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Donnerstag, 30. April 2020


Ein Gruß zum ersten Mai von unseren FreundInnen von der Betriebsseelsorge, KAB und kda:

Liebe Kolleginnen und Kollegen, 

wir erleben außergewöhnliche Feiertage! Am 1. Mai sind wir normalerweise gemeinsam auf der Straße, um zu zeigen, dass wir solidarisch für einander einstehen. Solidarisch für einander einstehen in diesem Jahr heißt, nicht zu nahe zusammen stehen, zu Hause zu bleiben. Trotzdem stehen wir von der Betriebsseelsorge, von der KAB und vom kda Seite an Seite mit euch.

Solidarität im Miteinander – ein wichtiges Anliegen unserer Arbeit und eures täglichen Einsatzes in Betriebs- und Personalräten sowie kirchlichen Mitarbeitervertretungen. In Begegnungen und Gesprächen mit euch erfahren wir, was gelebte Solidarität bedeutet – bei Tarifauseinandersetzungen, oder gar bei drohendem Arbeitsplatzabbau oder Betriebsschließungen. Es gibt auch immer wieder kleine solidarische Aktionen in den Betrieben unserer Umgebung, die das betriebliche Miteinander wertvoll machen. Tag für Tag setzen sich Kolleginnen und Kollegen in ihrem Betrieb und in der Arbeitswelt mit kreativen Ideen füreinander ein. Das sind wichtige Bausteine der Solidarität in der Arbeitswelt, um soziale Gräben und Ausgrenzung zu überwinden!

Solidarität global denken – Papst Franziskus sagte an Ostern: “Diese Zeit erlaubt keinen Egoismus, denn die Herausforderung, vor der wir stehen, ist uns allen gemeinsam und macht keine Unterschiede… Die Europäische Union steht heute vor einer epochalen Herausforderung, von der nicht nur ihre Zukunft, sondern die der ganzen Welt abhängt. Lasst uns nicht die Gelegenheit versäumen, einen weiteren Beweis der Solidarität zu erbringen, auch wenn wir dazu neue Wege einschlagen müssen. Als Alternative bleibt sonst nur ein Egoismus der Einzelinteressen…“ In diesem Sinn fordern wir zum 1.Mai, dass politische und wirtschaftliche Entscheidungen im Blick auf weltweite Verantwortung passieren und statt Ausbeutung ein globales Miteinander fördern.

Solidarität und Nachhaltigkeit – Klatschen allein reicht nicht! Nach dieser Krise muss unser gesellschaftliches Wertedenken und unser Wirtschaftssystem auf den Prüfstand. Wir müssen uns von einem System verabschieden, das mit der Krankheit und dem Leid von Menschen viel Geld verdienen soll. Berufe, die einen Dienst am Menschen leisten, müssen ideell und finanziell aufgewertet werden. Wir brauchen ein Wirtschaften, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Dazu bedarf es politischer Entscheidungen, aber auch des solidarischen Miteinander von allen.

In diesem Sinn schließen wir uns gerne dem Motto des DGB zum 1. Mai an: Solidarisch ist man nicht alleine!

Hans Gilg, Georg Steinmetz, 
Erwin Helmer – 
Betriebsseelsorge Augsburg
Renate Hofner – KAB Augsburg
Ulrich Gottwald – kda Augsburg

Montag, 27. Mai 2019

Postkarten-Aktion zum freien Sonntag


Wie bereits hier im Blog berichtet, plant der bayrische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger von den Freien Wählern einen Angriff  gegen den arbeitsfreien Sonntag.

Die Allianz für den Freien Sonntag sieht hier einen Angriff gegen die Verfassung.
Zudem würde dies eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen vieler Beschäftigter im Handel bedeuten, denn das Personal würde dafür in den wenigsten Fällen aufgestockt werden. Eine gesunde Work-Life-Balance ist damit nicht mehr gegeben.

Ist der Sonntag erstmal gebrochen, ist nicht abzusehen, welche Ideen aus dem Lager der Arbeitgeber noch so kommen werden...

Postkarten an Ministerpräsident Markus Söder


Um der Forderung nach dem freien Sonntag Nachdruck zu verleihen, hat die Allianz zum Freien Sonntag eine Postkarte entworfen, die direkt an den bayrischen Ministerpräsidenten Söder adressiert ist.

