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Sonntag, 28. Januar 2018

Kandidaten für die Betriebsrats-Wahl (1)

Am 31. Januar 2018 findet die Betriebsratswahl bei Weltbild statt.
Wir stellen euch alle 16 Kandidaten der Liste 1 "Gute Arbeit" vor.





Listenplatz 1:
Timm Boßmann,  51 Jahre
Freigestellter Betriebsrat, früher Jokers


Warum ich zum dritten Mal als Betriebsrat kandidiere? Erstens: Es macht mir Freude mit anderen gemeinsam Ideen zu entwickeln und Lösungen zu verhandeln. Zweitens: Ich glaube an Gerechtigkeit und kann ein ziemlicher Dickkopf sein, wenn es darauf ankommt.

Denn die Sanierung eines insolventen Unternehmens ist niemals leicht. Sie erfordert Einsatz und Opfer. Aber dabei muss es fair zugehen. Es kann nicht sein, dass immer nur die Beschäftigten die Zeche zahlen für Missmanagement und Inkompetenz. Darum brauchen wir bei WELTBILD eine starke Interessenvertretung, die beides kann: gerechte Lösungen verhandeln und dem Arbeitgeber die Stirn bieten, wenn es nötig ist.




Listenplatz 2:
Dolores Sailer,  47 Jahre
Onsite Marketing


"Der Arbeitgeber regelt den Rahmen, in dem wir täglich arbeiten. Aber nicht allein. Wir können an vielen Punkten mitbestimmen. Das funktioniert nur im Gespräch und in Verhandlungen. Ich stelle mich zur Wahl, um den KollegInnen eine Stimme zu geben, die auch von der GF gehört wird."



Listenplatz 3:
Hannes Walk,  51 Jahre
Sachbearbeiter im Kundenservice


"Bei Veränderungen und "Optimierungen" im Unternehmen liegt der Focus der Geschäftsführung allein auf Kosteneinsparung und Steigerung der Produktivität. Dass dabei immer mehr Arbeit von immer weniger Menschen erledigt werden muss, wird als unvermeidliche Konsequenz gesehen. Damit Überlastung und Stress die Gesundheit der KollegInnen nicht gefährden und das Arbeitspensum schaffbar bleibt, muss der Betriebsrat als gewählte Interessenvertretung proaktiv und entschlossen für die Rechte der Mitarbeiter eintreten. Man sollte, so banal sich das anhört, gerne zur Arbeit gehen.  



Listenplatz 4:
Sara De Santi,  37 Jahre
Sachbearbeiterin Restemanagement


“Wertschätzender Umgang miteinander, Respekt und Toleranz anderen gegenüber und offene Gespräche sind mir sowohl im privaten als auch im beruflichen Alltag wichtig. Als Betriebsrätin werde ich mich dafür einsetzen, dass die Arbeit auch in unsteten Zeiten menschlich bleibt und sich der Umgang miteinander verbessert.“




Samstag, 27. Januar 2018

Kandidaten für die Betriebsrats-Wahl (2)

Am 31. Januar 2018 findet die Betriebsratswahl bei Weltbild statt.
Wir stellen euch alle 16 Kandidaten der Liste 1 "Gute Arbeit" vor. 



Listenplatz 5:
Dirk Neu,  45 Jahre
Werbung, Text


"Es gibt viele Dinge auf der Welt, auf die man keinen Einfluss hat. Wenn wir über einen gut aufgestellten Betriebsrat wenigstens für den Arbeitsalltag hier etwas Positives bewirken können – dann sollte man die Möglichkeit nutzen. Jeder von uns verbringt schließlich eine Menge Lebenszeit in diesen Büros."



Listenplatz 6:
Manuela Natterer,  50 Jahre
Sachbearbeiterin im Kundenservice
Seit 1994 bei Weltbild


"Ich werde mich für gute Arbeitsbedingungen einsetzen und die Anliegen der Kolleginnen und Kollegen engagiert vertreten."




Listenplatz 7:
Jürgen Puschmann,  57 Jahre
IT / SAP-Team


"Ich werde für gesunde und faire Arbeitsbedingungen eintreten.
Bei einem Umzug möchte ich mich dafür einsetzen, dass sich unsere räumlichen Verhältnisse wieder deutlich verbessern."



Listenplatz 8:
Charmaine Müller,  58 Jahre
Werbung, Grafik



"Die Digitalisierung der Arbeitswelt stellt hohe Anforderungen an Beschäftigte. Damit dabei die Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen nicht auf der Strecke bleibt, werde ich mich als Bertriebsrätin weiterhin für Präventionsmaßnahmen einsetzen, die sich dem Wandel anpassen."


