Dienstag, 12. Januar 2010

Die Gewerkschaftsliste: Ursula Czechaczek [36]


Am 26. Januar ist Betriebsratswahl:
Unterstützen Sie mit Ihrer Stimme die ver.di-Gewerkschaftsliste.
Wir machen uns stark für Ihre Rechte!


Listenplatz 36:

Ursula Czechaczek, Adresspflege CCC

57 Jahre, seit 18 Jahren bei Weltbild, abgeschlossene Fachschulausbilung zur Technikerin.

Alle KollegInnen haben das Recht auf einen sicheren und nicht krank machenden Arbeitsplatz. Ich mache mich stark für besseren Gesundheitsschutz!

Die Gewerkschaftsliste: Bernhard Fiedler [38]


Am 26. Januar ist Betriebsratswahl:
Unterstützen Sie die ver.di-Gewerkschaftsliste.
Wir machen uns stark für Ihre Rechte!


Listenplatz 38:

Bernhard Fiedler, VTM

Ich bin 47 Jahre alt und seit 15 Jahren bei der Verlagsgruppe Weltbild beschäftigt.

Ich setzte mich als Betriebsrat für die LeiharbeitnehmerInnen ein, damit sie in Zukunft auch ins Prämiensystem mit eingebunden werden.

Montag, 11. Januar 2010

Wahlaufruf von Peter Fitz


Ein starker Betriebsrat kann viel für Sie erreichen!


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hinter uns liegen Nerven aufreibende Monate: Der geplante Weltbild-Verkauf verunsicherte die Belegschaft. Auf ihre Fragen erhielten die MitarbeiterInnen keine oder unklare Antworten. Im Sommer durchkämmte eine interne Unternehmensberatung unsere Firma. Zahlreiche KollegInnen wurden versetzt oder entlassen.

Wir konnten die Geschäftsführung nicht stoppen. Nur mit einem Sozialplan die Folgen abmildern. Wir hätten gerne mehr getan – aber ausgerechnet im Angestelltenbereich fehlt uns eine breite Basis, auf die wir Aktionen stützen können!

Im Versandbereich setzten wir erfolgreich das Projekt GRAzil für verbesserte Arbeitsbedingungen und Gesundheitsschutz durch. In den Tarifverhandlungen erreichten wir mit mehreren Streiks eine Lohnsteigerung bis zu 2,5 Prozent!

Jede einzelne Stimme stärkt den Betriebsrat. Damit wir etwas für Sie bewegen können, müssen Sie sich bewegen: zur Wahlurne am 26. Januar!

Ihr
Peter Fitz – Betriebsratsvorsitzender

Die Gewerkschaftsliste: Arno Dengel [39]


Am 26. Januar ist Betriebsratswahl:
Unterstützen Sie die ver.di-Gewerkschaftsliste.
Wir machen uns stark für Ihre Rechte!


Listenplatz 39:

Arno Dengel, Filialbelieferung

42 Jahre. Ich habe eine Ausbildung als Metallfacharbeiter und arbeite seit ca. 10 Jahren hier.

Arbeits- und Gesundheitsschutz werden immer wichtiger, weil wir immer länger (bis 67) arbeiten sollen. Hier muss noch manches besser werden.

Die Gewerkschaftsliste: Andreas Höcherl [40]


Am 26. Januar ist Betriebsratswahl:
Unterstützen Sie mit Ihrer Stimme die ver.di-Gewerkschaftsliste.
Wir machen uns stark für Ihre Rechte!


Listenplatz 40:

Andreas Höcherl, IT User-Help-Desk

38 Jahre. Ich bin gelernter Industriekaufmann und seit acht Jahren im Hause Weltbild.

Ich möchte mich für mehr Transparenz im Unternehmen, gerade bei wirtschaftlichen und strategischen Entscheidungen einsetzen.

Die Gewerkschaftsliste: Markus Mayr [41]


Am 26. Januar ist Betriebsratswahl:
Unterstützen Sie mit Ihrer Stimme die ver.di-Gewerkschaftsliste.
Wir machen uns stark für Ihre Rechte!


