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Donnerstag, 10. Oktober 2019

Gut mit ver.di starten - das sollten Azubis wissen


Das Ausbildungsjahr 2019 ist vor etwas mehr als einem Monat gestartet.
Inzwischen dürften die Auszubildenden im Unternehmen "angekommen" sein, ihre KollegInnen kennengelernt und erste Eindrücke ihres künftigen Arbeitsfeldes bekommen haben.
Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hat, spuken wahrscheinlich auch die ersten Fragen im Kopf umher.

Das sollten Azubis wissen

Was heißt Probezeit?

Die Probezeit dauert ein bis maximal vier Monate. Während dieser Zeit können sowohl Auszubildende als auch der Betrieb das Ausbildungsverhältnis ohne Begründung kündigen. Dies muss aber schriftlich erfolgen.

Kann man nochmals wechseln?

Auszubildende können kündigen oder einen Aufhebungsvertrag mit dem Betrieb vereinbaren und ihre Ausbildung in einem anderen Betrieb fortsetzen.
Wenn der bisherige Betrieb aber nicht einverstande ist, brauchen sie einen wichtigen Grund für eine fristlose Kündigung.
Azubis sollten erst kündigen, wenn sie einen neuen Betrieb gefunden haben, der sie übernimmt.

Was ist mit Urlaub?

Wieviel Urlaub Auszubildenden pro Jahr zusteht, kann man im Ausbildungsvertrag und im entsprechenden Tarifvertrag nachlesen.
Mindestens zwei Wochen vom Jahresurlaub müssen am Stück gewährt werden.

Wie viel Vergütung ibt es?

Die Ausbildungsvergütung ist für viele Auszubildende in Tarifverträgen festgelegt.
Aber auch wenn kein Tarifvertrag gilt, muss die Vergütung angemessen sein.
ver.di hilft weiter, wenn es Fragen gibt.

Was ist mit Überstunden?

Überstunden sind in der Ausbildung nicht vorgesehen, da die Auszubildenden den Beruf ja erst in dem Betrieb erlernen sollen. Dazu reicht die vertraglich festgelegte Ausbildungszeit aus.
Sollte es doch zu Ausnahmefällen kommen, dann gelten das Arbeitszeitgesetz und das Jugendarbeitsschutzgesetz.

Welche finanziellen Hilfen gibt es?

Auszubildende können bei der Arbeitsagentur Berufsausbildungsbeihilfe beantragen, wenn das Geld nicht reicht.
Eltern von Auszubildenden unter 25 Jahren erhalten außerdem weiterhin Kindergeld, solange ihr Kind eine Ausbildung macht. Wenn der/ die Auszubildende nicht mehr zu Hause wohnt und den Eltern keine Kosten durch ihn/ sie entstehen, müssen die Eltern ihm / ihr das Kindergeld auszahlen.

Noch nicht alle Fragen beantwortet?

Wenn hier noch nicht alle Fragen beantwortet sind, oder ihr gerne genauere Informationen möchtet, findet hier Hilfe:
  •  euer Betriebsrat
  •  jugend.verdi.de
  •  www.ausbildung.info (Infoportal der ver.di zur Ausbildung)
  •  start.verdi-mitgliederservice.de (ver.di-Mitgliederservice)
Quelle: ver.di Publik 5/2019


Donnerstag, 31. August 2017

Endlich wieder Azubis bei WELTBILD


Das sind einmal gute Nachrichten: WELTBILD bildet wieder aus. Anfang September starten gleich vier junge KollegInnen ihren Weg ins Berufsleben beim Augsburger Versandhandelsunternehmen: zwei Medienkaufleute Digital und Print sowie zwei Fachinformatiker Systemintegration.

Nach der Insolvenz 2014 konnten zwar alle damaligen Auszubildenden Ihre Ausbildung abschließen, danach gab es aber keine neuen Ausbildungsplätze mehr. Eigentlich schade, denn bei WELTBILD arbeiten viele ausgewiesene SpezialistInnen, die ihr umfangreiches Wissen gern an junge KollegInnen weitergeben. Deshalb hatte auch der Betriebsrat in der Vergangenheit immer wieder darauf gedrungen, neue Ausbildungsplätze zu schaffen.

Gelungenes Ausbildungskonzept

Verantwortlich für die Ausbildung sind nun eine Kollegin aus der Personalabteilung und eine IT-Führungskraft. Sie haben ein umfangreiches Ausbildungskonzept erstellt, das sich auch der Betriebsrat genau angesehen hat. Aus Sicht der Interessenvertretung ist die Ausbildungsplanung rundum gelungen. Es gibt ausreichend AnsprechpartnerInnen, klare Strukturen und innovative Ausbildungsinhalte. Hoffentlich funktioniert am Ende auch alles so, wie es jetzt auf dem Papier steht.