Freitag, 26. Januar 2018

Kandidaten für die Betriebsrats-Wahl (3)


Am 31. Januar 2018 findet die Betriebsratswahl bei Weltbild statt.
Wir stellen euch alle 16 Kandidaten der Liste 1 "Gute Arbeit" vor. 



Listenplatz 9:
Peter Hellriegel,  61 Jahre
Werbung, Text


"Arbeit darf nicht krank machen, auch bei Weltbild nicht! Deshalb werde ich als Betriebsrat Kolleginnen und Kollegen unterstützen, die über zu viel Stress klagen und mit ihrer Arbeitssituation unzufrieden sind."




Listenplatz 10:
Sabine Rath,  52 Jahre
Disponentin Warenwirtschaft
Seit 1983 bei Weltbild


"Die Abstände zwischen neuen Strukturen und Veränderungen am Arbeitsplatz werden immer kürzer. In den letzten Jahren erlebten wir schnelle Entscheidungen der Geschäftsführung, die kurz danach wieder verworfen wurden.
Für mich ist das Thema Mitbestimmung und die Mitgestaltung an neuen Prozessen äußerst wichtig. Wir alle haben jede Menge Ideen und viel Erfahrung. Darum ist es endlich an der Zeit, dass alle KollegInnen mit einbezogen werden, um Prozesse dauerhaft zu optimieren. Jedes moderne Unternehmen profitiert vom Knowhow seiner Mitarbeiter. Wir sind bereit!"




Listenplatz 11:
Tim Miller,  47 Jahre
Werbung, Grafik






Listenplatz 12:
Gabriele Schäfer,  53 Jahre
Sachbearbeiterin im Kundenservice, Schwerbehindertenvertretung


"Als SBV ist mir die Gesundheit aller  Mitarbeiter am wichtigsten.
Da der Gesundheitsschutz ein sehr wichtiges Thema ist werde ich dieses sehr tatkräftig weiter unterstützen."




Kandidaten für die Betriebsrats-Wahl (4)


Am 31. Januar 2018 findet die Betriebsratswahl bei Weltbild statt.
Wir stellen euch alle 16 Kandidaten der Liste 1 "Gute Arbeit" vor. 



Listenplatz 13:
Roland Baqué,  60 Jahre
IT / Help Desk


"Die Betriebsrats-Arbeit ist mir wichtig, weil ich mich hier für die Belange der Mitarbeiter einsetzen kann – und auch als Mittelsmann für die Ängste und Sorgen der Kollegen da sein werde."



Listenplatz 14:
Joachim Mayer,  41 Jahre
Sachbearbeiter im Kundenservice


"Eure Rechte als Arbeitnehmer stehen zwar gesetzlich fest, aber der Betriebsrat setzt das reine Buchwissen in gelebte Praxis um. Dazu möchte ich für Euch beitragen."



Listenplatz 15:
Ralph Sailer,  50 Jahre
Lagerist und Bote, Zentrale Dienste


"Mir liegt die Sicherheit am Arbeitsplatz am Herzen. Deshalb kandidiere ich."



Listenplatz 16:
Michael Haugg,  33 Jahre
Leitung Lagerverkauf / Outlet


"Ich stehe für ein gemeinsames Weltbild."




Dienstag, 22. März 2016

Playmobil - die dunkle Seite von niedlich


In letzter Instanz wurden vom Bundesarbeitsgericht in Erfurt die bisherigen Urteile zur Betriebsratswahl 2014 bestätigt und die Wahl für ungültig erklärt. Die IG Metall hat damit endgültig Recht bekommen und den Weg für Neuwahlen geebnet.

Vorausgegangen war dem juristischen Streit zwischen dem Unternehmen Geobra Brandstätter, zu dem Playmobil gehört und der Gewerkschaft, eine längere Phase, in der die IG Metall versuchte, die Arbeitnehmerrechte im Unternehmen zu stärken.
Der damals aktive Betriebsrat, dessen Vorsitzender zwar formal IG Metall-Mitglied ist, habe sich, so die Gewerkschaft, jeglicher Zusammenarbeit verschlossen und sei lediglich ein "Erfüllungsgehilfe" der Geschäftsleitung gewesen. So wurden alle Entscheidungen stets durchgewunken und widerstandslos abgenickt wie z.B. eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit ohne entsprechenden Lohnausgleich.