Wer sich gerne an dieser Postkarten-Aktion beteiligen möchte, kann sich die Karte in der verdi-Dienststelle holen.

Donnerstag, 16. Mai 2019

Ein Europa für Alle: Deine Stimme gegen Nationalismus!





Die Europawahl am 26. Mai 2019 ist eine Richtungsentscheidung über die Zukunft der Europäischen Union. Nationalisten und Rechtsextreme wollen mit ihr das Ende der EU einläuten und Nationalismus wieder groß schreiben. Ihr Ziel: Mit weit mehr Abgeordneten als bisher ins Europaparlament einzuziehen. Wir alle sind gefragt, den Vormarsch der Nationalisten zu verhindern!

Wir halten dagegen, wenn Menschenverachtung und Rassismus gesellschaftsfähig gemacht, Hass und Ressentiments gegen Flüchtlinge und Minderheiten geschürt werden. Wir lassen nicht zu, wenn Rechtsstaat und unabhängige Gerichte angegriffen, Menschen- und Freiheitsrechte eingeschränkt und das Asylrecht abgeschafft werden sollen. Deshalb appellieren wir an alle Bürger*innen Europas: Geht am 26. Mai wählen – tretet ein gegen Nationalismus und Rassismus: Für ein demokratisches, friedliches und solidarisches Europa!

In Zeiten nationaler Alleingänge ist es wichtiger denn je, dass wir uns als solidarische Gesellschaft für ein Europa einsetzen, das Demokratie und Rechtsstaatlichkeit über Grenzen hinweg verwirklicht und sich über Nationalismus und Abschottung hinwegsetzt. Gemeinsam sagen wir: Die EU muss sich ändern, wenn sie eine Zukunft haben will. Wir streiten gemeinsam für unsere Vision eines anderen Europas.

Unser Europa der Zukunft...

  • verteidigt Humanität und Menschenrechte. Statt seine Grenzen zur Festung auszubauen und Menschen im Mittelmeer ertrinken zu lassen, garantiert es sichere Fluchtwege, das Recht auf Asyl und faire Asylverfahren für Schutzsuchende.
  • steht für Demokratie, Vielfalt und Meinungsfreiheit. Statt vor allem auf mächtige Wirtschaftslobbys hört es auf die Stimmen seiner Bürger*innen. Es verteidigt den Rechtsstaat, wird demokratischer und gibt dem Europaparlament mehr Einfluss. Es fördert Toleranz und gewährleistet die Vielfalt an Lebensentwürfen, Geschlechtergerechtigkeit, die Freiheit von Kunst, Kultur und Presse sowie eine lebendige Zivilgesellschaft.
  • garantiert soziale Gerechtigkeit. ​Statt Privatisierung, Deregulierung und neoliberale Handelsabkommen voranzutreiben, wird es ein Gegengewicht zum massiven Einfluss der Konzerne. Es baut auf Solidarität und sichert Arbeitnehmer*innenrechte. Allen Menschen wird das Recht auf Bildung, Wohnen, medizinische Versorgung und soziale Absicherung sowie ein Leben frei von Armut garantiert. Europa muss hier seiner Verantwortung gerecht werden - bei uns und weltweit.
  • treibt einen grundlegenden ökologischen Wandel und die Lösung der Klimakrise voran. ​Statt auf fossile und nukleare Energien setzt es auf erneuerbare Energien. Es ermöglicht eine bäuerliche, klimagerechte Landwirtschaft. Gleichzeitig sorgt es dafür, dass der Wandel sozial abgefedert und gute Arbeit geschaffen wird.


https://www.ein-europa-fuer-alle.de/muenchen:




Abholstationen für Poster & Flyer:

Augsburg
KAB Katholische Arbeitnehmerbewegung
Weite Gasse 5, 86150 Augsburg

Abholzeiten:
Mo - Do von 9 - 17 Uhr
Fr von 9 - 13 Uhr

Aufruf:
https://www.ein-europa-fuer-alle.de/aufruf



Sonntag, 17. März 2019

Einladung: Arbeitnehmertag der KAB zum Thema Pflege


Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) lädt wieder ein zum jährlichen Arbeitnehmertag am Dienstag, 19. März, in Augsburg Pfersee. Diesmal wird das wichtige Thema Pflege im Mittelpunkt stehen. Beschäftigte aus diesem Bereich werden aus ihrem Alltag erzählen. Was Pflegenden gut tut, was sie bräuchten, damit ihre Arbeit wertgeschätzt wird.