Einziger Wermutstropfen: vier Azubis sind eineR zu wenig, um eine Jugend- und Auszubildenden-Vertretung (JAV) wählen zu können. Die Übernahme von solidarischer Verantwortung für die eigenen Interessen wäre ebenfalls ein wichtiger Ausbildungsaspekt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Bis dahin unterstützen der Betriebsrat und die Vertrauensleute der Gewerkschaft ver.di die jungen KollegInnen. Herzlich willkommen!

Freitag, 14. August 2015

Ver.di Organisationswahlen und Bundeskongress


Alle 4 Jahre finden die Organisationswahlen der ver.di statt. Hier werden alle ehrenamtlichen Gremien nach einer sogenannten „Matrix“ gewählt.

Die Matrix ist dazu da, dass sich die Gewerkschaft ver.di von der unteren Ebene, also den Mitgliedern nach oben staffelt. Praktisch heißt das: Bezirksebene --> Landesebene --> Bundesebene. Durch dieses Prinzip ist gewährleistet, dass alle Belange und Notwendigkeiten direkt von den Mitgliedern aus den Betrieben heraus an die Funktionäre in den Gremien getragen werden können.

Momentan befindet sich die ver.di mitten in ihren 4. Organisationswahlen. Bereits in den letzten Monaten wurden auf den Konferenzen der Bezirks-, Landes- und Bundesebene fleißig Anträge zu verschiedenen Themen bearbeitet und Ehrenamtliche für die nächst höheren Gremien nominiert. Im September findet dann abschließend noch der Bundeskongress statt. Auf diesem werden unter anderem final alle Anträge die aus den einzelnen Ebenen weitergeleitet wurden beraten und die Mitglieder für den Gewerkschaftsrat gewählt. 

Lisa Wiedenmann
Der Gewerkschaftsrat ist das höchste ehrenamtliche Organ zwischen den alle vier Jahre tagenden Bundeskongressen. Er bestimmt die Ziele der Organisation und kontrolliert die Arbeit des Bundesvorstands. Ihm gehören ca. 90 Vertreter/innen der Landesbezirke, Fachbereiche und aus den Personengruppen (Frauen, Jugend, SeniorInnen und Migranten) Mitglieder delegiert. 

Unsere JAV-Vorsitzende und Betriebsratsassistenz Lisa Wiedenmann besitzt (neben anderen Ehrenämtern in ver.di) seit Dezember das Jugendmandat für den Fachbereich Handel im Gewerkschaftsrat. Mit diesem Sitz vertritt sie die Stimmen aller Jugendlichen und jungen Erwachsenen (Mitglieder bis 28) aus dem Fachbereich Handel und trägt deren Meinungen und Äußerungen mit in das Gremium auf Bundesebene. 
Es freut uns, dass sie auch auf dem diesjährigen Bundeskongress für das Mandat im Gewerkschaftsrat nominiert ist.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Die Azubis haben gewählt: Die neue JAV stellt sich vor


Am 22. Oktober fand die Wahl für die neue Jugend- und Auszubildendenvertretung statt.

Hier ergab sich schon die erste Neuerung. Nachdem wir im Hause Weltbild zum Stichtag nur noch 18 Azubis hatten, wurde aus dem ehemaligen Dreiergespann (nach BetrVG: JAV aus 3 Personen bei 21 bis 50 Azubis) nur noch ein Gremium aus einer Person mit Stellvertretung (nach BetrVG: JAV aus 1 Person bei 5 bis 20 Azubis) gewählt.

Nach der konstituierenden Sitzung ergab sich folgendes Ergebnis: Vorsitzende der JAV wurde Lisa Wiedenmann (zweite Amtszeit, Betriebsrastassistenz) mit ihrer Stellvertreterin Marie Rauscher (erste Amtszeit, Auszubildende Kauffrau für Bürokommunikation).

Gemeinsam stark für die Azubis bei Weltbild: Marie Rauscher (links) und Lisa Wiedenmann.

Die JAV unter Druck

Die derzeitige Situation geht auch an den Auszubildenden und ihrer Vertretung nicht spurlos vorbei.
Nachdem Weltbild bis vor ein paar Jahren noch als einer der Top-Ausbildungsbetriebe in Augsburg mit Höchstzahlen bis zu knapp 40 Azubis im Unternehmen galt, herrscht derzeit mehr Ebbe als Flut.
Im letzten Jahr wurden keine neuen Auszubildenden eingestellt und auch in den nächsten Jahren scheint sich dies nicht zu ändern.

