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Donnerstag, 10. Oktober 2019

Gut mit ver.di starten - das sollten Azubis wissen


Das Ausbildungsjahr 2019 ist vor etwas mehr als einem Monat gestartet.
Inzwischen dürften die Auszubildenden im Unternehmen "angekommen" sein, ihre KollegInnen kennengelernt und erste Eindrücke ihres künftigen Arbeitsfeldes bekommen haben.
Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hat, spuken wahrscheinlich auch die ersten Fragen im Kopf umher.

Das sollten Azubis wissen

Was heißt Probezeit?

Die Probezeit dauert ein bis maximal vier Monate. Während dieser Zeit können sowohl Auszubildende als auch der Betrieb das Ausbildungsverhältnis ohne Begründung kündigen. Dies muss aber schriftlich erfolgen.

Kann man nochmals wechseln?

Auszubildende können kündigen oder einen Aufhebungsvertrag mit dem Betrieb vereinbaren und ihre Ausbildung in einem anderen Betrieb fortsetzen.
Wenn der bisherige Betrieb aber nicht einverstande ist, brauchen sie einen wichtigen Grund für eine fristlose Kündigung.
Azubis sollten erst kündigen, wenn sie einen neuen Betrieb gefunden haben, der sie übernimmt.

Was ist mit Urlaub?

Wieviel Urlaub Auszubildenden pro Jahr zusteht, kann man im Ausbildungsvertrag und im entsprechenden Tarifvertrag nachlesen.
Mindestens zwei Wochen vom Jahresurlaub müssen am Stück gewährt werden.

Wie viel Vergütung ibt es?

Die Ausbildungsvergütung ist für viele Auszubildende in Tarifverträgen festgelegt.
Aber auch wenn kein Tarifvertrag gilt, muss die Vergütung angemessen sein.
ver.di hilft weiter, wenn es Fragen gibt.

Was ist mit Überstunden?

Überstunden sind in der Ausbildung nicht vorgesehen, da die Auszubildenden den Beruf ja erst in dem Betrieb erlernen sollen. Dazu reicht die vertraglich festgelegte Ausbildungszeit aus.
Sollte es doch zu Ausnahmefällen kommen, dann gelten das Arbeitszeitgesetz und das Jugendarbeitsschutzgesetz.

Welche finanziellen Hilfen gibt es?

Auszubildende können bei der Arbeitsagentur Berufsausbildungsbeihilfe beantragen, wenn das Geld nicht reicht.
Eltern von Auszubildenden unter 25 Jahren erhalten außerdem weiterhin Kindergeld, solange ihr Kind eine Ausbildung macht. Wenn der/ die Auszubildende nicht mehr zu Hause wohnt und den Eltern keine Kosten durch ihn/ sie entstehen, müssen die Eltern ihm / ihr das Kindergeld auszahlen.

Noch nicht alle Fragen beantwortet?

Wenn hier noch nicht alle Fragen beantwortet sind, oder ihr gerne genauere Informationen möchtet, findet hier Hilfe:
  •  euer Betriebsrat
  •  jugend.verdi.de
  •  www.ausbildung.info (Infoportal der ver.di zur Ausbildung)
  •  start.verdi-mitgliederservice.de (ver.di-Mitgliederservice)
Quelle: ver.di Publik 5/2019


Montag, 23. September 2019

Herzlich willkommen bei Weltbild


Am 2. September hat das neue Ausbildungsjahr begonnen und auch bei Weltbild setzt man wieder verstärkt auf den Nachwuchs und dessen Förderung.


Nachdem in den vergangen Jahren die Nachwuchsförderung bei Weltbild eher nicht existent war, ist es sehr erfreulich, dass die Ausbildung junger, motivierter Menschen einen deutlichen Aufschwung erlebt.

Sechs junge Frauen und Männer haben daher Anfang September ihre Ausbildung im Hause Weltbild begonnen.