Listenplatz 41:

Markus Mayr, Filialbelieferung

30 Jahre. Ich bin gelernter Maurer und seit rund 9 Jahren bei der Verlagsgruppe Weltbild tätig.

Wir alle verbringen viele Jahre an unserem Arbeitsplatz. Deshalb ist es wichtig, dass das Betriebsklima in Ordnung ist. Dafür will ich im Betriebsrat arbeiten.

Die Gewerkschaftsliste: Barbara Irtenkauf [42]


Am 26. Januar ist Betriebsratswahl:
Unterstützen Sie mit Ihrer Stimme die ver.di-Gewerkschaftsliste.
Wir machen uns stark für Ihre Rechte!


Listenplatz 42:

Barbara Irtenkauf, Retouren-Himmer

45 Jahre. Ich arbeite seit 1989 bei Weltbild und habe eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau.

Gesundheit ist die wichtigste Voraussetzung, um gut arbeiten und irgendwann die Rente erreichen zu können. Dafür will ich mich einsetzen.

Sonntag, 10. Januar 2010

Wichtige Informationen zur Betriebsratswahl am 26. Januar


Die Vorbereitungen für die Betriebsratswahl am 26. Januar laufen auf Hochtouren. Die Resonanz in der Belegschaft ist sehr erfreulich. So haben rund 1.000 KollegInnen auf einer der Unterstützungslisten unterschrieben. Ein deutlicher Hinweis, dass die Arbeit des Betriebsrats auch im Bereich der Angestellten deutlicher besser wahrgenommen wird als noch vor einem Jahr. Immer wieder besuchen uns KollegInnen im Betriebsratsbüro, um mit uns zu diskutieren oder Fragen zu stellen. Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Wahl fassen wir hier einmal zusammen:

Wie viele Mitglieder hat der Betriebsrat bei Weltbild?
Die Größe des Betriebsrats ist von der Unternehmensgröße abhängig. Weltbild hat rund 1.800 MitarbeiterInnen. Diese haben das Recht auf die Vertretung durch 17 Betriebsratsmitglieder. Neben diesen "festen" BetriebsrätInnen werden bei der Wahl auch Ersatzmitglieder gewählt. Das sind alle anderen KollegInnen, die sich zur Wahl aufstellen ließen, aber auf Grund ihres Listenplatzes keinen Sitz im Betriebsrat bekommen haben. Diese können die Betriebsräte z.B. im Krankheitsfall vertreten aber auch selbst aktiv in den Ausschüssen mitarbeiten.

Wer wählt den Betriebsrat?
Wahlberechtigt sind alle Festangestellten (ausgenommen sogenannte Leitende Angestellte, s.u.) sowie alle LeiharbeitnehmerInnen, die zum Zeitpunkt der Wahl mindestens 3 Monate bei Weltbild beschäftigt waren, oder einen Vertrag haben, der über mindestens 3 Monate läuft oder einen Vertrag, in dem kein Beschäftigungsende festgeschrieben ist. In unserem Unternehmen sind ca. 1.720 Festangestellte von Weltbild, Jokers und Kidoh sowie rund 400 LeiharbeitnehmerInnen wahlberechtigt. Das Mindestalter für die Teilnahme an der Wahl beträgt 18 Jahre. Mütter oder Väter in Elternzeit sind selbstverständlich ebenfalls wahlberechtigt.

Leitende Angestellte sind laut Betriebsverfassungsgesetz Vorgesetzte, die selbstständig MitarbeiterInnen einstellen und entlassen dürfen, oder Generalvollmacht oder Prokura haben. Bei Weltbild gibt es rund 30 Leitende Angestellte, sie sitzen in der Regel in der Geschäftsführung oder Geschäftsleitung.

Wie wird gewählt?
Der Betriebsrat wird in geheimer und unmittelbarer Wahl gewählt. Wenn mehrere Listen zur Wahl antreten (wie bei Weltbild), werden die Betriebsräte nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gewählt. Das heißt, jede Liste erhält entsprechend ihrem Stimmanteil Plätze im Betriebsrat. In den Betriebsrat kommen dann die KandidatInnen, die auf den oberen Listenplätzen stehen.
Tritt nur eine Liste an, erhalten entsprechend den Grundsätzen der Mehrheitswahl die KandidatInnen mit den meisten Stimmen einen Platz im Betriebsrat.
Entsprechend den Gleichstellungsgrundsätzen genießt das Minderheitsgeschlecht besonderen Schutz bei der Betriebsratswahl. Bei Weltbild arbeiten mehr Frauen als Männer, deshalb müssen mindestens 7 der 17 Betriebsratsmitglieder Männer sein.