Wir fragten bei der JAV nach:

Wie macht sich die derzeitige Situation bei den Azubis bemerkbar?
»Die Situation geht auch an den Azubis nicht spurlos vorbei. Fragen der Unsicherheit wie z.B. „Kann ich hier denn meine Ausbildung überhaupt noch fertig machen?“ oder „Was ist, wenn ich die Ausbildung hier aufgrund von Kündigungen nicht abschließen kann?“ begegnen uns leider jeden Tag. Noch dazu herrscht derzeit leider in vielen Abteilungen das Chaos, Azubis können aufgrund von Zeitmangel der Mitarbeiter oftmals nicht richtig eingelernt werden und dienen eher als Blitzableiter anstatt hier etwas zu lernen.«
Wie geht es weiter?
»Wir haben derzeit 18 Azubis (4 Logistik, 14 Retail) bei Weltbild. Im Jahr 2015 werden davon 11 ihre Abschlussprüfungen bestehen, natürlich leider ohne eine Chance auf Übernahme. 2016 werden uns dann noch die restlichen 7 verlassen. Somit haben wir spätestens in 1 ½ Jahren keine Auszubildenden mehr im Hause und verlieren zusätzlich noch den Status „Ausbildungsbetrieb“.«
Was habt ihr als Jugend- und Auszubildendenvertretung euch vorgenommen?
»Wir werden natürlich versuchen unser Bestes zu geben. Hierbei steht die Betreuung der Azubis bei Fragen und Problemen an vorderster Stelle. Außerdem achten wir natürlich darauf, dass alle gesetzlichen Regelungen eingehalten werden. Da die Auszubildenden auch normale Beschäftigte im Unternehmen sind, jedoch schnell und gerne übersehen werden, ist die JAV auch bei den Gesprächen mit der Geschäftsführung mit am Tisch in enger Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat.«

Freitag, 6. September 2013

Ausbildung - und was kommt danach?


Einstellungstest, Vorstellungsgespräch, Schulaufgaben, Exen, Zwischenprüfung und bald die Abschlussprüfungen - All das haben unsere Auszubildenden durchgestanden! – Und was jetzt?
Jugendliche müssen sich immer wieder die Frage stellen „und was jetzt?“, das fängt bereits bei der Frage an ob weiterführende Schule oder Ausbildung.

Unsere Azubis haben sich für eine qualitativ hochwertige Ausbildung entschieden, diese 2 ½ Jahre durchgezogen, dabei in verschiedensten Abteilungen tatkräftig mitgeholfen und unterstützt wo es nur ging. Sie haben gute Noten in der Berufsschule geschrieben, die Zwischenprüfung gemeistert und befinden sich gerade mitten im Lernstress mit festem Blick auf den Zeitraum November bis Januar in dem die Abschlussprüfungen anstehen, die sie mit Sicherheit ebenso gut meistern. Und trotz diesem ganzen Stress der sich quer durch die Ausbildung zieht wollen sie immer noch im Unternehmen bleiben – haben sie denn dann nicht alle einen Übernahmeplatz verdient?! – Wir sagen „JA!“ zur Übernahme!

Aktuelle Situation

Derzeit stehen insgesamt 8 Auszubildende zur Übernahme an. Von diesen 9 sind 3 Medienkaufleute für Digital und Print, 2 Kaufleute für Bürokommunikation und 3 Fachkräfte für Lagerlogistik.

Diese haben im November ihre schriftlichen und im Januar ihre mündlichen Abschlussprüfungen. Somit sind sie ab der Zeugnisvergabe im Februar offiziell ausgelernt. Diese Azubis werden mit Sätzen wie „Derzeit können wir noch keine Aussagen zum Thema Übernahmechancen treffen“ und „Wir sind dabei unser bestes zu geben, offene Stellen zu finden“ vertröstet.

Einstellung der Auszubildenden und den Mitarbeitern

Die Azubis haben bereits in Zusammenarbeit mit der Jugend- und Auszubildendenvertretung auf den Betriebsversammlungen mit ihrer Aktion „Sag JA! zur Übernahme!“ ihr Statement klar abgegeben. Sie wollen einen Übernahmeplatz – und warum? Sie wollen hier bleiben weil es ihnen gefällt hier zu arbeiten und „Weil sie es verdient haben!“, wie eine Mitarbeiterin der Verlagsgruppe Weltbild auf der Versammlung schön geäußert hat. Bisher haben über 300 Mitarbeiter bei der immer noch anlaufenden Unterschriftenaktion der JAV ihre Stimme abgegeben. Die Unterschriftenlisten finden Sie im Betriebsratsbüro, falls auch Sie sich anschließen wollen.

Die Jugend- und Auszubildendenvertretung sagt: „Um allen klar zu machen, wie wichtig uns und den Auszubildenden Übernahme ist werden noch weitere Aktionen folgen!“
 
 

Mittwoch, 17. Juli 2013

Mitgliederversammlung: Weltbild im Wandel: Wie geht's mit uns weiter ?


Am Dienstag, 16.7.2013, fand eine ver.di-Mitgliederversammlung im Palladio in Augsburg-Kriegshaber statt, die die Möglichkeit zu Fragen und Aussprache zu diesem Thema mit dem ver.di-Gewerkschaftssekretär Thomas Gürlebeck und den anwesenden Betriebsräten und ver.di-Vertrauensleuten bot.