Foto: Copyright @Weltbild
CEO Christian Sailer, Betriebsratsvorsitzender Timm Boßmann und die Ausbildungsbeauftragte Irene Marquardt, sowie die Vorgänger-Azubis heißen die neuen Auszubildenden willkommen

Wie wichtig das Ausbilden eigener Fachkräfte ist, stellt  auch Christian Sailer, CEO Weltbild, fest:
"Wir freuen uns , dass junge Menschen aus dem Raum Augsburg bei Weltbild den Einstieg in die Verlags- und digitale Handelswelt suchen. Unsere Anforderungen sind aufgrund unseres besonderen Geschäftsmodells - einer Mischung zwischen Verlag/Hersteller und Händler - sehr speziell und neue Fachkräfte, die wir selbst ausbilden, verstärken uns enorm."

Ins Berufsleben starten die neuen Auszubildenden dieses Jahr als Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, Kaufleute E-Commerce und Medienkaufleute Digital und Print.

Nach der Ausbildung Schicht im Schacht?


Viele Auszubildende, die sich dem Ende ihrer Ausbildung nähern, befürchten - oftmals zurecht - dass sie nicht in ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen werden.
Auch hier scheint man bei Weltbild umzudenken. 
Gerade weil das Geschäfstmodell speziell ist, aber auch durch Integration anderer Unternehmen unter dem Dach der Weltbild Gruppe, will man seine selbst ausgebildeten Fachkräfte nicht verlieren.
So haben Vorgänger-Azubis, die ihre Ausbildungen erfolgreich im Unternehmen abgeschlossen haben eine unbefristete Festanstellung bekommen.

Studieren und Arbeiten


Ein weiterer Pfeiler der Nachwuchsförderung ist die Anstellung als Werkstuden*In .
Hier bietet das Unternehmen motivierten Student*Innen die Möglichkeit, neben dem Studium erste Berufserfahrungen sammeln zu können, also die Theorie mit der Praxis zu verbinden.

Derzeit werden Werkstudent*Innen in den folgenden Bereichen gesucht:
  •   Marketing, Wettbewerbsbeobachtung, Pricing
  •   Online- und E-Mail - Marketing
Bei Interesse kann man sich hier informieren und bewerben.

Wir heißen die Azubis bei Weltbild herzlich willkommen, wünschen ihnen eine erfolgreiche Ausbildung und einen gelungenen Start ins Berufsleben.

Quelle: www.weltbild.com






Donnerstag, 31. August 2017

Endlich wieder Azubis bei WELTBILD


Das sind einmal gute Nachrichten: WELTBILD bildet wieder aus. Anfang September starten gleich vier junge KollegInnen ihren Weg ins Berufsleben beim Augsburger Versandhandelsunternehmen: zwei Medienkaufleute Digital und Print sowie zwei Fachinformatiker Systemintegration.

Nach der Insolvenz 2014 konnten zwar alle damaligen Auszubildenden Ihre Ausbildung abschließen, danach gab es aber keine neuen Ausbildungsplätze mehr. Eigentlich schade, denn bei WELTBILD arbeiten viele ausgewiesene SpezialistInnen, die ihr umfangreiches Wissen gern an junge KollegInnen weitergeben. Deshalb hatte auch der Betriebsrat in der Vergangenheit immer wieder darauf gedrungen, neue Ausbildungsplätze zu schaffen.

Gelungenes Ausbildungskonzept

Verantwortlich für die Ausbildung sind nun eine Kollegin aus der Personalabteilung und eine IT-Führungskraft. Sie haben ein umfangreiches Ausbildungskonzept erstellt, das sich auch der Betriebsrat genau angesehen hat. Aus Sicht der Interessenvertretung ist die Ausbildungsplanung rundum gelungen. Es gibt ausreichend AnsprechpartnerInnen, klare Strukturen und innovative Ausbildungsinhalte. Hoffentlich funktioniert am Ende auch alles so, wie es jetzt auf dem Papier steht.

Einziger Wermutstropfen: vier Azubis sind eineR zu wenig, um eine Jugend- und Auszubildenden-Vertretung (JAV) wählen zu können. Die Übernahme von solidarischer Verantwortung für die eigenen Interessen wäre ebenfalls ein wichtiger Ausbildungsaspekt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Bis dahin unterstützen der Betriebsrat und die Vertrauensleute der Gewerkschaft ver.di die jungen KollegInnen. Herzlich willkommen!

Wir lassen Sie nicht allein! Klicken Sie auf das Logo.