Wer kann gewählt werden?
Für den Betriebsrat kandidieren dürfen alle Wahlberechtigten, die länger als 6 Monate dem Betrieb angehören. Die KandidatInnen organisieren sich in Listen, die vor der Wahl jeweils mindestens 50 Unterstützungsunterschriften von Wahlberechtigten sammeln müssen, um zur Wahl zugelassen zu werden.

Bei Weltbild treten in diesem Jahr vier Listen an. Ihre Position auf dem Wahlzettel wurde ausgelost:

1. ver.di - Die Gewerkschaftsliste (Peter Fitz, Visnja Bernhard und 40 weitere gewerkschaftlich organisierte KollegInnen)
2. Betriebsratswahl 2010 - Tina Ederer u. Michael Haugg
3. Contra................
(Rosemarie Martin)
4. LZ Wegemer (Raimund Wegemer, Stefan Migdalek u.a.)

Wie läuft die Wahl ab?
Gewählt wird am Dienstag, 26. Januar 2010, in verschiedenen Wahllokalen innerhalb des Unternehmens. Wir werden die Wahllokale so organisieren, dass Sie alle problemlos und ohne lange Wege an der Wahl teilnehmen können. Eine genaue Liste mit Standorten und Uhrzeiten der Wahllokale wird hier rechtzeitig veröffentlicht und an den bekannten Stellen ausgehängt. Wer am Wahltag nicht im Betrieb ist, kann beim Wahlvorstand im Betriebsratsbüro Briefwahlunterlagen beantragen. KollegInnen in Elternzeit und Langzeitkranke bekommen die Briefwahlunterlagen "automatisch" zugeschickt.

Sie können die Briefwahlunterlagen auch telefonisch bei Josef Trutt (Durchwahl -4722) oder Peter Fitz (Durchwahl -4950) beantragen!

Sie haben weitere Fragen?
Dann sprechen sie uns an, oder schreiben Sie ein Mail
an den Wahlvorstand. Wir werden alle Anfragen so schnell
wie möglich beantworten und Themen, die für viele
interessant sind, hier im Blog besprechen.

Betriebsverfassungsgesetz
Wer sich selbst einlesen möchte: Hier können Sie sich das
Betriebsverfassungsgesetz herunterladen.

Freitag, 8. Januar 2010

Gewerkschaftsbund: "Beschäftigungssicherung bleibt oberstes Ziel"


Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer hat gestern auf der Neujahrspressekonferenz des Deutschen Gewerkschaftsbundes die Steuerpolitik der Bundesregierung heftig kritisiert und Gegenwehr gegen neoliberale Angriffe auf den Sozialstaat angekündigt. Steuersenkungen dürften nicht durch höhere Sozialabgaben erkauft werden, die schließlich auf dem Rücken der ArbeitnehmerInnen finanziert würden. Der Vorsitzende forderte die Bundesregierung auf, die Ursachen der Wirtschaftskrise zu beseitigen, anstatt Klientelpolitik zu betreiben und Steuergeschenke zu verteilen. Um die Krise zu bekämpfen, müssten die Mittel für das Konjunkturpaket II schneller abfließen und ein Zukunftsinvestitionsprogramm mit weitreichenden Investitionen für Infrastruktur, Innovation, Forschung und Bildung aufgelegt werden. Auch 2010 würden sich die Gewerkschaften für gesetzliche Mindestlöhne einsetzen.

Hier einige Auszüge der Rede:
Union und FDP agieren, als gäbe es kein Morgen und in dieser Krise etwas zu verschenken. Sie haben kein Programm, wie sie Deutschland aus dieser Krise führen wollen. Bevor sie dieses Land geistig-politisch erneuern, sollten sie erst einmal bei sich selbst anfangen. Ganz nach dem Motto: Es geht um Deutschland und nicht um die bayrische Tourismuswirtschaft. Es geht um die Zukunft unserer Gesellschaft und nicht um Klientel getriebene Steuerpolitik.