Es war eine sehr harmonische, kreative und produktive Zusammenkunft in einer angenehmen Umgebung, die den Zusammenhalt der Gewerkschaftler gefördert und Mut zu vielen weiteren gemeinsamen Aktionen gemacht hat.

Begrüßt wurden die Mitglieder mit einem Film "10 Jahre ver.di", der eine Übersicht über die große Bandbreite von ver.di gab, in dem ArbeitnehmerInnen aus dem ver.di-Bereich mit vielen Berufen und Gesichtern zu Wort kamen.

Anschliessend kam eine Vorstellungsrunde mit Namensschildern, um die Mitglieder miteinander bekannt zu machen.

Der nächste Programmpunkt war der Film "Wozu denn Gewerkschaft ?", in dem Passanten zu den Gewerkschaften befragt wurden.

Das führte zu der Frage an uns selbst: "Was erwartet Ihr von der Gewerkschaft ?"
Dabei entstand eine große Sammlung von Vorschlägen und Wünschen, die von dem Wunsch nach einem Abschluss der aktuellen Tarifverhandlungen über mehr Präsenz von ver.di in den Medien und bessere Mitgliedervernetzung bis zur Änderung der Eingruppierungen ging.

Es ging weiter mit dem Hauptthema der Veranstaltung: "Weltbild im Wandel - wie geht's mit uns weiter ?"

Betriebsrat Timm Boßmann sprach einleitende Worte und schlug Themen zur Diskussion vor:
Veränderungen im Versandbereich, Arbeitszeit im Bereich Versand, die aktuelle Geschäftslage, der Verkauf von Droemer-Knaur.

Themen, die die KollegInnen beschäftigten, waren unter anderem die Frage, ob sich Automatisierungen im Versand auf die Arbeitsplätze auswirken und ob es Rationalisierungen durch SAP geben wird.
Der Filialabbau und die Arbeitsverhältnisse sollten auch im "Stammhaus" thematisiert werden.

Die Runde wurde kreativ und ging das Thema, "wie geht es mit uns weiter" aktiv an.
Es sollten Arbeitgeber angeprangert werden, die mit fragwürdigen Methoden Arbeitnehmer beschäftigen und sich damit einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Weltbild verschaffen, da Weltbild nach Tarif zahlt.
Weltbild sollte den Fokus auf Spezialitäten und Qualität setzen, um sich vom Wettbewerb abzusetzen.

In aller Kürze (die Zeit war schon vorangeschritten) wurde das weltbild-verdi-Blog www.weltbild-verdi.de/ und der verdiweltbild-Twitter www.twitter.com/verdiweltbild vorgestellt.

Als nächster Programmpunkt wurden weitere Vertrauensleute gewählt.
Die Mannschaft wird verstärkt durch:
Lisa Wiedenmann, Ramona Ratschker, Raoul Russ, Sara De Santi.
Wir freuen uns über die Verstärkung !

Die JAV, repräsentiert durch Lisa Wiedenmann und Ramona Ratschker, nahm die Mitgliederversammlung wahr, um uns als Einleitung einen Film zu zeigen, in welchem die Jugend zum Thema Bildung zu Wort kam und uns über Aktivitäten der JAV im Betrieb zu informieren.

So haben sie unter anderem ein gemeinsames Mittagessen für die neuen Azubis organisiert, unterstützten Azubis bei Problemen mit der Personalabteilung, es gab die Aktion für die Übernahme der Azubis bei der Weltbild-Betriebsversammlung, dazu liegt auch eine Unterschriftenliste beim Betriebsrat aus, die schon viele Mitarbeiter unterzeichnet haben.

Den Abschluß des offiziellen Teils der Versammlung bildete die Sammlung der Email-Adressen der Interessierten mit einer Verlosung von Preisen unter den Teilnehmern.
Über den geselligen Teil im Anschluß wird hier nicht berichtet, wer das wissen will, der muß das nächste Mal selber kommen...

Montag, 8. Juli 2013

Rückblick auf die Betriebsversammlung



Wie steht es um das Unternehmen? Was passiert mit dem Katalog?
Auf der letzten Betriebsversammlung am 02.07.2013 wurden einige Themen angesprochen, die viele Kolleginnen und Kollegen brennend interessieren.


Eröffnet wurde die Betriebsversammlung zunächst von einer verdi-Aktion, die alle Beschäftigten auf den Sommer und die anstehende Urlaubszeit einstimmen sollte: Jeder bekam von den Vertrauensleuten im Unternehmen ein leckeres Eis als Begrüßungsgeschenk überreicht. Eine Aktion, die verdi-Sekretär Thomas Gürlebeck nicht ohne Grund tatkräftig unterstützt hat. Sein Redebeitrag am Ende der Versammlung griff das Thema Urlaub wieder auf... Dazu später mehr.


