Montag, 2. Januar 2012

"Weltbild-Mitarbeiter sind selbst schuld und sollen sich andere Arbeit suchen

Die kath.net-Kampagne gegen Weltbild ist vom sogenannten kath.net-Watchblog "prämiert" worden:

Die kath.net-Highlights 2011: Platz 5

Dort kann man auch einen sehr christlichen Kommentar eines kath.net-Lesers über uns nachlesen:

Auch die „Mitarbeiter“ haben schwere Schuld auf sich geladen!
Die 6000 „Mitarbeiter“ sollen angeblich die Firmenpolitik der „Bosse“ ausbaden? Nein, sie sind mitverantwortlich für das Sodom und Gomorrha-Angebot bei Weltbild. Sie haben die „Produkte“ verkauft. SIE hätten sich eine ANDERE ARBEIT suchen müssen! Es gibt genug ARBEIT in Deutschland! Zur Not sind da eben auch einmal Flexibilität und finanzielle Opfer angesagt. Schließlich geht es hier um Gott und um Christus, den Erlöser.

Wer aber Schund verkauft, der kann keine Erlösung und auch keine Vergebung finden, sondern nur die Strafe der Exkommunikation.

Den kath.net-Watchblog "Episodenfisch" legen wir all jenen warm ans Herz, die sich dafür interessieren, wes Geistes Kind jene Katholischen Taliban sind, die unsere Arbeitsplätze gefährden.

Kommentare:

  1. dieser mensch kann nicht normal sein, muß einen leichten schlag haben.

    AntwortenLöschen
  2. wahrscheinlich sind shon einige dabeisich neue arbeit zu suchen. wenn man herrn zollidsch von freiberg glabuen kann, hat man ja jetzt zwei jahre zeit sich was zu suchen

    AntwortenLöschen
  3. Wenn ich es richtig verstanden habe, vertritt der Kath.net-Typ wohl die Linie von Kardinal Meisner. Wenigstens der braucht sich keine neue Arbeit suchen, herrscht er doch über die reichste Diözese der Welt. Bin gespannt, wann die ZEIT über das Vermögen dieses Mannes berichtet. Ich schätze, das dürfte reichen, um Griechenland allein zu sanieren.

    AntwortenLöschen
  4. Dieser Sixtus ist ja ne Marke :-)))
    Wie schrieb er? "Die Ladenmitarbeiter haben doch beim Verräumen der Ware mit Sicherheit gesehen, WAS das für Bücher und Medien waren."

    Er hat scheinbar überhaupt nicht gerafft, dass diese "unchristlichen" Titel nur im Internet verfügbar sind.

    Sixtus erscheint mir reichlich naiv. Erinnert mich an einen Kunden im Callcenter: "Fräulein, gucken Sie doch mal, ob sie den Titel XY noch im Regal stehen haben" :-))))

    AntwortenLöschen
  5. interessanter artikel im börsenblatt...
    angeblich wird sexistischer müll "lückenlos" entfernt. komisch, wenn ich "erot" auf weltbild.de eingebe kommt immer noch der übelste frauenverachtende krams...

    AntwortenLöschen
  6. hallo feministin! Welchen dieser Titel halten sie denn für den übelsten frauenverachtenden kram? So wie ich es sehe, handelt es sich hauptsächlich um erotische Romane, die von Frauen gelesen werden. Unter Fachleuten spricht man von "Nackenbeißern". Das ist kein sexistischer Müll - auch wenn ich diese Art von Literatur nicht für hochstehend erachte.

    Hier sind wir wieder an dem Grundproblem, dass alle -ismen, den Feminismus zähle ich genauso dazu wie den Katholizismus, Leuten vorschreiben möchten, was sie lesen, tun und denken sollen.

    Daher sollten auch Sie die Beurteilung, was als nicht mit der kirchlichen Lehre übereinstimmend gesehen wird, dem Heiligen Geist vertrauen, der sich in der deutschen Bischofskonferenz verleiblicht hat. Und dieser Heilige Geist wird kaum das erotische Verlangen des Menschen, das in der Bibel oftmals bezeugt ist als Situation des Menschen nach dem Sündenfall beschneiden wollen. Denn so hat der christlich-jüdisch verstandene Gott seinen Menschen gewollt, wie es an vielen Stellen der Bibel zu lesen ist. Alles andere wäre leibfeindlicher Neuplatonismus, der nichts, aber rein gar nichts mit der katholischen Lehre zu tun hat.

    AntwortenLöschen
  7. gut geschrieben! Bin ganz deiner Meinung. Und als Katholikin verstehe ich den ganzen Zinnober um Erotik und Esoterik nicht.

