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Mittwoch, 12. Juli 2017

Schöne stressige Arbeitswelt

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt - mit spürbaren Folgen für die Beschäftigten:Körperliche Belastungen nehmen ab, Arbeitshetze und psychischer Druck nehmen dagegen deutlich zu.
Wer seine Arbeit mitgestalten kann, leidet weniger unter den negativen Folgen der Digitalisierung. Das sind die zentralen Befunde einer neuen Studie zu "Digitalisierung und Arbeitsqualität" im Auftrag der ver.di auf Basis des DGB-Index Gute Arbeit 2016 für den Dienstleistungssektor.

Foto: www.verdi.de


Laut Studie sind mittlerweile 83 Prozent der Beschäftigten im Dienstleistungssektor von Digitalisierung betroffen - zumeist  bei der Kommunikation, gefolgt von der Arbeit mit elektronischen Geräten und von softwaregesteuerten Arbeitsabläufen.
Von denen, die in sehr hohem Maße von der Digitalisierung sind, findet fast jeder Zweite, die Arbeitsbelastung habe sich für ihn insgesamt erhöht.
Das liegt an der wachsenden Arbeitsmenge, an mehr Arbeitshetze und Zeitdruck, sowie erhöhtem Multitasking. Zudem haben Überwachung und Kontrolle der Arbeit zugenommen. Die Studie zeigt auch: Wenn die Beschäftigten mehr Mitspracherechte bei der Arbeitsmenge und Einsatz von Technik haben, sinken die Belastungen.

Untersucht wurde der gesamte Dienstleistungssektor mit den von ver.di betreuten Branchen Einzelhandel, Verkehr, Krankenhäuser, Energieversorgung, öffentliche  Verwaltungen und Finanzdienstleistungen.
Die Belastung wird unterschiedlich stark empfunden. Beschäftigte in der Informations- und Kommunikationstechnikbranche beklagen sich beispielsweise über den Zeitdruck, während sich Bankbeschäftigte mit einer hochgradig digitalisierten Arbeit vor allem um ihren Arbeitsplatz sorgen.


Das Anliegen von ver.di sei es, den technischen Wandel so zu gestalten, dass er zu einem Mehr  an Guter Arbeit führe und nicht zu einem Wachstum von Arbeitsbelastungen und sozialen Verwerfungen, unterstreicht der ver.di - Vorsitzende Frank Bsirske im Vorwort der Studie.
"Wenn 47 Prozent der Beschäftigten im Dienstleistungssektor, die in hohem oder sehr hohem Maße mit digitalen Mittel arbeiten, dezidiert sagen, die Digitalisierung habe bei ihnen insgesamt zu einer Steigerung der Arbeitsbelastung geführt, und nur acht Prozent eine Verringerung erleben, dann läuft die Digitalisierung schief", so Bsirske weiter.

Mehr Einfluss für die Beschäftigten fordert ver.di-Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder.
"Es ist offensichtlich, dass eine digitalisierte Arbeitswelt mit der Regulation der Arbeitszeitlänge und Arbeitszeitlage allein nicht wirksam human gestaltet werden kann. Wir brauchen Mitbestimmungsrechte bei der Arbeitsmenge - und zwar bald. Die Anzahl der Menschen, die unter steigender Arbeitsmenge leiden, wird sonst zunehmen",so Schröder.

Mehr zum Thema "Gute Arbeit":
 - https://innovation-gute-arbeit.verdi.de/
 - http://index-gute-arbeit.dgb.de/

Quellen:
www.verdi.de
www.dgb.de

Dienstag, 25. Oktober 2016

So könnte die Arbeit der Zukunft aussehen


Wir schreiben das Jahr 2020. Die Arbeitswelt hat sich gewaltig verändert. Die Menschen sind fast ausschließlich "Cloud Worker". Festanstellungen gibt es so gut wie gar nicht mehr. Die Unternehmen heuern, je nach Bedarf, ihre Arbeitskräfte über ein virtuelles Netzwerk an. Was mit der IT-Branche begann, betrifft nun nahezu alle Berufsgruppen. Ein Heer von Freelancern kämpft mit weltweiter Konkurrenz um Aufträge. Die Folge: Preisdumping. Heute verdienen die Leute ein Drittel von dem, was noch vor 10 Jahren gezahlt wurde.