Um dieser Situation entgegenzuwirken, sollte zur Wahl 2014 als Alternative auch eine Liste der Gewerkschaft antreten. Diese Liste wurde aber vom Wahlvorstand, dessen Vorsitzender passenderweise der "alte" BR-Chef war, wohl auf Betreiben der Geschäftsleitung, nicht zugelassen. Dagegen hat die IG Metall geklagt und bereits in erster Instanz Recht bekommen.

Das Unternehmen hat in Folge alle Gesprächsangebote der Gewerkschaft ignoriert und den Streit immer wieder vor die jeweils nächsthöhere Instanz getragen. So zog sich das Verfahren über zwei Jahre hin, in denen ein geschäftsleitungfreundlicher Betriebsrat die Interessen der Belegschaft "vertrat". Dies hat nun vorerst ein Ende.

Die obersten Arbeitsrichter werteten Ende Februar abschließend, wie bereits alle vorigen Instanzen, die Nichtzulassung der Gewerkschaftsliste als Rechtsbruch. Die Betriebsratswahl 2014 ist somit ungültig und muss neu durchgeführt werden.

Während die Gewerkschaft das Urteil begrüßt, reagiert das Unternehmen mit Unverständnis. In einer Stellungnahme wird betont, dass die Wahl nicht für unwirksam erklärt wurde, weil man die IGM-Liste abgelehnt hätte, sondern "nur" da die Fristen zur Einreichung zu kurz gewesen wären. Diese Tatsache war dem Gericht bekannt und wurde sicherlich berücksichtigt.  Auschlaggebend ist aber abschließend doch wohl nur, dass die gesetzlichen Vorgaben nicht eingehalten wurden. Über welche Umwege auch immer die Liste nicht an der Wahl teilnehmen durfte, ist nicht von Bedeutung.

Fakt ist, dass bei der anstehenden Neuwahl ganz genau auf die Einhaltung der gesetzlichen Regeln aus dem Betriebsverfassungsgesetzes geachtet werden muss. Die Stimmung bei Geobra Brandstätter ist angespannt - auf beiden Seiten! Die Geschäftsführung fürchtet das Ende einer komfortablen Ära, in der man in seinen Entscheidungen quasi freie Hand hatte. Die Mitarbeiter haben Angst vor Benachteiligungen, wenn sie sich gegen den alten BR stellen und sich für die Gewerkschaft engagieren.

Auf einer Informationsveranstaltung der IG Metall Anfang März wurde der Vorwurf laut, dass das Unternehmen und der bisherige Betriebsrat massiv versuchen, die Neuwahl zu ihren Gunsten zu beeinflussen und Druck auf die Beschäftigten ausüben. So seien Mitarbeiter davor gewarnt worden, an der Veranstaltung teilzunehmen.
Treffenderweise  tauchte aktuell auch ein Flugblatt auf, das zwei Playmobil-Schiffe zeigt, von denen das Piratenschiff unter IG Metall-Flagge mit den Namen der Unternehmen "AEG, Metz, Grundig und MAN" auf dem Segel hart über Bug sinkt. Das andere mit dem Playmobil-Logo segelt fröhlich dahin.
Der Text darunter lautet: "Die IG-Metall hat schon einige Schiffe absaufen lassen, trotz Tarifvertrag und einer Schatztruhe voller Mitgliedsbeiträge".
Flugblatt und Beitrag des Bayrischn Rundfunks zu den Vorgängen

Das Unternehmen weiß von nichts, was fragwürdig erscheint, da Beschäftigten zufolge der alte Betriebsratsvorsitzende die Verteilung des Flugblatts organisiert hat. Dieser sagt, es handle sich dabei lediglich um eine legitime Meinungsäußerung. Von Gewerkschaftsseite wird der Flyer aber als Provokation und Einflußnahme auf die anstehende Wahl gesehen.

Die Einflussnahme auf eine Betriebsratswahl und deren Behinderung ist kein Kavaliersdelikt, sondern wird vom Gesetz als Straftat eingestuft, was sogar mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden kann. Also: Dünnes Eis für diejenigen, die versuchen Veränderungen im Wege zu stehen.

Die Neuwahl wird in den nächsten Wochen stattfinden und vielleicht kommt Playmobil damit in der Realität an, in der man sich an gesetzliche Vorgaben zu halten hat. Mitbestimmung ist nicht ein Ermessen der Geschäftsleitung und ein Betriebsrat besteht nicht aus willfährigen Marionetten.