    Zum einen: Können mir die Meusers und Müllers dieser Welt mal sagen, wie sie sich eine katholische Fortpflanzung ohne Erotik vorstellen? Warum also überhaupt erotische Romane, die niemandem schaden, aus dem Weltbild-Programm verbannen? Porno ist etwas anderes, sage ich als Frau. Und danach wird niemand bei Weltbild suchen. Und ich behaupte sogar, dass niemand nach Erotik bei Weltbild sucht. Viele Frauen, die solche Nackenbeißer lesen, werden sich noch nicht einmal darüber klar sein, dass sie einen erotischen Roman im Verständnis der Meusers und Müllers dieser Welt lesen.

    Unter katholisch habe ich bisher immer "allumfassend" verstanden. Und in Bezug auf die Erotik meint das auch die Leiblichkeit des Menschen. Immer wieder hat man dem Katholizismus vorgeworfen, er sei leibfeindlich. Nichts ist weniger wahr: Gerade seine Sinnlichkeit, seine Bejahung des Leiblichen, des Natürlichen hat ihn bisher vom blutleeren Protestantismus abgehoben. Wenn das jetzt anders werden soll, müsste ich mir überlegen, ob die katholische Kirche noch mein Glaubensraum ist.

    Und auch die Geschichte mit der Esoterik verstehe ich nicht. Hat nicht das Zweite Vatikanische Konzil gesagt, dass in jeder Glaubensrichtung, in jeder Religion Wahrheit enthalten ist? Zwar ist nur in der katholischen Leere die ganze Fülle des göttlichen Geheimnisses verwirklicht, aber auch andere religiöse Strömungen beinhalten Wahrheit und haben ihre Berechtigung. Ich habe das immer so verstanden, dass jeder, der nicht mit der katholischen Lehre aufgewachsen ist oder sie glaubhaft vermittelt bekommen hat, genauso erlöst wird und zu Gott gelangt wie ein Katholik, der als solcher geboren ist.

    Auf diesem Hintergrund verstehe ich nicht, warum die Bischöfe jetzt keine buddhistischen oder esoterischen Titel mehr verkaufen und das alles indizieren wie im Mittelalter. Ich glaubte immer, die katholische Kirche hätte vom Index Abstand genommen? Und wieso darf Weltbild nichts Buddhistisches mehr verkaufen, aber weiterhin z. B. Schriften des Islam oder anderer Religionen? Oder gar nichts Esoterisches mehr? Klar, da tummelt sich viel Scharlatanerie, aber die für Menschen schädlichen esoterischen Werke wurden ja bisher von Weltbild auch nicht angeboten. Dass jetzt aber gar nichts Esoterisches mehr im Programm sein soll, da kann ich selbst als Katholikin nur noch den Kopf schütteln. Wo soll man denn dann die Grenze machen? Es gibt ja auch christliche Schriftsteller, die zum Zen oder Yoga oder esoterischen Lehren hinneigten oder Teile dieser Strömungen in ihr christliches Denken und Leben aufgenommen haben. Sollen die jetzt auch aus dem Programm genommen werden?

    Muss ich als Katholikin andere Geistesrichtungen fürchten? Bisher habe ich dazu NEIN gesagt. Aber anscheinend ist der katholische Glaube doch nicht so überragend klar und schön, wie ich ihn kennen gelernt habe - jedenfalls für viele andere nicht, die sich von abweichenden Geistesrichtungen oder Religionen bedroht oder verunsichert sehen. Ich selbst kann gut einen gelassenen Umgang mit den Wahrheiten, die in anderen Religionen und Strömungen vertreten sind, als Katholikin leben. Auch wenn ich daran leide, dass Frauen in der Kirche immer noch nicht den ihnen in der Urkirche angemessenen Platz als Gemeindeleiterinnen wiedererlangt haben. Das wird sicher auch noch kommen, wenn die katholische Kirche sich vom Heiligen Geist leiten lässt.

    Im Übrigen glaube ich, dass sich eine Kirche, die sich heute nach den Meusers und Müllers dieser Welt richtet, selbst abschafft, weil sie auf dem Weg in die NEIN-SAGER-ECKE in der pluralen Gesellschaft nicht mehr das Salz der Erde sein kann.

    AntwortenLöschen
  8. was für theologische feinwickser sind den hier am Werk?? leute, was soll der scheiß, es geht drum, ob ich nächstes Jahr noch hier arbeiten und meine kinder ernähren kann! wen interesiert was solche holkoeppe vom esoterik oder sex halten???? gehds noch??