Der Betriebsratsvorsitzende Peter Fitz eröffnete die Veranstaltung und sprach sogleich an, was bei vielen Beschäftigten in letzter Zeit für Unruhe gesorgt hatte: die Verlegung des Bereiches VTM.
Hierauf gab Logistik-Chef Herr Strünning eine Stellungnahme ab, der zu entnehmen war, dass durch die räumliche Veränderung und die Zusammenlegung der Bereiche keine Arbeitsplätze wegfallen sollen, sondern sich lediglich eine schnellere Auslieferung der Produkte angestrebt wird.


Unmittelbar vor der Umsetzung steht das neue Arbeitszeit-Modell im Lager-/Versandbereich. Wie Peter Fitz darlegte, sei das neue Modell ausgehandelt und die Beschäftigten nun dabei, sich für eines der 3 Flexi-Modelle zu entscheiden. So wird dem Bestreben des Unternehmens nach Flexibilität und zugleich dem Bedürfnis der Mitarbeiter nach Planungssicherheit Rechnung getragen.


Apropos Planung:
Das Personalplanungs-Tool "PEP" hingegen hat der Betriebsrat erfolgreich verhindern können. Johannes Ihmenkamp erklärte in seinem Redebeitrag, "PEP" sei vom Betriebsrat genau unter die Lupe genommen worden. Im Ergebnis sei es nicht flexibel genug, für eine Zeitplanung, die auch den Interessen der Beschäftigten entgegen kommt. Deshalb wird demnächst von Betriebsratsseite eine alternative Software geprüft.


Herr Dr. Beer äußerte sich vor den Beschäftigten zur aktuellen Situation bei Weltbild. Er sagte, das Unternehmen befinde sich weiterhin unter Druck! Insbesondere durch die starke Konkurrenz im Internet und durch die schwierige Situation im Filialgeschäft. Man sei aber durch das erfolgreiche Kooperations-Projekt "Tolino" auf einem guten Weg und habe mit den hohen Verkaufszahlen des Gerätes die eigenen optimistischen Erwartungen übertroffen. Auch durch die Investitionen in SAP und den steten Ausbau des Internet-Bereiches sei das Unternehmen weiterhin zukunftsfähig aufgestellt.


Im Anschluss gab Marketing-Chef Herr Wellmann einen Einblick in die Veränderungen im Katalog-Geschäft. Die Weltbild-Kataloge werden nun in etwas abgespeckter Form in kürzeren Abständen erscheinen, um aktuelle Trends besser aufgreifen zu können. Den klassischen Monatskatalog wird es, wie es derzeit scheint, nicht mehr geben. Außerdem soll der Buchbereich im Katalog wieder mehr Gewicht bekommen.

Ganz konkrete Antworten für die Zukunft erwarteten die Auszubildenden bei Weltbild. Sie forderten vom Podium aus eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung. Hierzu schenkten die Jugendauszubildenden-Vertreterinnen beherzt ein selbst gestaltetes T-Shirt "als kleine Erinnerungshilfe" an Herrn Seher von der Personalabteilung. Fast alle Kolleginnen und Kollegen im Saal standen von ihren Stühlen auf und applaudierten, um die Forderung nach Übernahme mit einem deutlichen Zeichen zu unterstützen.


Thomas Gürlebeck von verdi hatte einen Filmbeitrag im Gepäck, der viele Mitarbeiter erstaunte: Einen Film über den Rechtsanspruch auf Urlaub! Er machte deutlich, wie lange die Gewerkschaften für den 30-tägigen Urlaubsanspruch kämpfen mussten und wie wichtig es ist, solche Errungenschaften zu bewahren. Erst in den 70er-Jahren konnte dieser Anspruch durchgesetzt werden. Das ist noch gar nicht so lange her! Und es ist keine Selbstverständlichkeit, die einfach so vom Himmel fällt! Genau so wenig wie die Fortzahlung des Lohnes im Urlaub!!

Jeder, der in den nächsten Wochen in Urlaub fährt und sich ein leckeres Eis in der Sonne schmecken lässt, sollte wissen, wie wichtig solche und andere Bestandteile des Tarifvertrages für jeden Arbeitnehmer sind. Daher: Tarifverträge schützen! Schließlich wollen wir auch nächstes Jahr noch unseren wohlverdienten Urlaub nehmen können...



Montag, 13. Mai 2013

Interview: Unsere JAV in Berlin


Bundeskonferenz der JAV'en in Berlin – unsere Kolleginnen Jessica Uhl, Ramona Ratschker und Lisa Wiedenmann waren auch dabei.