Frei erfundenen Gerüchten zufolge wurde als Konsequenz die Spielfigur "Gewerkschaftsmitglied" aus dem Sortiment genommen. Die Restbestände werden aktuell als Set zusammen mit dem "Großen Polizeieinsatz" abverkauft.
 


Unionbasher aufgepasst! Zugreifen solange der Vorrat reicht!

                    

Donnerstag, 8. Mai 2014

Wichtige Information zur Betriebsratswahl am 14. Mai 2015


Die Vorbereitungen für die Betriebsratswahl am 14. Mai 2014 laufen auf Hochtouren. Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Wahl fassen wir hier einmal zusammen:

Wie viele Mitglieder hat der Betriebsrat bei Weltbild?

Die Größe des Betriebsrats ist von der Unternehmensgröße abhängig. Weltbild hat derzeit rund 1.200 MitarbeiterInnen. Diese haben das Recht auf die Vertretung durch 15 Betriebsratsmitglieder. Neben diesen "festen" BetriebsrätInnen werden bei der Wahl auch Ersatzmitglieder gewählt. Das sind alle anderen KollegInnen, die sich zur Wahl aufstellen ließen, aber auf Grund ihres Listenplatzes keinen Sitz im Betriebsrat bekommen haben. Diese können die Betriebsräte z. B. im Krankheitsfall vertreten aber auch selbst aktiv in den Ausschüssen mitarbeiten.

Wer wählt den Betriebsrat?

Wahlberechtigt sind alle Festangestellten (ausgenommen sogenannte Leitende Angestellte, s.u.). In unserem Unternehmen sind ca. 1.200 Festangestellte von Weltbild, Jokers und Kidoh wahlberechtigt. Das Mindestalter für die Teilnahme an der Wahl beträgt 18 Jahre. Mütter oder Väter in Elternzeit sind selbstverständlich ebenfalls wahlberechtigt.

Leitende Angestellte sind laut Betriebsverfassungsgesetz Vorgesetzte, die selbstständig MitarbeiterInnen einstellen und entlassen dürfen, oder Generalvollmacht oder Prokura haben. Bei Weltbild gibt es derzeit nur 5 Leitende Angestellte. Das sind die Mitglieder des Projekt-Boards. Alle anderen – auch die ehemaligen Mitglieder der Geschäftsleitung – dürfen wählen.

Wie wird gewählt?

Der Betriebsrat wird in geheimer und unmittelbarer Wahl gewählt. Wenn mehrere Listen zur Wahl antreten (wie bei Weltbild), werden die Betriebsräte nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gewählt. Das heißt, jede Liste erhält entsprechend ihrem Stimmanteil Plätze im Betriebsrat. In den Betriebsrat kommen dann die KandidatInnen, die auf den oberen Listenplätzen stehen.
Entsprechend den Gleichstellungsgrundsätzen genießt das Minderheitsgeschlecht besonderen Schutz bei der Betriebsratswahl. Bei Weltbild arbeiten mehr Frauen als Männer, deshalb müssen mindestens 7 der 15 Betriebsratsmitglieder Männer sein.

Wer kann gewählt werden?

Für den Betriebsrat kandidieren dürfen alle Wahlberechtigten, die länger als 6 Monate dem Betrieb angehören. Die KandidatInnen organisieren sich in Listen, die vor der Wahl jeweils mindestens 50 Unterstützungsunterschriften von Wahlberechtigten sammeln müssen, um zur Wahl zugelassen zu werden.

Bei Weltbild treten in diesem Jahr sieben Listen an. Ihre Position auf dem Wahlzettel wurde ausgelost:

1. Logistik (Raimund Wegemer und Alexander Gravec)
2. Wir sind's! (Peter Fitz, Visnja Bernhard und weitere 15 KollegInnen)
3. Die Alternative
(Christina Bundt und weitere 5 Kolleginnen)
4. Geprem (Mahir Geprem, Jürgen Meier und 1 weiterer Kollege)
5. Vision 2.0 (Ben Jergius, Sabine Pürckhauer-Rack und 1 weiterer Kollege)
6. Contra (Rose Martin)
7. Gute Arbeit (Timm Boßmann, Dolores Sailer und 16 weitere KollegInnen)

Wie läuft die Wahl ab?
Gewählt wird am Mittwoch, 14. Mai 2014, in verschiedenen Wahllokalen innerhalb des Unternehmens. Eine genaue Liste mit Standorten und Uhrzeiten der Wahllokale wird hier rechtzeitig veröffentlicht und an den bekannten Stellen ausgehängt. Wer am Wahltag nicht im Betrieb ist, kann beim Wahlvorstand im Betriebsratsbüro Briefwahlunterlagen beantragen. KollegInnen in Elternzeit und Langzeitkranke bekommen die Briefwahlunterlagen "automatisch" zugeschickt.

