Dienstag, 31. Januar 2012

Gedankenspiele in der AZ: Wer kauft WELTBILD?

In der Augsburger Allgemeinen vom Wochenende hat der Wirtschafts-Redakteur Dr. Michael Kerler einige interessante Überlegungen angestellt:

Wer kauft WELTBILD?

Für uns MitarbeiterInnen ist es letztlich egal, wer den Laden übernimmt: Der Zukunftstarifvertrag und unsere Aktionen schrecken unseriöse Interessenten ab. Alle Käufer müssen sich daran halten, was im Zukunftstarifvertrag vereinbart wird. Darum ist es so wichtig, dass wir uns mit unseren Forderungen durchsetzen. Und darum ist es so wichtig, dass der Zukunftstarifvertrag VOR dem Verkauf unter Dach und Fach ist!

Kommentare:

  1. Wer so abwertend vom eigenen bzw. zu betreuenden Unternehmen spricht ("den Laden"), den kann ich als Kämpfer für eben dieses Unternehmen nicht wirklich ernst nehmen.

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  2. Dies ist kein Management-Blog. Und wir kämpfen nicht für "den Laden", sondern für die Rechte der MitarbeiterInnen, die WELTBILD zu dem gemacht haben, was es ist: Marktführer im deutschen Buchhandel mit 1,7 Milliarden-Euro-Jahresumsatz. Wir MitarbeiterInnen "betreuen" das Unternehmen nicht – wir sind es. Etwas mehr Selbstbewusstsein = nimm' dich selber als ernst!

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  3. Eingestellt wurde der Beitrag von Verdi, nicht von Mitarbeitern oder dem Betriebsrat, daher "betreuen". Wir kämpfen für die Rechte der Mitarbeiter, nicht aber für das Unternehmen? Überlege dir doch mal, ob das eine ohne das andere wirklich was wert ist.

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  4. Naja… Dieses Blog wird nicht von ver.di-FunktionärInnen gemacht, sondern hauptsächlich von WELTBILD-MitarbeiterInnen, die bei ver.di organisiert sind, und sich in ihrer Freizeit um dieses Blog kümmern. Damit arbeiten wir täglich zum Wohl des Unternehmens und kämpfen gleichzeitig für unsere Rechte und die der KollegInnen… Aber jetzt wird's ein bisschen haarspalterisch. Ich glaube, du hast verstanden, was ich meine, oder?!

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  5. Seltsam, wie sehr sich so viele mit ihren eigenen Befindlichkeiten beschäftigen können. Wie wäre es denn wenn sich derjenige oder diejenige einfach mal bei denen einreihen würde, die sich zeitaufwändig darum bemühen die Zukunft der Mitarbeiter zu sichern. Ist doch im Augenblick ziemlich »Scheißegal« (sorry das ist normalerweise nicht wirklich meine Ausdrucksweise - nur gleich im Vorfeld, falls sich gleich wieder daran jemand aufhängen will) wie man die Firma nun bezeichnet. Vielleicht begründet sich diese Ausdrucksweise ja darin, daß der Respekt gegenüber gewissen Leuten des »Ladens« mittlerweile einfach abgenommen hat, weil selbige gelinde gesagt gegenüber der Belegschaft skrupellos handeln würden und werden, wenn diese nicht auf Gegenwehr stoßen.
    Hut ab, vor allen die sich dem eisigen Wind stellen und Scham über diejenigen, welche nur kritisieren können, selbst sich dann aber erfahrungsgemäß ganz hinten einreihen bei Betriebsversammlungen und Aktionen - wenn sie überhaupt daran teilnehmen. KRITISIEREN ist immer leicht. MACHEN etwas ganz anderes.

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  6. Ach ja, für die, die immer noch nicht wissen sollten, daß man sich auch engagieren, statt kritisieren kann - hier nochmal eine Info dazu:

    http://zukunftstarifvertrag.wordpress.com/was-sie-tun-koennen/

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