Ihr wart als Jugend- und Auszubildenden Vertretung (JAV) kürzlich in Berlin. Warum?
Die Ver.di Jugend im Handel veranstaltete vom 16.04 – 18.04.2013 die 4. Bundesweite JAV-Konferenz im Handel. Zu dieser Konferenz wurden alle JAV’en aus dem Einzelhandel, Groß- und Außenhandel und aus dem Buch- und Versandhandel eingeladen. Insgesamt nahmen schließlich ca. 80 Jugendliche an der Konferenz teil.
Welche Themen wurden auf der Konferenz besprochen?
Während der Konferenz konnte man an verschiedenen Workshops teilnehmen. Für uns war vor allem das Thema Übernahme von Auszubildenden und JAV wichtig. Daher belegten wir die Workshops „Ziel: Übernahme“ und „Betriebliche Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Übernahme“. Nach den Workshopphasen präsentierten alle Gruppen die erarbeiteten Ergebnisse, so dass wir auch aus anderen Workshops verschiedene neue Vorschläge für unsere JAV-Arbeit bei Weltbild mitnehmen konnten.
Neben den Workshops erhielten wir auch verschiedene sehr interessante Vorträge wie „Gute Arbeit / Gute Ausbildung im Handel“, „Gute Arbeit – für Jung und Alt“ und „Perspektiven im Handel für junge Beschäftigte“.
Gab es in Berlin besondere Aktionen im Umfeld der Konferenz?
Ja. Am Mittwoch starteten wir in unserer Mittagspause eine große Aktion auf dem Alexanderplatz. Alle jugendlichen Teilnehmer, die Ver.di Jugend im Handel und noch weitere Gewerkschaftsmitglieder fuhren mit der S-Bahn vom Ostbahnhof zum Alexanderplatz. Dort demonstrierten wir für eine bessere Ausbildung und für eine größere Übernahmequote. Mit unserem Kampfschrei „Wir wollen Übernahme – Schalalalala!“ motivierten wir auf dem Platz sowie in der S-Bahn auf dem Rückweg viele Menschen mitzumachen. Zu der Aktion gibt es übrigens auch ein tolles Video:


Was ist aus eurer Sicht für die zukünftige Arbeit der JAV bei Weltbild besonders wichtig?
Für uns ist jetzt und auch in Zukunft vor allem wichtig, dass bei Weltbild eine gute und qualitativ hochwertige Ausbildung garantiert ist. Natürlich liegt uns auch die Übernahme von den Auszubildenden sehr am Herzen.
Noch dazu ist es uns wichtig, als Ansprechpartner in Bezug auf Auszubildenden und Jugendlichen da zu sein. Egal ob ein Azubi ein Problem hat oder sich zum Beispiel ein Ausbilder über etwas informieren möchte. Wir versuchen natürlich alle offenen Fragen bzw. auftretenden Problemen zu klären.
Welche Themen bearbeitet die JAV aktuell?
Momentan ist unser größtes Thema die Überarbeitung des aktuellen Beurteilungsbogens. Nachdem sowohl von den Abteilungen als auch von den Auszubildenden Kritik an diesem Bogen ausgeübt worden ist und dieser eh veraltet ist, haben wir uns dazu entschlossen einen Neuen zu entwerfen. Von unserer Seite aus ist dieser nun endlich fertig. Jetzt warten wir nur noch auf die Genehmigung der Ausbildungsleitung.
Noch dazu planen wir gerade wieder ein Mittagessen mit den zukünftigen Azubis, die im September bei uns im Unternehmen starten werden.
Auch die Übernahme von den Auszubildenden, die im November ihre Abschlussprüfungen haben werden, ist natürlich auch ein aktuelles Thema.

Montag, 3. September 2012

Azubis bei Netto

In der morgigen Sendung (4.9.12; 21 Uhr) des Politmagazins frontal21 berichten u.A. Netto Azubis aus Göttingen über ihre ausbeuterischen Ausbildungsbedingungen bei der EDEKA Tochter Netto.

Fast 7.0000 junge Menschen beschäftigt Netto Marken Discount als Azubis. Da, wo „Ausbildung“ drauf steht ist noch lange keine Ausbildung drin!
So sitzen viele Azubis rund um die Uhr an der Kasse und packen, andere übernehmen gleich die Marktleitung, um dem Unternehmen Kosten zu sparen.

Allein in Göttingen berichtet ver.di von mehreren Azubis, die ihre Ausbildung abbrechen mussten, weil Netto sie zu oft aus dem Schulunterricht geholt hatte.

Weitere infos über die Zustände bei Netto auf der Seite www.neulich-bei-netto.de.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Jugendvertretung bei der Verlagsgruppe Weltbild

In der konstituierten Sitzung am 24.04.2012 wurde Jessica Uhl als neue Vorsitzende der JAV gewählt. Ramona Ratschker und Lisa Wiedenmann als ihre Vertreter. Die neue JAV wurde am 7. Mai 2012 vom BR-Vorsitzendenin der Betriebsversammlung vorgestellt. Der Betriebsrat und Weltbild Verdi Infoblog freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit mit der neugewählten JAV und wünscht ihnen einen Guten Start.