Sie können die Briefwahlunterlagen auch telefonisch bei Josef Trutt (Durchwahl -4722) beantragen!

Weitere Infos zur BR-Wahl:
hier können Sie sich einlesen.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Einladung zur Betriebsversammlung Montag 9.12.2013


Termin:  9.12.2013
Uhrzeit: 14 Uhr
Ort:        Kuppelsaal

Es gibt diesmal nur eine Veranstaltung für alle Mitarbeiter !

Themen sind (siehe auch Bild unten):

- Aktuelles aus dem Betriebsrat: Arbeitsgericht, Bundesagentur für Arbeit, befristete
Arbeitsverträge

- Zukunftskonzept CCC

- Vorstellung Hr. Schultheis

- Gründung einer Tarifkommission:
Um den Aktionismus der Geschäftsführung in geordnete Bahnen lenken zu können, haben die
Weltbild-ver.di-Mitglieder eine Tarifkommission gegründet und gewählt, die den Auftrag
hat, Verhandlungen mit der Geschäftsführung zum Abschluss eines
Beschäftigungssicherungs-Tarifvertrags und eines Tarifvertrags Altersteilzeit aufzunehmen.

- Wie geht es weiter bei Weltbild ? (Thomas Gürlebeck, Gewerkschaftssekretär ver.di
Augsburg)

- Arbeit haben (und nicht haben) (Hans Gilg, kath. Betriebsseelsorge)

- Betriebsratswahl 2014

Wir freuen uns über zahlreiche Teilnahme an der Betriebsversammlung !





Donnerstag, 17. Oktober 2013

Na, geht doch: Erster Bezirks-BR bei WELTBILDplus/Jokers


Erstmals hat sich jetzt der komplette Bezirk Rhein-Ruhr von WELTBILDplus einen eigenen Betriebsrat gewählt. An dieser Wahl ist besonders erfreulich und bemerkenswert, dass dort endlich auch die Vierer-Filialen unmittelbar von einem Betriebsrat vertreten werden.

Die Rechtlosigkeit der Kolleginnen und Kollegen in den Vierer-Filialen war und ist der GBR-Vorsitzenden Nicole Molthan immer ein Stachel im Fleisch gewesen – und Antrieb für die stetige Aufforderung zu Betriebsratswahlen.
Wie die Wahl im Bezirk Rhein-Ruhr funktioniert hat? Ganz einfach: Die Kolleginnen und Kollegen haben zusammengehalten und sich gemeinsam gegen den Druck des Arbeitgebers gewehrt.

Geschäftsführung versuchte Druck auszuüben

Der Arbeitgeber wollte anfänglich den Wahlvorstand nicht anerkennen und hat die KollegInnen in mehr als deutlichen Worten aufgefordert, ihr Amt niederzulegen. Der Wahlvorstand ist aber weder zurückgeschreckt noch zurückgetreten und hätte die Gültigkeit seines Amtes als Wahlvorstand und die geplante Betriebsratswahl für den Bezirk notfalls gerichtlich klären lassen.
Soweit ist es dann jedoch nicht gekommen. Der Arbeitgeber hat eingelenkt und den Wahlvorstand akzeptiert. Dieser konnte dann endlich seinen Job machen. Und den hat er verdammt gut gemacht!

Da es sich um eine Bezirkswahl handelte, hatte der Wahlvorstand viel zu tun. Allein die Stimmenauszählung war natürlich aufwendiger als es bei einer Betriebsratswahl für nur eine Filiale der Fall ist. Aber die Wahl hat jetzt stattgefunden und es gibt nunmehr den ersten Betriebsrat auf Bezirksebene.

Beschäftigte haben sich durchgesetzt

Großen Respekt! Für eure Zähigkeit, euer Durchhaltevermögen und euren Mut. Wir hoffen, dass euer Beispiel Schule macht und eine Signalwirkung für die noch unschlüssigen Kolleginnen und Kollegen hat.

Der Gesamtbetriebsrat heißt euch recht herzlich willkommen und freut sich auf eine produktive Zusammenarbeit. Herzlichen Glückwunsch nochmals und gutes Gelingen bei euren ersten Schritten als Betriebsrat.

Gratulation und Tusch :-)

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