Dienstag, 6. Dezember 2011

Betriebsversammlung am kommenden Montag

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nur ein Zukunftstarifvertrag kann die Arbeitsplätze bei Weltbild nachhaltig sichern. Wir können uns nicht auf salbungsvolle Worte der Bischöfe verlassen. Dafür sind sichere Arbeitsplätze für uns und unsere Familien zu wichtig. Deshalb fordern wir:

"Klare Verträge statt weicher Worte."

Verleihen auch Sie dieser Forderung Nachdruck, und kommen Sie am Montag zur Betriebsversammlung in der Schwabenhalle. Ihre Anwesenheit zeigt den Bischöfen und der Geschäftsführung, dass die Weltbild-Belegschaft sich nicht ausbooten lässt.

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Kommentare:

  1. Ich habe keine Sorge: Reinhard Marx wird mit uns sein. Auf der Banderole zu seinem Buch bei Pattloch heißt es: "Ein Kapitalismus ohne Menschlichkeit, Solidarität und Gerechtigkeit hat keine Moral und auch keine Zukunft." Warum also Sorgen machen? Heißt es nicht schon in der Bibel: Sehet die Vögel: Sie säen nicht und ernten doch.

    Also ruhig Blut, Kollegen! Weder gefährden die Bischöfe WELTBILD durch die Einführung einer mittelalterlichen Zensur noch verkaufen sie uns nur um des Mammons willen. An erster Stelle steht beim Münchener Bischof immer noch der Mensch, vergesst das nicht!

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  2. ...allein mir der fehlt der Glaube....Wir werden sehen, DAS wird die Nagelprobe für die Bischofe und Ihren Vordenker in Sachen Wirtschaftsethik, Herrn Marx! Und: die Hoffnung stirbt zuletzt!

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  3. ich sehe es auch nicht so schlimm. wenn die katholische kirche 270 Milliarden Vermögen in Deutschland hat, wird es ihr beim weltbild verkauf sicher nicht ums geld gehen ... die zwei milliarden machen die suppe auch nicht fett, wenn sie überhaupt so viel bekommen.

    dass ihnen unangenehm ist buddhas und elfenbrunnen zu verkaufen, kann man jua verstehen

    ich finde, man soll mal abwarten. wenn es wirklich so schlimm wird, wie manche hier befürchten, können wir ja immer noch bei der Caritas nach Suppe stehen

    es wird doch immer heißer gekocht als gegessen

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  4. Habt ihr das mitbekommen:

    http://www.kas.de/wf/de/33.23203/

    ich sage nur: wenn es soziale marktwirtschaft sein soll, wie sich die kirche uns gegenüber verhält, dann werde ich marxist - aber nicht herz-jesu-marxist, sondern einer von denen, die kirchen als getreidelager genutzt haben.

    Wie kann jemand wie er einen solchen Preis annehmen und mit seinen Taten tausende von Arbeitsplätzen bei uns gefährden?

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  5. Stellt sich unser neuer Brötchengeber Bertelsmann eigentlich auf der Versammlung auch schon vor? Die heutige Veröffentlichung, dass Weltbild 50 % von Pubbles kauft, das zur anderen Hälfte Bertelsmann gehört, sagt ja alles. Zumal Bertelsmann von den Bischöfen bereits als möglicher Käufer genannt wurde.
    Hoffentlich geht alles möglichst schnell über die Bühne, bevor uns die Katholen den Verlag durch die Zensur noch völlig kaputt machen.

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