 Ganz so schlimm ist es aktuell Gott sei dank noch nicht:

Wenn Unternehmen eine Aufgabe lösen müssen, fragen sie nicht mehr automatisch die Experten im eigenen Haus, sondern nutzen immer öfter das Schwarmwissen im Netz. Anspruchsvolle Design-, Programmier- und Textarbeiten werden genauso über Internetplattformen abgewickelt wie simple Tätigkeiten, zum Beispiel Warenkennzeichnungen und Adressenrecherchen.
Das Arbeiten in virtuellen Gemeinschaften, in der sogenannten Cloud (Wolke), oder als Teil einer unbekannten Masse im Internet, der Crowd (Gruppe), nimmt zu, ob als Zuverdienst oder selbstständig. ver.di befasst sich zusammen mit wissenschaftlichen Partnern, Gewerkschaften und Unternehmen in dem Projekt "Cloud und Crowd" mit den Veränderungen durch Digitalisierung. Es geht um Arbeit, die über Internetplattformen vermittelt wird, um Folgen speziell für Call- und Service-Center und ganz allgemein um die Veränderungen in Unternehmen, die immer öfter Projekte, Teilprojekte oder Teilarbeiten auslagern.

Frei, aber ...

 

"Selbstbestimmt und frei arbeiten, was man will, wann man will und wo man will, das motiviert viele Crowdworker zur Arbeit im Netz", sagt Karl-Heinz Brandl, ver.di-Bereichsleiter für Innovation und Gute Arbeit. Doch die CrowdworkerInnen konkurrieren auch im Netz. Das drückt Löhne und Bedingungen. Die Vermittlungsagentur Freelancer bietet allein auf ihrer Website Zugang zu 16 Millionen Crowdworkern, Upwork zählt neun Millionen, und die in Deutschland angesiedelte Plattform Clickworker hat nach eigenen Angaben 700.000 Angemeldete. "Es gibt keine Mindeststandards bei Arbeitsentgelt, Arbeitszeit und Arbeitsschutz", sagt Brandl. "Die bisherigen schützenden Strukturen, wie sie in Betrieben und Unternehmen durch Gewerkschaften und Betriebsräte erreicht werden, fehlen spürbar." In diese Lücke will ver.di stoßen. Denn der Anspruch von ver.di lautet: Gute Arbeit für alle.
Schon seit Jahren vertritt die Gewerkschaft die Interessen von Solo-Selbstständigen, von Designern bis hin zu Handwerkern, Kurieren, Redakteuren und Pflegekräften. Auch deren Arbeit verändert sich durch Cloud und Crowd. Manche Selbstständige nutzen die Gelegenheit und verdienen mit Hilfe der Vergabe über die Internetplattformen noch etwas dazu, andere finden ihre Auftraggeber immer öfter im Netz.
Welchen Status haben die Crowd- bzw. Clickworker? Wer ist selbstständig, wer möglicherweise scheinselbstständig? Wie können wir sie unterstützen? Aber auch die Frage: Wo sitzen die Auftraggeber? Beteiligen sie sich am Sozialsystem und leisten sie ihren Beitrag?. Das herauszufinden und die Crowd- und Clickworker miteinander und mit ihren Erwartungen an ver.di ins Gespräch zu bringen, ist  allerdings schwierig, da die Menschen sehr verschieden seien - von der Designerin bis hin zum Fahrradkurier.

Wenig Lohn

 

Die Analyse einer aktuellen Umfrage im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, an der auch ver.di beteiligt war, legt die Vermutung nahe, dass die reine Klickarbeit überwiegend nicht zur Selbstständigkeit taugt. Die Verdienste der sogenannten Clickworker sind in der Regel gering. Sie genießen weder Kündigungsschutz noch Anspruch auf bezahlten Urlaub. Rentenvorsorge und Krankenversicherung sind Privatsache. Die meisten Clickworker verdienen unter 500 Euro pro Monat vor Steuern. Vermutlich ist dies einer der Gründe, weshalb viele die Arbeit im Netz nur neben dem Hauptberuf betreiben. Die Mehrheit, 70 Prozent, arbeitet 14 Stunden pro Woche im Netz. Wer dennoch dort hauptberuflich unterwegs ist, hat im Schnitt lediglich 1.500 Euro im Monat, unversteuert. Trotzdem fühlen sich die meisten CrowdworkeInnen laut Befragung "nicht ausgebeutet" und bewerten lediglich Zeitdruck und Arbeitspensum als negativ.


ver.di-Umfrage

 

ver.di möchte jetzt mit einer weiteren Umfrage herausfinden, wie die über Plattformen vermittelte Arbeit in ihrem Organisationbereich aussieht, und was die Gewerkschaft tun sollte, um gute Arbeit zu erreichen. Dabei schaut ver.di in den von ihr betreuten Branchen nicht nur auf Selbstständige, sondern auch auf die Beschäftigten, die feste Arbeitsplätze haben, aber mit Hilfe von Crowdwork etwas dazuverdienen. Zudem will ver.di herausfinden, wie sich die Arbeit in den Unternehmen durch die neuen technischen Möglichkeiten verändert. "Wir möchten wissen, welche Erfahrungen Betriebsräte und Beschäftigte machen und was sie von uns erwarten, damit wir ihre Arbeit gut gestalten können", erläutert Sarah Bormann, wissenschaftliche Mitarbeiterin im ver.di-Projekt "Cloud und Crowd", die Ziele. Verlässliche Zahlen lägen zwar noch nicht vor, doch selbst wenn es nur vier Prozent Crowdworker gibt, könnte das einen großen Einfluss auf die festen Arbeitsplätze in den Unternehmen haben, beispielsweise wenn sie durch die neue Konkurrenz im Netz unter Druck geraten.