18:30 Uhr Gottesdienst zum Fest des Heiligen Josef in St. Michael, Stadtberger Straße, Augsburg-Pfersee

ca.19:30 Uhr Vortrag mit Diskussion im Pfarrheim, Franz-Kobinger-Str. 10

„Wir wollen Euch wieder besser pflegen!“ Pflegekräfte aus verschiedenen Einrichtungen schildern ihre Situation 

DiskussionsteilnehmerInnen:

Gabi Hiesinger, Krankenschwester, Dominikus-Ringeisen-Werk, Wohngruppe Pfersee 

Cornelia Idiaghe, Altenpflegerin, Seniorenzentrum Servatius 

Franz Josef Uhlemayr, Fachkrankenpfleger, Stationsleitung, Uniklinik Augsburg, derzeit freigestellt als stellvertretender Personalratsvorsitzender 

Moderation: Gerhard Wild, Krankenpfleger i. R., Mitglied der KAB-Kreisverbandsleitung 


Anfahrt:


Montag, 19. November 2018

Die Kirchen an der Seite des WELTBILD-Betriebsrats



Die Verbindungen zwischen dem WELTBILD-Betriebsrat und der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) sowie der Betriebsseelsorge sind traditionell eng. Seit vielen Jahren arbeiten die InteressenvertreterInnen eng zusammen und haben gemeinsam einiges durchgesetzt. Erinnert sei hier an die schrittweise Abschaffung der Leiharbeit in der WELTBILD-Logistik und die Durchsetzung des Zukunftstarifvertrages 2011/12. 

Natürlich stehen die VertreterInnen der Kirchen auch im aktuellen Konflikt an der Seite des WELTBILD-Betriebsrats und haben bei unserer Fotoaktion mitgemacht. Ebenfalls dabei: Ulrich Gottwald vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA), dem evangelischen Pendant zur katholischen Organisation.

KAB und Betriebsseelsorge in Augsburg: Hans Gilg, Georg Steinmetz und Erwin Helmer.

Vereint an der Seite des WELTBILD-Betriebsrats: Renate Hofner (KAB) und Ulrich Gottwald (KDA). Daneben Lothar Rose (KAB) und Manfred Hufert vom Arbeitskreis "Menschen in Zeitarbeit".

Weitere VertreterInnen der KAB aus Bayern/Schwaben: Gerhard Wild, Martina Berndt-Hoffmann und Ewald Lorenz.

Wenn auch Sie unsere Foto-Aktion unterstützen wollen, können Sie sich hier unser Solidaritäts-Plakat herunterladen. Dann ausdrucken und einen Schnappschuss von Ihnen mit dem Plakat an die blogredaktion@web.de schicken. Vielen Dank!

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Jahresempfang von KAB und Betriebsseelsorge


Alle zwei Jahre laden die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) und die Betriebsseelsorge Betriebsräte zu einem Empfang ein. Es geht um Erfahrungsaustausch und die Würdigung des ehrenamtlichen Engagements. 

Heuer sprachen Ica Fritz, Reinhold Gebhard und Timm Boßmann vor rund 100 BetriebsrätInnen, PersonalrätInnen und MitarbeitervertreterInnen. Durch das Programm führte Hans Gilg von der katholischen Betriebsseelsorge.

Der Vortrag von Timm Boßmann machte die ZuhörerInnen betroffen. Sie versicherten dem Betriebsrat von WELTBILD ihre Unterstützung.
Ica Fritz und das Volksbegehren gegen den Pflegenotstand

Über Ica Fritz konnte man vor kurzem einen ausführlichen Artikel in der Augsburger Allgemeinen lesen. Sie ist Betriebsrätin im VINCENTINUM und eine der InitiatorInnen des Volksbegehrens gegen den Pflegenotstand in Bayern. Ihr anschaulicher Bericht an diesem Abend machte deutlich, wie dringend sich etwas ändern muss angesichts der extremen Belastungen der Pflegerinnen und Pfleger in ihrem Beruf ausgesetzt sind. Die Initiative jedenfalls ist ein riesiger Erfolg geworden: Innerhalb von 2 Monaten haben über 100.000 Menschen den Aufruf zum Volksbegehren unterstützt.