    AntwortenLöschen
  9. Folgende Geschicht, oben in Ostfriesland hat der Pfarrer um die Jahrhundertwende zusammen mit seiner Gemeinde darum gebetet das ein Schiff untergehen möge damit sie vom Strandgut her was zu beissen bekommen. Das ist original überliefert. Ich persönlich kenne die Situation gut keinen Job zu haben und die Miete nicht zahlen zu können. Das wünsche ich keinem. Mir ist es schon passiert. Darum ist es mir vollkommen egal wenn ich beispielsweise bei der Rüstung arbeite oder sogar bei Beate Uhse. Wenn es keinen realistischen Job gibt der für mich erreichbar ist dann mache ich auch diesen. Warum können Staat und Kirche den Bürgern keinen Arbeitsplatz anbieten ? Es gibt nichtmal eine Rechtsanspruch darauf. Die Arbeitsämter verweisen einen an die LEiharbeitsblutsauger. Was scheren mich also ein paar erotische oder esoterische Bücher? TOTALER WAHNSINN WAS DA BEI WELTBILD ABLÄUFT. Bei 0,017 % Anteil noch dazu bezogen von anderen Verlagen wird da von Pornoumsatz, unchristlich und weiß Gott noch alles geschwafelt und über 6000 Arbeitsplätze werden in Gefahr gebracht inklusive der menschlichen Schicksale dabei. Das ist doch der wahre Skandal. Wegen ein paar Büchern die nicht ins Soritment passen wird die ganze Firma mit 1,7 Milliarden Umsatz verkauft. Was ist daran noch christlich??????? Das ist total unchristlich.

    AntwortenLöschen
  10. Titaboobs parardise auf weltbild.de.... Nicht frauenverachtend???

    AntwortenLöschen
  11. RechthaberInnen und ReinheitsfanatikerInnen, katholisch oder nicht, haben selten Gutes bewirkt.

    AntwortenLöschen
  12. @Feministin: titaboobs frauenverachtend? wild on Jamaica nicht? beide sind fsk 16. Könnten Sie genau schildern, warum die frauenverachtend sein sollen? beide sind bei weltbild erhältlich ... aber auch bei www.dombuchhandlung.at gibt es viele Titel dieser Art. Bis hin zu Pussy Mania. Geben sie dort einfach mal "boobs" ein. Scheint, die Boobs-Titel sind doch nicht so frauenverachtend, sonst würden sie doch wohl nicht von einer Dombuchhandlung geführt, oder?

    AntwortenLöschen
  13. Die Klügere gibt nach und denkt sich ihren Teil

    AntwortenLöschen
  14. @Feministin: Mit anderen Worten, Sie suchen gar nicht die sachliche Auseinandersetzung? Oder Sie können nicht in Worte fassen, was an titaboobs frauenverachtend sein soll? Das finde ich jetzt wirklich schade, hätte ich doch gern den Bischöfen ihre Auffassung zur Prüfung weitergeleitet, dass man hier zwischen Österreich und Deutschland zu einer länderübergreifenden Regelung kommt - unter Einbezug der Generalvikare von Melanesien bis Honolulu -, was denn nun als frauenverachtend oder der Lehre der Kirche widersprechend zu verstehen ist. So lange jedenfalls die fromme Dombuchhandlung Pussy Mania führen darf ... Wieso soll dann Weltbild päpstlicher als der Papst sein?

    AntwortenLöschen
  15. OH GOTT ....

    Was für eine unsägliche, GRAUENHAFT BIGOTTE, kurzgedachte, unqualifizierte Diskussion hier abläuft, wer wo was für Titel verkauft, die irgendeinem ideologisch gegen den Strich geht.
    Die eine fühlt sich als Frau in Ihrer Würde angegriffen und schreibt nur albernen Stuss oder Abhandlungen darüber, was Porno ist und was nicht, der andere will den ganzen Tag nur Radio Vatikan hören und betet den Weltuntergang herbei. Ja- geht's noch?
    Seid Ihr noch bei Verstand?
    NOCH leben WIR in einer pluralistischen Gesellschaft mit Trennung von Staat und Kirche, GOTTSEIDANK!
    Wer aber amerikanische Verhältnisse will, oder sich sogar nach einem "Gottesstaat" sehnt, der möge eine Partei gründen, die das zum Ziel hat, und sich der Gesellschaft dann zur Wahl stellen.
    Ansonsten gibt es immer noch die Möglichkeit, ein Buch zu schreiben, so wie es alle machen, die glauben , was Wichtiges sagen zu müssen, (..wir brauchen noch mehr Eva Herrmann's) oder ins Kloster zu gehen.
    Und für den letzten Kurzsichtigen nochmal zur Aufklärung: die Handvoll "Erotik"-Bücher bei Weltbild sind doch nur VORWAND, nicht der GRUND des Verkaufs! Endlich kapiert!? Das ist eine Politisch/Ideologische Entscheidung der Kirche, ein nötiger "Beweis" für die "Neuausrichtung" Richtung Rückwärts der Kirche. Leider hat's damit uns getroffen.
    Amen!