Mitbestimmung

 

Das auf drei Jahre angelegte Projekt "Cloud und Crowd" hat sich auch vorgenommen, Handlungsempfehlungen für Betriebsräte zu entwickeln, sowohl für den Fall, dassCrowdwork im Unternehmen eingeführt wird, als auch, dass sie schon gemacht wird. 2018 soll dazu gemeinsam mit der IG Metall eine Betriebsrätekonferenz veranstaltet werden. "Es stellt sich auch die Frage, inwieweit Mitbestimmungsrechte künftig angepasst werden müssen", betont Bormann.

Call-Center

 

In Call- und Service-Centern wird sich die Arbeit durch Automatisierungsprozesse, Internettelefonie, Social Media und die neuen Möglichkeiten des Selbstservices deutlich verändern. Das Umstellen aller Telekom-Netze auf All-IP (Internetprotokolle) bis 2018 eröffnet neue technische Möglichkeiten. Statt wie bisher eine klassische Telekommunikationsanlage im Unternehmen zu betreiben, kann Telefonieren als Serviceleistung aus einer Cloud im Internet organisiert werden. Das puscht neue Dienstleistungen, verändert den bisherigen Service, vereinfacht Prozesse, überträgt aber auch Arbeiten auf den Kunden und spart dadurch Arbeitsplätze. "Besonders bei der Telekom verändert sich die Arbeit sehr stark", weiß Bormann. "Früher musste der Kunde anrufen, jetzt kann er vieles mit Hilfe der mobilen Apps selbst tun, wie Daten anpassen, ändern oder kündigen." Experten aus der Crowd können in virtuellen Call-Centern in Spitzenzeiten Anfragen bearbeiten. Call-Center-Mitarbeiter/innen haben die Chance, von zu Hause zu arbeiten. "Doch auch die Kundenschnittstelle bleibt wichtig", sagt Bormann. "Wenn Roboter zu viel im Netz übernehmen, bleibt der Mensch außen vor: Nicht nur Arbeitsplätze gehen dann verloren, auch die Nähe zum Kunden."

Freitag, 25. März 2016

Arbeiten in der Wolke


So könnte die Arbeit der Zukunft aussehen


Wir schreiben das Jahr 2020. Die Arbeitswelt hat sich gewaltig verändert. Die Menschen sind fast ausschließlich "Cloud Worker". Festanstellungen gibt es so gut wie gar nicht mehr. Die Unternehmen heuern, je nach Bedarf, ihre Arbeitskräfte über ein virtuelles Netzwerk an. Was mit der IT-Branche begann, betrifft nun nahezu alle Berufsgruppen. Ein Heer von Freelancern kämpft mit weltweiter Konkurrenz um Aufträge. Die Folge: Preisdumping. Heute verdienen die Leute ein Drittel von dem, was noch vor 10 Jahren gezahlt wurde. Ein Science Fiction über die gigantische Entwertung von Arbeit.


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Montag, 16. Februar 2015

Hochseilakt – Leben und Arbeiten in der IT-Branche


Gemeinhin assoziiert man mit der IT-Branche einen Wirtschaftszweig, der für seine guten Arbeitsbedingungen bekannt ist: überdurchschnittliche Verdienstmöglichkeiten und selbstbestimmtes Arbeiten prägen für gewöhnlich die öffentliche Wahrnehmung und machen die Branche zum Leitbild moderner Arbeit.

Doch wie die meisten Dinge hat auch das Arbeiten in der IT-Branche Schattenseiten, die sich gerade jenen erschließen, die mit der Branche in Verbindung stehen. Wie aber sieht es wirklich aus? Die Gewerkschaft ver.di hat bereits 2009 einen Reader veröffentlicht, in dem „Insider“ zu Wort kommen: Betriebsräte, WissenschaftlerInnen und GewerkschaftsvertreterInnen.