Wie man eine Insolvenz überlebt: Reinhold Gebhard

Zweiter Redner war Reinhold Gebhard. Der Betriebsratsvorsitzende der Firma TREVIRA aus Bobingen hat ebenso wie die WELTBILD Beschäftigten Erfahrungen mit einer Insolvenz.

TREVIRA, der Spezialist für Faserherstellung, war im Jahr 2011 zahlungsunfähig. Auch bei TREVIRA wurde die Kanzlei Schneider/Geiwitz als Insolvenzverwalter eingesetzt und ein neuer Eigentümer gefunden.
Die gute Nachricht von Reinhold Gebhard an das Publikum: Nach einer mehrjährigen schwierigen Übergangsphase hat sich TREVIRA mittlerweile stabilisiert und macht wieder Gewinne. Der Betriebsrat hat es geschafft, höhere Löhne für die Mitarbeiter zu erreichen und es werden viele junge Leute ausgebildet.

Auf Wandzeitungen konnten die rund 100 Gäste des Empfangs nachlesen, wie der Arbeitgeber WELTBILD den gewählten Betriebsrat angreift. Danach machten viele bei den Solidaritäts-Aktionen mit.

Solidarität mit dem Betriebsrat von WELTBILD

Die schwierige Situation bei WELTBILD kannten die meisten Anwesenden bereits aus der Presse. BR-Vorsitzender Timm Boßmann schilderte anschaulich, wie negativ sich die fortgesetzten Angriffe gegen den Betriebsrat auf die Stimmung im Betrieb auswirken. 

Das Gebaren der Weltbild Geschäftsführung stieß auf solches Unverständnis bei den ZuhörerInnen, dass gleich im Anschluss Dutzende von BetriebsrätInnen ihre Solidarität mit dem WELTBILD-Betriebsrat bekundeten. Sie unterschrieben Protestpostkarten der Gewerkschaft ver.di und nahmen an einer Fotoaktion teil.

Sonntag, 18. März 2018

Einladung zum Arbeitnehmertag - Mensch oder Kostenfaktor



Einladung zum 


Arbeitnehmertag


am Montag, 19. März 2018 in Herz Jesu

18:30 Uhr Gottesdienst zum Fest des Heiligen Josef
in der Stadtpfarrkirche Herz Jesu, Augsburg-Pfersee

ca.19:15 Uhr Vortrag im Pfarrheim, Franz-Kobinger-Str. 10



Was gilt der Mensch noch in der heutigen Arbeitswelt? Wird er nur
noch als Kostenfaktor gesehen, den man wegsparen muss? Die Werte
des Christentums stellen den Menschen immer in den Mittelpunkt.
Der Mensch ist „wenig geringer als Gott“, er besitzt Würde und Ehre,
„Pracht und Herrlichkeit“ ‒ so heißt es in Psalm 8.

Damit der Mensch diese zentrale Stellung in der Arbeitswelt wieder
bekommt, dafür gibt es die KAB. Dafür gibt es die Kirche.
Dafür kämpfen wir.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und Teilnahme!

Veranstalter:
KAB-Kreisverband                                                                    KAB-Ortsverband
Augsburg Stadt und Land                                                          Herz Jesu
Weite Gasse 5, 86150 Augsburg
Tel. 0821 3166-3521
E-Mail: buero.augsburg@kab-augsburg.org






Dienstag, 6. Dezember 2016

Verkauft den Sonntag nicht!

Montag, 5. Oktober 2015

KAB-Einladung: "Was ist uns die Arbeit wert?"


Am 7. Oktober ist der Internationale Tag der menschenwürdigen Arbeit. Aus diesem Anlass lädt die  Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) am Donnerstag zu einem öffentlichen Fachgespräch über Werkverträge und Ausgliederungen ein.
 

Die Zunahme von „Werkverträgen“, Ausgliederung von Betriebsteilen und prekäre (Leih-)Arbeit machen uns zunehmend Sorgen. Politisches Handeln tut Not. Dies sind unsere Themen, die wir mit Fachleuten aufgreifen.