Von links: Lisa Wiedenmann, Jessica Uhl, Ramona Ratschker.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Betriebsversammlung: viele Erfolge und ehrgeizige Pläne

Das muss es auch mal geben! Nachdem der Zukunftstarifvertrag unterschrieben und von den Bischöfen gesiegelt worden ist, traf sich die WELTBILD-Belegschaft zu einer sehr harmonischen und gut gelaunten Betriebsversammlung. 


Betriebsratsvorsitzender Peter Fitz berichtete von Erfolgen der täglichen BR-Arbeit, die in den letzten Monaten im Schatten des Themas »Zukunftstarifvertrag« kaum wahrgenommen wurden.

Erfolgsmeldungen des Betriebsrats 
BR-Vorsitzender Peter Fitz berichtete von den anderen Projekten, die der Betriebsrat in jüngster Zeit zufriedenstellend abgeschlossen hat:

  • Die Betriebsvereinbarung zur Reduzierung von Leiharbeit bei WELTBILD wurde konsequent umgesetzt. Damit sind über 450 neue, feste Arbeitsplätze geschaffen worden. In einigen Wochen im Jahr sind überhaupt keine LeiharbeiterInnen im Versand beschäftigt. Ein beispielloser Erfolg, den es in keinem anderen Versandhandelsunternehmen gibt. 

  • Ebenfalls positiv: Die Umstellung auf SAP kostet keine Arbeitsplätze in der IT. Ursprünglich wollte die Geschäftsführung rund 80 ES-9000-ProgrammiererInnen nach Einführung von SAP "dabei helfen, neue Jobs außerhalb des Unternehmens zu finden". Mit einer Betriebsvereinbarung und viel Kleinarbeit in der täglichen Mitbestimmung ist jetzt für alle KollegInnen aus dem Bereich gesorgt. 

  • Last but not least: seit die Kantine von WELTBILD direkt betrieben wird, schmeckt das Essen und wird von den meisten MitarbeiterInnen ausdrücklich gelobt. Kompliment an den neuen Koch! 

Angestellte in Verwaltung und Kreation werden mit Arbeitsaufträgen überhäuft. Statt Dank kriegen die KollegInnen am Ende des Geschäftsjahres auch noch Druck von ihren Vorgesetzten. In einem sehr gelungenen Sketch stellten die Kollegen Peter Hellriegel und Peter Reichert-Meissl die Situation treffend dar.

Neue Arbeitszeitregelung für die Verwaltung 
Eine neue Baustelle für den Betriebsrat ist die Arbeitszeitregelung im Verwaltungsbereich. Diese muss dringend überarbeitet werden. Peter Hellriegel und Peter Reichert-Meissl machten die täglichen Probleme der aktuellen Regelung mit einem gelungenen und äußerst amüsanten Sketch deutlich. Danach stellten sie das "Ampelmodell" des Betriebsrats vor: klar, praktisch und eigenverantwortlich – as sind einige Schlagworte zu diesem Thema. In Kürze werden wir hier ausführlicher berichten.


Wie immer sehr gut besucht: Am Montag kamen rund 1.000 KollegInnen zu den beiden Betriebsversannlungen.

Betriebliches Eingliederungs-Management 
Die Mitglieder des Gesundheits-Ausschusses Johannes Ihmenkamp und Tanja Sedlmeier sowie die Schwerbehinderten-Vertreterin Gaby Schäfer berichteten von Fortschritten beim betrieblichen Gesundheitsmanagement. Schwerpunkt ihrer vielstimmig vorgetragenen Präsentation war das sogenannte BEM (= Betriebliches Eingliederungs-Mangement). Das ist eine gesetzliche Regelung, die greift, wenn einE MitarbeiterIn länger als sechs Wochen innerhalb der letzten zwölf Monate krankgeschrieben war. Hier sorgt der BR dafür, dass diese neue gesetzliche Regelung bei WELTBILD im Sinne der Belegschaft ausgelegt wird und nicht etwas zum Druckmittel der Chefs verfremdet wird.

Neue Jugend- und Auszubildenden-Vertretung gewählt 
Auf der Betriebsversammlung stellten sich Jessica Uhl, Ramona Ratschker und Lisa Wiedenmann als frisch gewählte JAV vor. Dazu gibt es hier in Kürze einen eigenen Bericht mit Foto. Wir wünschen den mutigen jungen Kolleginnen viel Erfolg bei ihrer wichtigen Arbeit!


Nach den harten Auseinandersetzungen der letzten Monate fühlte sich diesmal auch Carel Halff sichtlich wohl im Kreise seiner MitarbeiterInnen. Der Vorsitzende der Geschäftsführung stellte viele neue Projekte vor, die WELTBILD an der Spitze des deutschen Buchandels halten sollen.