Durch die unterschiedlichen Perspektiven wird es möglich, die wesentlichen Aspekte von IT-Arbeit zu beleuchten und Informationen aus Wissenschaft und Praxis bereitzustellen, ohne dabei auf der theoretischen Ebene zu verharren. Im Ergebnis ist ein Reader entstanden, der anstrebt, durch die Vielfalt seiner Artikel den Ansprüchen an fundierte Informationen und praxisrelevante Erkenntnisse gerecht zu werden und hoffentlich auch einen Beitrag dazu zu leisten, die Arbeit in der IT-Branche noch besser zu machen.

Hier kannst du den Reader lesen und herunterladen: Hochseilakt – Leben und Arbeiten in der IT-Branche

Wie beurteilst du die Arbeit in der IT speziell bei WELTBILD? Nutze die Kommentarfunktion unten, um mit Kolleginnen und Kollegen zu diskutieren.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Schöne neue IT-Welt?


Die Arbeitsbedingungen in der IT haben sich auch bei WELTBILD gravierend geändert. In der Insolvenz wurde der gesamte Bereich grundlegend umgebaut. Dieser Prozess ist noch lange nicht abgeschlossen. Aus diesem Anlass dokumentieren wir hier einen Bericht aus der aktuellen ver.di-Mitglieder-Zeitung "publik".

Neue Sonderauswertung zu den Arbeitsbedingungen in der IT-Dienstleistungsbranche

von Marion Lühring
Die ver.di-Initiative Gute Arbeit setzt sich für gute Arbeitsbedingungen ein. "Dabei gilt der Grundsatz: Was gute Arbeit ist, das beurteilen die Beschäftigten. Sie sind die Experten", sagt der Leiter des ver.di-Bereichs Innovation und Gute Arbeit, Hans-Joachim Schulz. "Damit die Arbeitsbedingungen besser werden, müssen die Beschäftigten mehr Gehör finden." Die Ergebnisse dieser Befragungen gibt ver.di in der Publikationsreihe "Arbeitsberichterstattung aus Sicht der Beschäftigten" bekannt.
Unter Druck
Frisch aus der Druckerei liegt eine von ver.di in Auftrag gegebene Sonderauswertung über die Arbeitsbedingungen in der IT-Dienstleistungsbranche vor. Die Studie zeigt, wie wichtig es ist, die Beschäftigten zu befragen: Bislang hatten IT-Berufe in der Öffentlichkeit nämlich einen guten Ruf, doch dieses Bild kann nicht bestätigt werden. IT-Berufe galten als kreativ, geprägt von hoher Freiheit, gutem Einkommen und geringer körperlicher Belastung. Inzwischen aber ist das Arbeiten am Wochenende keine Ausnahme mehr, lebenslanges Lernen ist Pflicht und der Stress am Arbeitsplatz groß.
Die Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten in IT-Berufen sind zwar weiterhin höher als in anderen Branchen und die Einkommen werden besser bewertet als in der Gesamtwirtschaft, doch die Arbeitsintensität und Anforderungen haben stark zugenommen. Privatleben und Beruf verschwimmen immer mehr. Das zeigt die Sonderauswertung, die auf Datenmaterial der Repräsentativerhebungen des DGB-Index Gute Arbeit aus den Jahren 2012 und 2013 fußt. Befragt wurden Beschäftigte in der Programmierung, in der Beratertätigkeit, in der Software-Wartung, Datenverarbeitung, beim Hosting und dem Erstellen von Webportalen.
Im Schnitt bewerten Beschäftigte bei IT-Dienstleistern ihre Arbeit, gemessen an den Maßstäben des DGB-Index, mit 62 Punkten; das entspricht dem unteren Mittelfeld. Jeder Zweite, der seine Arbeit als schlecht empfindet, kann sich nicht vorstellen, bis zur Rente durchzuhalten. Kein Kriterium erreicht im Schnitt die Schwelle zu guter Arbeit. Selbst Einkommen und Rente erlangen nur 52 Punkte, liegen also knapp über schlechter Arbeit. Die besten Bewertungen bekommen der Sinn der Arbeit (76 Punkte) und körperliche Anforderungen (70 Punkte). Ab 80 Punkten wäre die Arbeit gut.
Für die IT-Dienstleistungsbranche stellt sich die Frage, mit welchen Arbeitsbedingungen man künftig die hochqualifizierten Experten im Betrieb halten will und wie man die einfacheren, stärker standardisierten Jobs dieser uneinheitlichen Branche besser gestalten kann. Umfangreiche Einflussmöglichkeiten der Beschäftigten, gute Führungsqualitäten, eine gute Betriebskultur sowie eine sichere Zukunft sind der richtige Weg hin zu guter Arbeit, so die Erfahrung der ver.di-Initiative Gute Arbeit. 

Die Studie kannst du hier lesen und herunterladen: Branchenbericht IT 2012/2013

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