Donnerstag, 8.Oktober 2015, 18:00 Uhr
Augsburg-Pfersee, Pfarrsaal, Franz-Kobingerstr. 10 

Gesprächsrunde mit

Karl Bauer,            IG BAU Schwaben/Oberbayern
Nicole Avramidis, IG Metall Augsburg
Erwin Helmer,       KAB-Präses, Betriebsseelsorger
Xaver Rothmair,   Betriebsrat Brembo SGL
Martina Frank,      Betriebsrätin POST AG

Moderation: Betriebsseelsorger Hans Gilg

Freitag, 28. August 2015

Seelsorge-Rundgänge

In den letzten eineinhalb Jahren hatten wir in den schweren Stunden tatkräftige Unterstützung von der Katholischen Arbeiter Bewegung KAB erhalten.
Die Seelsorger Erwin Helmer, Hans Gilg und Leo Bernhard waren stets zur Stelle, als wir ihre Hilfe benötigten.

Rückblende

Als die Verlagsgruppe Weltbild im Januar 2014 Insolvenz anmeldete, waren die MitarbeiterInnen gezwungen, sich einer ganz neuen Herausforderung zu stellen. Enorme Unsicherheit machte sich breit und die Emotionen fuhren Achterbahn.
Die KAB bot an, die KollegInnen seelsorgerisch zu betreuen und so starteten im Mai die ersten Rundgänge.
Zusammen mit Betriebsräten, Vertrauensleuten und der Schwerbehindertenvertretung, machten sich Erwin, Hans und Leo auf den Weg in die Abteilungen und boten Raum für Gespräche.
Schnell merkten die KollegInnen, dass sie sich ihre Ängste, Sorgen und Probleme von der Seele reden konnten, ihren inneren Druck abbauen und den begleitenden Betriebsräten Fragen zur aktuellen Lage stellen konnten. 
Viele MitarbeiterInnen nahmen daher die Möglichkeit zu Reden an und es konnten Folgetermine vereinbart werden

Übernahme Droege und die fortschreitende Krise

Die Nachricht, dass ein Investor gefunden wurde, erfreute natürlich auch die KAB.
 Da aber nach wie vor Viel zu bewältigen war, fanden auch weiterhin die Seelsorge-Rundgänge statt, damit auch jeder, unabhängig auf welcher Abteilung eingesetzt, die Chance auf ein Gespräch bekommen konnte.

Da sich unter der Führung von Droege die Lage bei Weltbild mehr und mehr zugespitzt hat, nahm der psychische Druck auf die Belegschaft wieder zu.
Inzwischen ging es in den Gesprächen nicht mehr um die Angst um den Arbeitsplatz, vielmehr kristallisierte sich heraus, dass etliche KollegInnen unter Schlafstörungen leiden, vermehrt zu Medikamenten greifen, um den Tag zu überstehen oder wieder "runter kommen" zu können.
Auch wurde von Beziehungen, die in die Brüche gegangen waren, berichtet.
Die Gespräche waren intensiver, emotionaler und teilweise von Wut, aber auch Rat- und Hilfslosigkeit geprägt.
Für die drei Seelsorger keine leichte Aufgabe, den verzweifelten, wütenden und zum Teil ausgebrannten KollegInnen, wieder Mut und Hoffnung zuzusprechen.
Gerade da große Unklarheit besteht, wie denn die Zukunft des Unternehmens aussieht, ist es für Erwin, Hans und Leo nachvollziehbar, dass die Emotionen hochkochen  und auch die Gespräche in einigen Fällen ins Spirituelle führen. Sie nehmen sich für jeden Einzelnen die Zeit, denn sie sehen das, was der Arbeitgeber nicht sehen mag: es geht um Menschen, um Schicksale und Existenzen, nicht um Zahlen und Profit.

Wir sagen Danke

Die KAB Seelsorger Erwin, Hans und Leo verstehen sich selbst nicht als "Kathastrophenhelfer", vielmehr sehen sie ihre Arbeit als "Angebot zur Hilfe".
Den drei engagierten Männern ist es ein Anliegen, uns in diesen dunklen Stunden beizustehen und uns mental zu stützen. Den KollegInnen möchten sie das Gefühl vermitteln, dass sie nicht vergessen werden und es jemanden gibt, der sich um sie kümmert.

Wir möchten der KAB Seelsorge für ihr Engagement bei uns, aber auch den Btriebsräten und Vertrauensleuten, die die Rundgänge begleitet haben, von Herzen danken und hoffen auch weiterhin auf ihren Beistand.


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