    AntwortenLöschen
  16. da hab ich mal eine frage an euch gewerkschaftler. Angeblich soll Generalvikar Herr Zollitzsch oder jemand Wichtiges Kirchliches gesagt haben, dass man nicht drastisch Arbeitsplätze bei Weltbild abbauen will. Mein Mann arbeitet dort, traut sich aber nicht frage: Bedeutet das, jetzt soll Weltbild verkleinert werden? Nicht drastisch, das kann ja nur meinen, dasss Weltbild verkleinert wird, oder?

    Hängt das damit zusammen, dass man das Ganze im Stück nicht verkaufen kann, weil das so groß ist?

    Und ich habe gehört, dass Weltbild jetzt auch keine Dirndlblusen mehr verkaufen darf wegen dem Ausschnitt! Wo soll das denn noch hinführen? Spinnen die denn jetzt alle??

    AntwortenLöschen
  17. Hallo Kolleginnen und Kollegen , es ist jetzt die Zeit gekommen in der wir die Reihen schliessen sollten und kleinkarierte Streitereien unterlassen und verschieben sollten. Das schwächt uns nur. Lasst uns alle einen solidarischen kolligialen Block bilden, und unsere Vertreter in die Verhandlungen mit den Arbeitgebern schicken. Wir sollten sie unterstützen und notfalls auch mit dem entsprechenden Nachdruck , ich denke jeder versteht was gemeint ist. Ich werde mich nicht kampflos zur Schlachtbank führen lassen. Ich will diesen Zukunftstarifvertrag. Wir alle haben dieses tolle große Unternehmen mit aufgebaut und viel daran mitgearbeitet. Daher wollen und werden wir mitreden wenn es darum geht das Weltbild verkauft werden sollen. Die Konditionen sind entscheidend und darauf werden wir achten und da werden wir mitreden. Es kann mit neuen Investoren sogar besser werden. Gerade was die Chancengleichheit bei Bewerbungen betrifft. Katholische Seilschaften ( insbesondere die aus Aindling) , werden verschwinden, die Leistung wird wieder mehr in den Vordergrund rücken so hoffe ich jedenfalls. Es ist ein Neuanfang der auch positiv gelingen kann. WIr sollten auch etwas Optimismus aufbringen . Noch ist nichts verloren.

    AntwortenLöschen
  18. Optimismus ist ein gutes Stichwort. Ja, es kann besser werden, wenn wir nicht mehr der katholischen Kirche gehören. Vor allem: Wenn die katholischen Spießer und Mucker jetzt noch weiter an unserem Programm herumdoktern, kann das böse Folgen für jeden von uns haben. Als nächstes nehmen sie Nietzsche und Marx raus, dann den Shintoismus, den Islam, die Dirndl, die Thriller, die Nackenbeißer und so weiter und so weiter. Getrieben von denen, die Weltbild kaputt machen wollen.

    Also: Ja, wir kämpfen um einen Anteil an dem Verkaufsgewinn und für den Zukunftstarifvertrag, aber den Verkauf von Weltbild sehen wir positiv. So schafft sich die Kirche in unserer Gesellschaft am schnellsten selbst ab!

    AntwortenLöschen
  19. Üble Machenschaften unter dem Deckmantel der Frömmelei6. Januar 2012 um 18:05

    Ich würde das zu gerne noch mehr herausarbeiten, dass dieser Müller selber einen katholischen Verlag hat und die Kirche jetzt schon überlegt, wer in Zukunft katholische Bücher vertreiben soll, wenn Weltbild verkauft ist.
    Müller könnte also massive finanzielle Vorteile aus dem Abschuss von Weltbild ziehen, von wegen Frömmelei, das ist schon mafios !

    AntwortenLöschen
  20. Für so saudumm halte ich die Bischöfe nicht, dass sie dem Müller oder Meuser Geld geben. Die wissen doch auch, dass mit solchen Klitschen nichts Vernünftiges anzufangen ist und die keinerlei Möglichkeit haben, in breite Massen hineinzuwirken. Die sind gut für einen kleinen begrenzten Bereich von Hardlinern, aber drüber hinaus kommen die nicht. Dazu braucht man schon sowas wie Weltbild. Insofern glaube ich nicht, dass die Bischöfe ein zweites Mal auf diese Leute mit ihren Tellerwäscher- und Idealismus-Geschichten reinfallen.

    AntwortenLöschen

Sie können Ihre Kommentare vollständig anonym abgeben. Wählen Sie dazu bei "Kommentar schreiben als..." die Option "anonym". Wenn Sie unter einem Pseudonym schreiben wollen, wählen Sie die Option "Name/URL". Die Eingabe einer URL (Internet-Adresse) ist dabei nicht nötig.

Wir lassen Sie nicht allein! Klicken Sie auf das Logo.