Diese Botschaft gilt übrigens auch für einige Spitzenrepräsentanten der deutschen Wirtschaft. Es geht um die Überwindung der Krise und nicht um die Abschaffung des Kündigungsschutzes; es geht um Leistungsgerechtigkeit für alle - auch für Einkommensschwache und Armutslöhner - und nicht um eine Unternehmenssteuer-senkungspolitik in Permanenz.

[...]

Das zurückliegende Jahr hat gezeigt, dass gerade durch die gute und verantwortungsvolle Arbeit der Betriebsräte und der Gewerkschaften die Krise bisher nicht in dem erwarteten Maße auf dem Arbeitsmarkt angekommen ist.

Wir erwarten von der schwarz-gelben Bundesregierung eine Politik des sozialen Ausgleichs - eine Politik, bei der es um die Sicherung von Arbeit und der Existenz der Menschen geht, die diese Krise nicht verursacht haben. Diese Politik muss Priorität der Bundesregierung sein. Sie muss fortgesetzt werden, um den sozialen Frieden in unserem Land zu erhalten.

Das oberste Ziel für die Gewerkschaften ist die Beschäftigungssicherung, verbunden mit einer Ankurbelung der Massenkaufkraft, also der Binnennachfrage. Die Gewerkschaften haben und werden entsprechend der Situation in ihren Branchen und Tarifgebieten in diesem Spannungsfeld ihre Tarifpolitik gestalten. Auf jeden Fall wollen wir auch mit tarifpolitischen Mitteln verhindern, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Existenzangst und Einkommensverzicht die Lasten dieser Krise und eine völlig verfehlte Steuerpolitik finanzieren bzw. tragen müssen.
Die komplette Rede finden Sie hier. Unter diesem Link können Sie den Text herunterladen.

Freitag, 1. Januar 2010

Ergebnis der Umfrage "Worum sich der Betriebsrat kümmern soll"


Am 26. Januar ist Betriebsratswahl. Deshalb wollten wir im Dezember von Ihnen wissen, welche Themen Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen, ganz besonders am Herzen liegen. 10 Themen standen zur Auswahl, Sie konnten beliebig viele davon ankreuzen, daher ergibt die Summe der Prozente mehr als 100%.

Hier das Ranking der wichtigsten Themen:

1) 62%: Gehälter / Eingruppierungen / Prämien

2) 58%: Transparenz strategischer Ziele

3) 56%: Arbeitsbedingungen / Mitspracherecht

4) 43%: Gesundheitsschutz (auch für Angestellte!)

4) 43%: Manteltarifvertrag

5) 39%: Arbeitszeiten

6) 37%: Restrukturierung / Verkauf

7) 33%: Gleichstellung / Frauen

8) 25%: LeiharbeitnehmerInnen

9) 20%: Auszubildende

Bemerkenswert finden wir, dass der Punkt "Transparenz strategischer Ziele" nach dem "klassischen" Thema Geld auf Platz 2 gelandet ist. Dicht gefolgt von Arbeitsbedingungen und Mitspracherecht. Das zeigt, dass die Arbeitsmotivation nicht allein von der Bezahlung abhängt. Sondern im gleichen Maße davon, ob sich MitarbeiterInnen ernst genommen und an Entscheidungen beteiligt fühlen.

Dass LeiharbeitnehmerInnen und Azubis ganz ans Ende der Liste gerutscht sind, führen wir im ersten Fall auf den mangelnden Internet-Zugang und im zweiten auf die geringe Anzahl zurück. Der Betriebsrat und die Jugend- und Auszubildenden-Vertretung (JAV) werden sich wie in der Vergangenheit auch für die Interessen dieser Gruppen engagiert einsetzen.

In unserer neuen Umfrage möchten wir von Ihnen wissen, wie Sie persönlich die Geschäftsentwicklung von Weltbild einschätzen: Werden Umsätze und Gewinne sinken? Stagniert das Geschäft oder kann sich Weltbild im neuen Jahr über Zuwächse freuen? Wir sind gespannt auf Ihre Einschätzung.

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