Bericht der Geschäftsführung 
Carel Half berichtete der Belegschaft von einem betriebswirtschaftlich abwechslungsreichen Geschäftsjahr. Den Schwerpunkt legte er auf die vielen Investitionen, mit denen WELTBILD seine Marktposition im (Versand-)Buchhandel ausbaut. Insbesondere im Bereich eBooks ist die Verlagsgruppe Spitze: Über eine Viertelmillion verkaufte Geräte und ein Angebot von mehr als 180.000 elektronischen Büchern sichern WELTBILD eine prominente Stellung im Buchmarkt der Zukunft. Direkten Konkurrenten wie THALIA (200.000 Euro Verlust im letzten Geschäftsjahr) haben große Schwierigkeiten, entlassen bereits Leute (NECKERMANN will 50% der Belegschaft kündigen) oder planen grundlegenden Veränderungen (OTTO-Gruppe). Carel Halff ist sich sicher, dass WELTBILD die Weichen bereits heute richtig gestellt hat: "Ich sehe sehr zuversichtlich in die Zukunft, wir haben ein großes Potential!"

Tarifrunde 2012: ver.di fordert 6 Prozent mehr Lohn 
Die Stichworte "Investitionen" und "Potential" kamen der Betriebsrätin Dolores Sailer gerade recht. Als Mitglied der ver.di-Tarif-Kommission forderte sie in einer sehr pointierten Rede: "Investieren Sie in die MitarbeiterInnen von WELTBILD: Wir haben dieses Unternehmen aufgebaut und wir sind das Potential für eine erfolgreiche Zukunft!" Die Gewerkschaft fordert 6% mehr Lohn (mindestens 110 Euro in den unteren Gehaltsgruppen) und 55 Euro mehr für die Auszubildenden bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Das entsprechende ver.di-Flugblatt wird in den nächsten Tagen im Betrieb verteilt.

Mittwoch, 2. Mai 2012

Weltbild-Betriebsversammlung am 7.5.2012 im Kuppelsaal


Alle Mitarbeiter sind herzlich dazu eingeladen, sich über aktuelle Entwicklungen, Vorhaben und Betriebsratsaktivitäten informieren zu lassen.

Wichtige Themen stehen auf der Tagesordnung, die für alle Mitarbeiter von Interesse sind.

Das Thema Arbeitszeit brennt vielen auf den Nägeln.
So gibt es bei der Überstundenregelung Probleme.
Mitarbeiter müssen Überstunden ansammeln und diese dann überstürzt zu einem nicht von ihnen gewählten Zeitpunkt abbauen.
Hier hat der Arbeitszeitausschuß Angestellte Ideen entwickelt, das zu verbessern.
Verbesserungswürdig ist auch die Arbeitszeitregelung für Nichtstempler, die regelmäßig unentgeltlich Überstunden ableisten.

Alle Mitarbeiter sind vom Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) betroffen.
Es wurde vom Gesetzgeber erdacht, um Mitarbeiter, die länger als 6 Wochen innerhalb von 12 Monaten krank waren, zu unterstützen.
Sie sollen in einen Gespräch vom Arbeitgeber Angebote bekommen, z.B. um mögliche Krankheitsursachen durch Maßnahmen im Betrieb abstellen zu können.
Damit diese gute Idee zum Vorteil der Arbeitnehmer und nicht als Druckmittel verwendet wird, ist eine Betriebsvereinbarung notwendig.


Montag, 2. April 2012

Countdown zur JAV-Wahl läuft

Am 10. April stellen sich die Kandidatinnen für die neue Jugend- und Auszubildenden-Vertretung bei WELTBILD zur Wahl. Gewählt werden eine JAV-Vorsitzende und zwei Stellvertreterinnen für zwei Jahre. Kandidatinnen sind Ramona Ratschker, Jessica Uhl und Lisa Wiedenmann.

Für die neue Jugend- und Auszubildenden-Vertretung der Verlagsgruppe Weltbild
kandidieren: Lisa Wiedenmann, Ramona Ratschker und Jessica Uhl (v.l.n.r.)

Da die Mehrzahl der Wahlberechtigten an unterschiedlichsten Einsatzorten arbeitet, findet Briefwahl statt. Die Wahlunterlagen wurden am 23. Februar an alle Wahlberechtigten verschickt. Wahlberechtigt sind alle, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und alle Azubis oder Trainees, die jünger als 25 sind.

Anregungen und Beschwerden
Die Arbeit der JAV ist wichtig, weil sie nach dem Betriebsverfassungsgesetz starke Mitwirkungsmöglichkeiten hat. So wacht sie z.B. über die Einhaltung von Rechtsvorschriften. Jeder Jugendliche und Azubi kann sich auch mit Anregungen oder Beschwerden an die JAV wenden. Zudem kann sie JAV-Versammlungen durchführen. Der Betriebsrat appelliert an alle Wahlberechtigten: Nehmt an der Briefwahl teil oder kommt am Wahltag, 10. April, bis 12:00 Uhr in den Altbau, Raum 113 und gebt dort eure Stimme ab. Die Stimmauszählung findet ab 12:00 Uhr ebenfalls im Raum 113 statt.

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