Donnerstag, 1. Dezember 2011

Was erwarten Sie vom neuen Vorsitzenden des Weltbild-Aufsichtsrats?


Die Verlagsgruppe Weltbild hat gestern eine Presseinformation herausgegeben, die das Weltbild-ver.di-Blog hier dokumentiert:
Weltbild: Generalvikar Peter Beer ist neuer Vorsitzender des Aufsichtsrates 
Der Generalvikar des Erzbistums München und Freising Peter Beer (45) ist
neuer Aufsichtsratsvorsitzender der Verlagsgruppe Weltbild GmbH. Der
Aufsichtsrat wählte Generalvikar Beer einstimmig am 30. November 2011 in
Augsburg zu seinem Vorsitzenden. Sein Stellvertreter ist der Regensburger
Generalvikar Prälat Michael Fuchs. Generalvikar Beer und Generalvikar Fuchs
wurden am 22. November 2011 neu zu Aufsichtsräten der Verlagsgruppe
bestellt, ebenso Prälat Dr. Georg Holkenbrink, Generalvikar des Bistums
Trier. 
Dem Aufsichtsrat gehören zudem an
- Dr. Paul-Bernhard Kallen, Hubert Burda Media
- P. Dr. Hans Langendörfer SJ, VDD
- Dr. Matthias Meyer, VDD
- Dr. Albert Post, Bistum Fulda
- Dr. Stefan Schmittmann, Commerzbank 
Generalvikar Beer nach seiner Wahl: "Ich freue mich, das Unternehmen und
seine vielen Mitarbeiter kennen zu lernen. Vor uns liegt viel Arbeit. Wir
werden mit Sorgfalt an die große Aufgabe gehen, die uns die Gesellschafter
mit Blick auf den Verkauf des Unternehmens gestellt haben." Der neue
Aufsichtsratsvorsitzende kündigte für absehbare Zukunft einen Rundgang
durch das Unternehmen an, um die Weltbild-Mitarbeiter auch persönlich
kennen zu lernen. 
Peter Beer stammt aus Kelheim an der Donau und promovierte an der
Ludwig-Maximilians-Universität München in Pädagogik und Theologie. 2002
wurde er in Freising zum Priester geweiht. Seit 2009 ist er Generalvikar
des Erzbistums München und Freising.
Der neue Aufsichtsratsvorsitzende will uns also "persönlich kennenlernen".

Schreiben Sie doch gleich hier und jetzt einen Kommentar, was Sie persönlich von Herrn Peter Beer erwarten. Den Kommentar-Link unter diesem Beitrag können Sie völlig anonym benutzen. Wir sind gespannt auf Ihre Meinung.

Kommentare:

  1. gar nichts.

    Rundgang durch das Unternehmen: Es geht doch nur darum zu demonstrieren, die Kirchenoberen würden ihre Mitarbeiterinnen ernst nehmen. Das soll in die Presse. Um nichts anderes geht es.

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  2. 000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000

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  3. und ob ich was erwarte: einen gemeinsamen bußgottesdienst, indem wir um verzeichung für die prornos bitten, die wir angeblich verkauft haben!!!

    und für halff, driever und beer bitte einzelbeichtangebote

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  4. 1. Schritt der Entweltlichung: Entsagung irdischer Habseligkeiten1. Dezember 2011 um 13:06

    Ich erwarte von ihm, daß Weltbild in das Mitarbeitereigentum überführt wird, denn die Kirche wird dieses schmutzige Geld nicht annehmen können, ohne sich zu versündigen.
    Abgesehen davon haben es die Mitarbeiter erarbeitet und die Kirche hat nichts dazu beigetragen, außer uns die Arbeit zu erschweren oder wie aktuell unseren Ruf zu schädigen.

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  5. auch wenn sich Herr Beer, der Generalsvikar, nicht der Weltbild-Beer, an Hand meiner Fragen vorbereiten kann, erwarte ich Antworten auf folgende Fragen:

    1. Stimmt es, dass in den zwei Tagen der Würzburger Bischofskonferenz 30 Punkte verhandelt wurden, wovon einer WELTBILD war? Und stimmt es, dass bei diesem Punkt praktisch nur die konservativen Mitglieder des Gremiums gesprochen haben und innerhalb von wenigen Minuten über die Zukunft von 6.500 Menschen beschlossen wurde?

    2. Warum will uns die Kirche wirklich loswerden? Wegen der paar konservativen Katholiken, die eine Wiedereinführung von Bücherverbrennungen fordern? Oder weil es stimmt, was Wirtschaftszeitungen schreiben, dass Weltbild große Investoren braucht, um weiter wachsen zu können?

    3. Wie erst ist es der Kirche mit der vom Papst beschlossenen Entweltlichung? Gibt es schon Verkaufspläne für kirchliche Banken und Rüstungsbeteiligungen, Hotels, Gaststätten, Brauereien? Was ist mit der Ausbeutung von 1-Euro-Jobbern bei der Caritas? Fordert die Kirche den Staat auf, die Kirchensteuer abzuschaffen?

    4. Wie steht Herr Beer zu einem Zukunftstarifvertrag? Bekommen wir ihn ohne Arbeitskampf?

    5. Wie gedenkt die Kirche Menschen zu unterstützen, die im Falle einer Zerschlagung von Weltbild ihre Arbeit verlieren?

    6. Warum beteiligt die Kirche die Mitarbeiter nicht am Unternehmen? Warum setzt man nur auf einen Verkauf? Wäre eine Mitarbeiterbeteiligung nicht die beste Sicherung gegen unsoziale Entwicklungen im Zuge der Veräußerung? Und könnte sich da die Kirche nicht sicher sein, dass die Grundziele des Unternehmens erhalten blieben?

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  6. Sehe ich ähnlich. Letztendlichd wirft die Kirche der Verlagsgruppe vor was, sie selber ebenfalls betreiben will. Wenn die Bischöfe Weltbild mit seiner "unzüchtigen" Literatur verkaufen wollen dann machen sie nichts anderes als die Verlagsgruppe bisher auch,nämlich aus erotischer Literatur Geld zu mache.Ausserdem fehlt die Verhältnismäßigkeit vollkommen. Wegen eines sehr geringen Anteiles von umstrittener Literatur gleich die ganze Verlagsgruppe verkaufen zu wollen, heißt auch den anderen Sortimentssektor nämlich Religion / Bibeln nicht mir im bisherigen Umfang verkaufen zu können.Ein neuer Eigentümer kann nicht dauerhaft gezwungen werden in bisheriger Weise weiterzumachen. Das wird kaum einer unterschreiben.
    Sorry Herr Halff, aber eine neue Geschäftsleitung hätte es vorerst auch getan. Die Herren von der Geschäftsleitung haben ihre Schäfchen sowieso schon ins Trockene gerettet. Die Leidtragenden bei der ganzen Sache sind die 6000 Beschäftigten die einer unsicheren Zukunft entgegen schauen müssen.

    Und das ist wirklich ungerecht. Denn wir haben hier keine Schuld an diesen Problemen.

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