhandlungen. Und genau darum ging es: der Tarifkommission den Rücken zu stärken!

      Ob sich die Verhandlungen Jahre hinziehen (was ich nicht glaube), ist völlig egal: Mit dem Zukunftstarifvertrag haben wir Sicherheit für uns und unsere Familien. Wenn der ZTV unterschrieben ist, kann es uns egal sein, wie lange sich der Verkauf hinzieht. Und genau das ist das Ziel.

      Wir halten den Druck aufrecht, bis Halff unterschrieben hat. Je mehr Leute mitmachen, umso schneller geht es, und wir können uns wieder auf unsere Arbeit konzentrieren statt Angst um unsere Jobs haben zu müssen.

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  6. 1. Jahre hinziehen? Das ist nicht sicher.
    2. Es geht um sehr viel. Schon jetzt. Morgen sind Tarifverhandlungen.
    3. Hat die Betriebsgruppe von Weltbild diese Demo einstimmig beschlossen. Wo warst du??
    4. Immer nur wegbleiben, nicht mitmachen, auf die Worte der Geschäftsleitung hören, das ist nicht das was ein Gewerkschafter tut.

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  7. Ich bin wohl nicht derjenige, der von Demagogie geschrieben hat, aber lest doch bitte mal aufmerksamer.

    Dieser Ausspruch bezog sich doch nicht auf die Demo, sondern auf das Zitat von Mark Twain - das ich übrigens auch so langsam nicht mehr lesen kann.
    Man kann auch vieles überstrapazieren...

    Und den Ansatz in Sachen Druck finde ich auch gut, der Aufruhr in Sachen SAP war am Anfang (wie auch hier nachzulesen) ein Wirbelsturm, heute empfinde ich es maximal als laues Lüftchen.
    Wäre schade, wenn es mit diesem Thema auch so läuft.

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